PHLOS 3/23: Der Gitschen


Publiziert von zur_flo , 19. Juli 2007 um 00:45.

Region: Welt » Schweiz » Uri
Tour Datum:15 Juli 2007
Wandern Schwierigkeit: T5 - anspruchsvolles Alpinwandern
Klettern Schwierigkeit: I (UIAA-Skala)
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-UR 
Zeitbedarf: 2 Tage
Aufstieg: 1100 m
Abstieg: 1300 m
Strecke:Gietisflue - Rinderstöckli - Gitschen - Musenalp
Zufahrt zum Ausgangspunkt:mit SBB nach Flüelen, dann Postauto ins Isenthal (oder ab Flüelen Bus bis Altdorf und von dort Postauto ins Isenthal)
Zufahrt zum Ankunftspunkt:Postauto Isenthal, bis Isleten. mit Schiff nach Flüelen
Kartennummer:Lk 1191 Engelberg

Nach dem wir vom Hoch Geissberg zurückgekehrt sind, hiess es duschen, essen und packen für die nächste Tour: Als Teil 3 des Projektes, alle vom Elternhaus in Schattdorf sichtbaren Berge zu besteigen, machten Priska und ich uns am späten Nachmittag auf zum Gitschen. Von Isentahl ins Chlital zur Talstation des Seilbähnchens auf die Gietisflue. Dann steigt man gemächlich zur Alp Oberberg auf. Hier verliert sich der Weg in der Graslandschaft. Aber das Gelände ist nicht schwierig, man sollte einfach den Weg am Fusse des felsigen Gipfelsturmes des Gitschen wieder finden. Unter diesem wandert man durch und steigt dann ab etwa 2300m von Süden her zum Gipfelgrat auf. Der Weg ist dort in der Mitte des „Couloirs“ markiert, es empfiehlt sich aber auf dem östlichen Felsgrat aufzusteigen – ist einfacher, weniger Gefahr von VorgängerSteinschlag und man hat einen sehr schönen Tiefblick zum Ürnersee... Für den Abstieg kann man den Gleichen Weg zurück zur Gietisflue nehmen, oder man steigt app zur MUSEnalp. Diese Variante ist aber um einiges länger. Hierbei überschreitet man zuerst ein Grätchen, welches beidseitig ziemlich exponiert ist und ab und zu beide Hände benötigt. Dann kommt man auf eine kleine Ebene, wer will kann dann noch zum Punkt 2540m aufsteigen. Dann wird der „Weg“ äusserst mühsam, bis man zur Abzweigung zum Weg Richtung Uri Rotstock kommt. Von nun an ist der Weg etwas besser unterhalten, aber es kommen schon noch einige Stellen, welche es in sich haben, z.B. wenn beim Firnbach viel Wasser kommen sollte... Wer will kann noch zum Uri Rotstock aufsteigen, aber an diesem Wochenende ist es uns wirklich zu heiss gewesen, so dass wir lieber ein Mittagsschläfchen auf dem Höhepunkt bei 2540m machten oder die Aussicht genossen. Wir machten den Gitschen als Zweittagestour, über die Gietisflue ist er aber sogar als Halbtagestour zu machen. Wir trafen am Abend noch „Willy und der Andre“ beim Biwakplatz. Diese sind sehr Grösszügig gewesen beim Weinausschenken und Anstossen. Eigentlich hätten wir noch zum Uri Rotstock aufsteigen wollen, doch die Temperaturen sind wie wohl der vorabendliche Weinkonsum zu hoch gewesen, so zogen wir ein Mittagsschläfchen auf dem Höhepunkt 2540m vor. An diesem Wochenende sind überdurchschnittlich viele Leute auf dem Gitschen gewesen; der Berg war richtiggehend überloffen. Der Gitschen ist ein sehr schöner Aussichtsberg mit imposantem Tiefblick zum Urnersee. Im Grunde ist er nicht besonders schwierig, man muss aber Trittsicher und Schwindelfrei sein. Eigentlich sollte ich nicht zuviel Werbung machen, denn es gehen jetzt schon fast zu viele Leute auf diesen Berg (was ihn gefährlicher macht) – aber es ist halt eben schön einer der schoneren Berge... Abrunden tut man den Berg am besten mit einem Schwumm im momentan etwa 16°C warmen/kalten(jedenfalls erfrischenden!) Urnersee bei Isleten, von wo man dann mit dem Schiff noch gen Flülen dampfen kann und gegen den eben bestiegenen majestätischen Gitschen gaffen kann...

Tourengänger: zur_flo

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