Die Erfüllung eines Bubentraumes! Jedenfalls diesen Traum hatte ich seit meiner Kinheit.
Am ersten Tag Anreise zur Griesalp und Aufstieg über's Hohtürli zur Blüemlisalphütte. Wunderschöner Nachmittag und Abend in der Hütte verbracht. Entsprechend den warmen Temperaturen waren viele Wanderer unterwegs.
Am Morgen früh schöner Aufstieg über den Gletscher, südlich vom "Ufem Stock" gehts wieder hinunter in eine Mulde und dann bald einmal sehr steil auf den Rothornsattel 3'178m. Hier erste Rast. Bereits tief unten schläft der noch dunkle Oeschinensee. Dafür blinkt der Nordwestgrat in den ersten Sonnenstrahlen.
Nun kommt der anspruchsvollste Teil mit den abwärtsgerichteten Platten. Brüchig, etwas Schnee und saumässig steil. Gut, dass es Stangen hat zum Sichern. Diese 200Hm brauchen viel Zeit, im Abstieg dann noch viel mehr.
Danach folgt ein wunderbarer Firngrat bis zum Gipfel. Hier war's windig, aber mit einer grandiosen Fernsicht. Selbst König Mont Blanc war zum Greifen nah!
Im Abstieg haben wir von Stange zu Stange gesichert, bei 5 Personen eine zeitaufwändige Sache, aber sicher lohnend. Alle sind wieder zu Hause und glücklich.
Für mich war der Tag noch nicht zu Ende. In der Nähe des Oeschinensees habe ich mich von meinen Freunden verabschiedet und bin über die bekannte "Fründenschnuer" zur Fründenhütte aufgestiegen. Das hat mich nochmals kräftig herausgefordert. Schlussendlich sass ich nach 14 Stunden glücklich in der Hütte vor einem kühlen Glas!
Genaue Route: Griesalp-Bundalp-Hohtürli-Blüemlisalphütte-Rothornsattel-Gipfel-Blüemlisalphütte-Underbärgli-Fründenschnuer-Pt.1936-Fründenhütte
Fortsetzung siehe "Fründenhorn"
























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