Mal wieder eine traumhafte Zugspitztour (meine 7.). Um 5.45 Uhr bin ich vom Parkplatz in Hammersbach losmarschiert. Die Sonne warf ihre ersten Strahlen an die Gipfel. Nachdem ich durch die Höllentalklamm gegangen war, erreichte ich um 7.15 Uhr die Höllentalangerhütte. Nach einer kleinen Rast ging es weiter über Leiter und Brett und über das endlose Geröllfeld zum Höllentalferner, den ich gegen 9.30 Uhr überquerte. Die Verhältnisse waren traumhaft, der Gletscher war noch so gut verschneit, dass man die Steigeisen am Rucksack lassen konnte. Auch die Randklufft war sehr gut überwindbar. Der anschliessende Klettersteig führte mich zum Gipfel, den ich um 11.22 erreichte. Das Wetter war immer noch traumhaft und genügend Unterhaltung war durch die mit der Seilbahn hochgefahrenen und dann auf den letzten Metern zum Gipfel mit Lederschühchen sich das erste Mal an einem Felsen erprobenden Japanern auch gegeben. Da deutschlands höchster Biergarten so voll war wie das Oktoberfest in München an einem Samstag abend, bin ich auf die österreichische Seite abgestiegen und habe mich auf der Wiener Neustädter Hütte erholt. Der eher steile und sehr geröllige Abstieg beanspruchte meine Oberschenkel insgesamt 3.30 Stunden. Um so schöner war es dann, am romantischen Eibsee anzukommen und doch recht verschwitzt im "Nobelhotel" einen Taxi zu bestellen, der mich wieder zu meinem Auto brachte.
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