Hochfinsler – Rotrüfner – Hüenerchopf (und 18 mehr…)


Publiziert von Delta Pro , 25. Juni 2007 um 08:03.

Region: Welt » Schweiz » St.Gallen
Tour Datum:24 Juni 2007
Wandern Schwierigkeit: T5 - anspruchsvolles Alpinwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-SG   Spitzmeilengruppe 
Zeitbedarf: 13:00
Aufstieg: 2720 m
Abstieg: 2720 m
Strecke:33 km

Eine grosse Überschreitungstour in den einsamsten Region der Ostschweizer Voralpen - 21 Gipfel, 2700 Höhenmeter - ein Erlebnis!

 

Die Berge zwischen Sargans und dem Weisstannental sind ausgezeichnete Wanderberge. Alpweiden, unzählige Bergseelein und fast ebenso viele liebliche Gipfel warten auf Besteigungen. Wegen ihrer Abgelegenheit wird die Region selten, wenn doch ab und zu besucht. Die Überschreitung des langen Kamms zwischen der Guscha und dem Rotrüfner gehört zu einer der längsten und schönsten Gratwanderungen, die ich je unternommen habe. Die Schwierigkeit der Tour ist meist T3. Stellen bis T5 sind kurz und einfach zu überwinden.
 

1. Etappe: Guscha – Apöstel:

Mit dem PW lässt sich die Alp Cholschlag auf 1400 m.ü.M. erreichen. Auf die Guscha auf gutem Wanderweg, über den Wiesenkamm auf den Steingässler (T3). Von dort (nicht wie im Glarner Führer beschrieben) führt eine steiler, aber deutliche Wegspur direkt auf dem Grat über die Stufe gegen den Hoch Gamatsch (T4+). Der Pfad weicht dem Gipfelaufbau des Hoch Gamatsch nach rechts in die Westflanke hinein aus. Am besten klettert man durch die erste Rinne auf den Gipfel (kurz T5). Danach weiter, teils auf einem etwas ausgesetzten Band (T4) um den Gamatsch herum und steil in die Lücke vor dem Zigerchnörri runter. Der Felsturm (S, III) lädt zur Besteigung ein – ich hab’s mir allerdings geschenkt, da ich meine Beine angesichts der bevorstehenden Tour nicht brechen wollte ;-) Durch eine feuchte Rinne gegen den Hochfinsler (kurz T5). Auf dem Voralpengrat weiter und über eine Steilstufe im S-Grat (T4+). Genussreich über die – mit etwas Fantasie bibelgerecht 12 – Apöstel. Da spielt sogar der Petrus mit!
 

2. Etappe: Apöstel – Rotrüfner

Alles weiter auf dem Kamm auf den Guli (T3-T4) und Abstieg in die Lauifurggla. Schöner Aufstieg direkt auf den Hüendri (Fulegg), T4+. Auf markiertem Wanderweg Abstecher zum Oxni und über den NE-Grat gegen den Schnüerligrat, gut begehbar, Wegspuren (T3-T4). Eine felsige Stufe nach dem Gipfel wird zuerst direkt abgeklettert und dann gegen rechts umgangen (knappes T5), anschliessend bis zu einer Kanzel und durch einen Grashang in eine Rinne gegen links hinab. Schöner Aufstieg vorbei an roten Felsformationen auf den Rotrüfner (T4), Wegspuren. So gehört es sich für die Voralpen!
 

3. Etappe: Rotrüfner – Hüenerchopf

Rückweg nach der langen Überschreitung gegen den Ausgangspunkt, inkl. Überschreitung von allem, was dazwischen liegt. Über Abweiden zum Walachamm und über die Hüenerchöpf und den Rot Chopf zum Langrain (alles T2). Weiter über Madchopf und Glanna Chöpf gegen den Wannenchopf. Der Grat ist nicht direkt begehbar. Es muss gegen links ausgewichen werden. Aufstieg zum Gipfel T4, Wegspuren, schöner und einsamer Aussichtspunkt. Über den Rundchopf auf den Hüenerchopf. Anschliessend im Abendlicht über die Bremerchöpf und viele Alpenrosen zurück nach Cholschlag.
 

Gipfel: Guscha –Steingässler – Hoch Gamatsch – Hochfinsler – Apöstel – Guli – Fulegg – Exni – Schnüerligrat – Rotrüfner – Parisbüchel – Wallachamm – Hüenerchopf (2338) – Rot Chopf – Langrain – Madchopf – Galans-Chöpf – Wannachopf – Rundchopf – Hüenerchopf – Bremerchöpf (21, davon 3 keine wirklichen Gipfel, jedoch in romankoch.ch vertreten)


 


Tourengänger: Delta, sglider

Galerie


Slideshow In einem neuen Fenster öffnen · Im gleichen Fenster öffnen


Kommentare (2)


Kommentar hinzufügen

Alpin_Rise Pro hat gesagt: Monstertour!
Gesendet am 25. Juni 2007 um 21:29
Gratuliere Dir und v.a. Sglider zur Gipfelsammlung! Stände ja auch noch auf meiner Wunschliste... mal sehn!

Omega3 hat gesagt: Wau!
Gesendet am 25. Juni 2007 um 23:40
Tolle Gipfelsammlung, Du übertriffst Dich ja selber!
Schöner Gruss
Ω


Kommentar hinzufügen»