Von Yotvata nach Eilat
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Die Berge von Eilat liegen im Spickel nördlich vom Golf von Akaba, zwischen Jordanien und Aegypten. Im Sommer ist es hier fast unerträglich heiss; Mitte November jedoch wird es kaum über 30°C.
Ausgangspunkt ist die Bushaltestelle beim Kibbuz Yotvata. Sie wird von den Egged-Linienbussen zwischen Tel-Aviv bzw. Jerusalem und Eilat bedient (Halt auf Verlangen). Von da gut einen Kilometer der Strasse entlang nach Norden bis grün-weisse Markierung linkerhand. Der grünen Route folgen gegen Westen bis zur Gabelung, dort schwarze Route nehmen bis zum "Shvil Israel" mit der Rot-Blau-Weissen Markierung. Diesem kann man folgen bis Taba.
Man befindet sich meistens in einem Naturschutzgebiet. Die Vorschriften stehen auf mehrsprachigen Tafeln, z.B. darf man nur bei den speziell gekennzeichneten "Camping Grounds" übernachten und muss alle Abfälle mitnehmen. Wasser hat es nirgends ausser beim Eingang des Timna-Parks und beim Timna-Lake. Es gibt eine gute Karte (1:50'000), aber die Beschriftung ist hebräisch.
Am ersten Tag ist es ziemlich bewölkt und es zieht ein heftiges Gewitter auf mit Blitz und Donner, Regen und Hagel, zum Glück - ich habe keinen richtigen Regenschutz - komme ich gerade bei der einzigen Höhle weit und breit vorbei. Die nächsten Tage sind wolkenlos. Meist geht ein kräftiger, trockener Wind, das macht die Hitze erträglicher. Ich verbrauche pro Tag gut 3 Liter Wasser. Ich habe 6 PET-Flaschen a 1.5l dabei, weil ich nicht wusste dass man in Timna nachfüllen kann: 4 wären genug gewesen.
Tags an windstillen Orten und besonders in der Dämmerung nerven die Fliegen ein wenig, aber es gibt keine Mücken. Am Abend erreiche ich den Camping Ground erst in der Dämmerung. Zwei junge Israelis - den ganzen Weg vom Norden Israels bis hier schon in den Knochen - haben ein Zelt aufgestellt. Etwas plaudern, denn suche ich mir ein flaches Stück Boden für meinen Schlafsack. Hoffentlich regnet's nicht.
Am nächsten Morgen bin ich froh ums Aufstehen, denn der Untergrund ist hart. Erholt bin ich aber doch. Die beiden Israelis sind schon weg. Ich nun auch, der aufgehenden Sonne entgegen. Ein strahlender Tag, keine Wolke. Durch Wadis, über Hügel, Hochebenen, durch Geröll, Hitze und dann wieder schattige Schluchten. Ein paarmal Steinböcke recht nah gesichtet: Es der Syrische (Nubische) Steinbock, ein naher Verwandter unseres Alpensteinbocks. Gegen Mittag erreiche ich den Eingang von Timna Park: Dieser wurde im Gebiet der ehemaligen Kupfermine angelegt, hier gibts Wasser. Ueber den Har Shlomo (Berg Salomon) zum Timna Lake, wo ich die beiden Israelis von gestern wieder treffe. Wir trinken ein Bier zusammen, sie wollen hier campieren, ich wandere weiter zum nächsten Camping Ground. Wieder eine recht harte Nacht.
Am dritten Tag gibts sogar noch ein paar Kraxeleien über grosse Felsblöcke. Die Gegend ist grandios, die Einsamkeit und Stille ebenso. Nur einmal bei einer als Ausflugsziel beliebten Schlucht mehrere Schulklassen beim Wandern. Sie sind etwas beunruhigt, dass ich alleine unterwegs bin, fragen ob alles OK ist. Ja, danke, alles bestens.
Gegen Abend erreiche ich eine Abzweigung, die direkt nach Eilat führt. Ich könnte noch einen Tag anhängen bis Taba an der Grenze zu Aegypten, aber ich bin müde und hungrig - deshalb nehme ich die grüne Route, die mich in 2 Stunden zu Stadtrand führt. Im Hotel frischmachen, dann gibts warmes Essen und ein grosses Bier vom Fass.
Ausgangspunkt ist die Bushaltestelle beim Kibbuz Yotvata. Sie wird von den Egged-Linienbussen zwischen Tel-Aviv bzw. Jerusalem und Eilat bedient (Halt auf Verlangen). Von da gut einen Kilometer der Strasse entlang nach Norden bis grün-weisse Markierung linkerhand. Der grünen Route folgen gegen Westen bis zur Gabelung, dort schwarze Route nehmen bis zum "Shvil Israel" mit der Rot-Blau-Weissen Markierung. Diesem kann man folgen bis Taba.
Man befindet sich meistens in einem Naturschutzgebiet. Die Vorschriften stehen auf mehrsprachigen Tafeln, z.B. darf man nur bei den speziell gekennzeichneten "Camping Grounds" übernachten und muss alle Abfälle mitnehmen. Wasser hat es nirgends ausser beim Eingang des Timna-Parks und beim Timna-Lake. Es gibt eine gute Karte (1:50'000), aber die Beschriftung ist hebräisch.
Am ersten Tag ist es ziemlich bewölkt und es zieht ein heftiges Gewitter auf mit Blitz und Donner, Regen und Hagel, zum Glück - ich habe keinen richtigen Regenschutz - komme ich gerade bei der einzigen Höhle weit und breit vorbei. Die nächsten Tage sind wolkenlos. Meist geht ein kräftiger, trockener Wind, das macht die Hitze erträglicher. Ich verbrauche pro Tag gut 3 Liter Wasser. Ich habe 6 PET-Flaschen a 1.5l dabei, weil ich nicht wusste dass man in Timna nachfüllen kann: 4 wären genug gewesen.
Tags an windstillen Orten und besonders in der Dämmerung nerven die Fliegen ein wenig, aber es gibt keine Mücken. Am Abend erreiche ich den Camping Ground erst in der Dämmerung. Zwei junge Israelis - den ganzen Weg vom Norden Israels bis hier schon in den Knochen - haben ein Zelt aufgestellt. Etwas plaudern, denn suche ich mir ein flaches Stück Boden für meinen Schlafsack. Hoffentlich regnet's nicht.
Am nächsten Morgen bin ich froh ums Aufstehen, denn der Untergrund ist hart. Erholt bin ich aber doch. Die beiden Israelis sind schon weg. Ich nun auch, der aufgehenden Sonne entgegen. Ein strahlender Tag, keine Wolke. Durch Wadis, über Hügel, Hochebenen, durch Geröll, Hitze und dann wieder schattige Schluchten. Ein paarmal Steinböcke recht nah gesichtet: Es der Syrische (Nubische) Steinbock, ein naher Verwandter unseres Alpensteinbocks. Gegen Mittag erreiche ich den Eingang von Timna Park: Dieser wurde im Gebiet der ehemaligen Kupfermine angelegt, hier gibts Wasser. Ueber den Har Shlomo (Berg Salomon) zum Timna Lake, wo ich die beiden Israelis von gestern wieder treffe. Wir trinken ein Bier zusammen, sie wollen hier campieren, ich wandere weiter zum nächsten Camping Ground. Wieder eine recht harte Nacht.
Am dritten Tag gibts sogar noch ein paar Kraxeleien über grosse Felsblöcke. Die Gegend ist grandios, die Einsamkeit und Stille ebenso. Nur einmal bei einer als Ausflugsziel beliebten Schlucht mehrere Schulklassen beim Wandern. Sie sind etwas beunruhigt, dass ich alleine unterwegs bin, fragen ob alles OK ist. Ja, danke, alles bestens.
Gegen Abend erreiche ich eine Abzweigung, die direkt nach Eilat führt. Ich könnte noch einen Tag anhängen bis Taba an der Grenze zu Aegypten, aber ich bin müde und hungrig - deshalb nehme ich die grüne Route, die mich in 2 Stunden zu Stadtrand führt. Im Hotel frischmachen, dann gibts warmes Essen und ein grosses Bier vom Fass.
Hike partners:
Franz

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