Neuschneetour auf Wissmilen,Versuch Spitzmeilen
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Die Tour an sich ist ja schon bestens bekannt und sehr gut dokumentiert, daher möchte ich nur auf die Besonderheit dieses Tages eingehen.
Nachdem es in den letzten Tagen geschneit hatte sah ich am 1 März meine Chance diese zwei Gipfel wie Sputnik und dabuesse in einem frischen Pulverschneegewand besteigen zu können. Die Lawinengefahr war zwar erheblich aber ich sagte mir mal schauen wie es vor Ort aussieht, schlimmstenfalls kann ich immer noch umdrehen.
Ab der Alp First hatte ich dann tatsächlich unberührten Pulverschnee, da vor mir noch niemand an diesem Tag aufgestiegen war. So machte ich mich auf diesen herrlichen Aufstieg anzupacken, es war herrlich als erster dort die Spur zu legen. Mit der Zeit als der Schnee stellenweise doch etwas tiefer wurde merkte ich dass es so alleine doch noch relativ anstrengend sein kann alles zu spuren. Bei einer kleinen Pause unterhalb des First bemerkte ich dass hinter mir zwei Schneeschuhgänger in meinen Spuren aufstiegen und dahinter sogar eine ganze Skitourengruppe. Als ich dann über den First bis zum Wegweiser unterhalb des Wissmilen abbog nahmen die Skitourengeher einen anderen Weg aufgrund des Geländes.
Dort angekommen trafen sie dann auch bald ein und bedankten sich für die Spurarbeit im unteren Teil, ich erfuhr dann noch dass die Schneeschuhtourengeher umgekehrt waren und dass Sie hier auch umkehren würden, da es Ihnen in so einer grossen Gruppe zu heikel sei zum Spitzmeilenfurgel zu queren.
Nach längerer Betrachtung des Gefälls und der Schneesituation im Hang beschloss ich dass es vertretbar sein müsste und querte ihn ganz vorsichtig. Diese paar Meter lief ich wie auf rohen Eiern und hörte auf jedes noch so kleine Geräusch der Schneedecke. Es stellte sich aber heraus das die Decke hier viel stabiler war als sie aussah und so gings dann bald flott zur Spitzmeilenfurggel.
Oben angekommen erwartete mich ein ziemlich starker Wind, so setzte ich mir schnell meine Sturmhube und meine Mütze auf, welche ich immer im Winter dabei habe. Nach einem Blick nach links zum Spitzmeilen war klar, dass ich diesen heute nicht besteigen würde. Dort wo man zum Couloir queren muss lag ziemlich viel Schnee drin und man sah, dass sich an zwei Stellen schon kleinere Lawinen spontan gelöst hatten. Das war mir dann bei erheblicher Lawinengefar allein doch zu riskant und so machte ich mich daran den Wissmilen zu besteigen.
In vielen Berichten heisst es immer lockere Schneebesteigung bis zum Gipfel und immer wird auch das, im Winter verschlossene, Gipfelbuch erwähnt. Doch an diesem Tag war es ganz anders, es ging ein eisklater Wind und alles bis zum Gipfel war mit Schneeverwehungen zugepflastert. Es hatte auch keine Spur da ich an diesem Tag der einzige war der den Wissmilen bestieg und die Schneetiefe war auch nicht ohne. So gestaltete sich die Besteigung als ziemliche Plackerei, dafür war das Gipfelerlebnis bombastisch!
Es fühlte sich wie auf einem 4000er an und von Gipfelbuch war weit und breit nichts zu sehen da dies irgendwo unter dem Schnee begraben war.
So genoss ich den Wissmilen ganz für mich alleine, wohl ein seltenes Vergnügen auf diesem Berg.
Anschliessend gings dann zurück zur Alp Fursch wo es ein gutes Bier gab und dann wieder zurück zur Bergstation. Beim Gegenanstieg von Panüöl zur Station spürte ich dann doch meine Beine, denn sie waren von der ganzen Spurarbeit doch müde geworden.
Fazit: Eine unglaubliche Tour auf einen sonst wohl eher überlaufenen Berg, wenn auch konditionell unter diesen Bedingungen eher fordernd. Man sollte umbedingt über gute Lawinenkentnisse verfügen wenn man bei solchen Bedingungen geht und auch wissen wo das Risiko zu gross ist. Absolut empfehlenswert!
Nachdem es in den letzten Tagen geschneit hatte sah ich am 1 März meine Chance diese zwei Gipfel wie Sputnik und dabuesse in einem frischen Pulverschneegewand besteigen zu können. Die Lawinengefahr war zwar erheblich aber ich sagte mir mal schauen wie es vor Ort aussieht, schlimmstenfalls kann ich immer noch umdrehen.
Ab der Alp First hatte ich dann tatsächlich unberührten Pulverschnee, da vor mir noch niemand an diesem Tag aufgestiegen war. So machte ich mich auf diesen herrlichen Aufstieg anzupacken, es war herrlich als erster dort die Spur zu legen. Mit der Zeit als der Schnee stellenweise doch etwas tiefer wurde merkte ich dass es so alleine doch noch relativ anstrengend sein kann alles zu spuren. Bei einer kleinen Pause unterhalb des First bemerkte ich dass hinter mir zwei Schneeschuhgänger in meinen Spuren aufstiegen und dahinter sogar eine ganze Skitourengruppe. Als ich dann über den First bis zum Wegweiser unterhalb des Wissmilen abbog nahmen die Skitourengeher einen anderen Weg aufgrund des Geländes.
Dort angekommen trafen sie dann auch bald ein und bedankten sich für die Spurarbeit im unteren Teil, ich erfuhr dann noch dass die Schneeschuhtourengeher umgekehrt waren und dass Sie hier auch umkehren würden, da es Ihnen in so einer grossen Gruppe zu heikel sei zum Spitzmeilenfurgel zu queren.
Nach längerer Betrachtung des Gefälls und der Schneesituation im Hang beschloss ich dass es vertretbar sein müsste und querte ihn ganz vorsichtig. Diese paar Meter lief ich wie auf rohen Eiern und hörte auf jedes noch so kleine Geräusch der Schneedecke. Es stellte sich aber heraus das die Decke hier viel stabiler war als sie aussah und so gings dann bald flott zur Spitzmeilenfurggel.
Oben angekommen erwartete mich ein ziemlich starker Wind, so setzte ich mir schnell meine Sturmhube und meine Mütze auf, welche ich immer im Winter dabei habe. Nach einem Blick nach links zum Spitzmeilen war klar, dass ich diesen heute nicht besteigen würde. Dort wo man zum Couloir queren muss lag ziemlich viel Schnee drin und man sah, dass sich an zwei Stellen schon kleinere Lawinen spontan gelöst hatten. Das war mir dann bei erheblicher Lawinengefar allein doch zu riskant und so machte ich mich daran den Wissmilen zu besteigen.
In vielen Berichten heisst es immer lockere Schneebesteigung bis zum Gipfel und immer wird auch das, im Winter verschlossene, Gipfelbuch erwähnt. Doch an diesem Tag war es ganz anders, es ging ein eisklater Wind und alles bis zum Gipfel war mit Schneeverwehungen zugepflastert. Es hatte auch keine Spur da ich an diesem Tag der einzige war der den Wissmilen bestieg und die Schneetiefe war auch nicht ohne. So gestaltete sich die Besteigung als ziemliche Plackerei, dafür war das Gipfelerlebnis bombastisch!
Es fühlte sich wie auf einem 4000er an und von Gipfelbuch war weit und breit nichts zu sehen da dies irgendwo unter dem Schnee begraben war.
So genoss ich den Wissmilen ganz für mich alleine, wohl ein seltenes Vergnügen auf diesem Berg.
Anschliessend gings dann zurück zur Alp Fursch wo es ein gutes Bier gab und dann wieder zurück zur Bergstation. Beim Gegenanstieg von Panüöl zur Station spürte ich dann doch meine Beine, denn sie waren von der ganzen Spurarbeit doch müde geworden.
Fazit: Eine unglaubliche Tour auf einen sonst wohl eher überlaufenen Berg, wenn auch konditionell unter diesen Bedingungen eher fordernd. Man sollte umbedingt über gute Lawinenkentnisse verfügen wenn man bei solchen Bedingungen geht und auch wissen wo das Risiko zu gross ist. Absolut empfehlenswert!
Hike partners:
TeamMoomin

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