Der Aare entlang von Aarau nach Olten


Publiziert von Baeremanni Pro , 9. März 2011 um 19:05.

Region: Welt » Schweiz » Aargau
Tour Datum: 9 März 2011
Wandern Schwierigkeit: T1 - Wandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-SO   CH-AG 
Zeitbedarf: 4:45
Aufstieg: 119 m
Abstieg: 109 m
Strecke:Aarau - der Aare entlang - Olten
Zufahrt zum Ausgangspunkt:öV bis Aarau
Zufahrt zum Ankunftspunkt:öV ab Olten
Kartennummer:T 224 Olten (1:50'000)

Claire und Ueli berichteten im seniorweb.ch über die ersten Etappen Ihrer angefangenen Wanderung von der Mündung der Aare in den Rhein bei Koblenz bis zu deren Ursprung am Grimsel. Heute soll es als 3. Etappe von Aarau nach Olten gehen.
Obwohl ich einst in der Gegend wohnhaft war, habe ich diesen Weg noch nie bzw. nur teilweise gemacht. Da Claire uns Senioren animierte teilzunehmen, habe ich mich gerne angeschlossen.
So trafen wir uns heute bei optimalen Wetter am Bahnhof Aarau. Auf gut markiertem Weg gelangten wir bei der Telli hinunter an die Aare. Sieht hier schon etwas anders aus als vor 40 Jahren. Weiter entlang dem Wasser, dann beim Elektrizitätswerk Aarau hinüber zur Insel zwischen Aare und Werkkanal. Noch ist kein Laub an den Bäumen, lediglich die Haselstauden blühen schon. Im somit lichten Wald immer schön auf der Sonnseite zum Stauwehr. Dort wechseln wir hinüber zun nördlichen Ufer und folgen diesem bis Niedergösgen. Ein feiner Rastplatz mit Tischen und Bänken kam unterwegs gerade recht für einen Apéro- und Mittagshalt.
In Niedergösgen wechselten wir wieder das Ufer. Nun entlang der Bally-Bauten bis zum Eingang des gleichnamigen Parkes. Wir verlassen für eine kurze Strecke den Uferweg und gehen mitten durch den Park. Einst geschaffen zur erbaulichen Ergötzung des arbeitenden Volkes bei der Firma Bally blieb dieser bis heute bestens erhalten. Am Ende des Parkes wieder Wechsel des Ufers über eine recht neue Stahlseil-Hängebrücke in den Schachen von Niedergösgen. Die Kartonfabrik Niedergösgen dominiert heute das Feld. Ja die Bude war noch wesentlich kleiner zu meiner Zeit als Werkstattchef hier.
Nun ist natürlich der Kühlturm des Kernkraftwerkes ganz und gar nicht mehr zu übersehen. Die weiteren Bauten verstecken sich etwas im umgebenden Gebüsch. Bei der Ruine "Gösgen" schneiden wir nun den Weg entlang des alten Aarelaufes etwas ab, folgen ein Stück dem Kraftwerkkanal des Wasserkraftwerkes Gösgen, welcher hier einige Meter höher als das umgebende Land liegt. Dann über P.382 hinüber zum Quartier Sandacher und wieter wieder an die Aare, wo wir wieder auf den markierten Wanderweg treffen.
Es geht nicht mehr lange und wir sind erneut an einem Stauwehr, diesmal für Gösgen.
Hier verabschieden sich Claire, Ueli, Martin und Hans, da sie heute Vormittag ihr Auto in Trimbach parkierten. Trudy und der Schreiberling tippeln noch den Rest zum Bahnhof Olten, wo auch wir Abschied nehmen. Eine schöne Wanderung, sicher nicht für den Hochsommer.
Auch die Marschzeit war eher kürzer als im Marschprofil nach SwissMap 25, aber eine feine Seniorenwanderung war es halt doch.

Tourengänger: Baeremanni

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