Monte Tamaro - Monte Lema


Publiziert von CampoTencia Pro , 6. Juni 2007 um 21:20.

Region: Welt » Schweiz » Tessin » Sottoceneri
Tour Datum: 9 Oktober 2006
Wandern Schwierigkeit: T3 - anspruchsvolles Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-TI   Gruppo Tamaro-Lema   I 
Zeitbedarf: 6:00
Aufstieg: 1050 m
Abstieg: 1840 m
Strecke:Rivera TI - Alpe Foppa - Monte Tamaro - Monte Lema - Miglieglia
Zufahrt zum Ausgangspunkt:cff logo Rivera
Zufahrt zum Ankunftspunkt:cff logo Miglieglia, Paese. PW-Fahrer: es gibt auch ein Rundreise-Ticket mit Rückfahrt nach Rivera!
Kartennummer:Tesserete 1333

Von Rivera mit der Seilbahn (www.montetamaro.ch, ein Rundfahrt-Ticket Seilbahn Rivera - Monte Tamaro, Seilbahn Monte Lema - Miglieglia, Rückfahrt ab Miglieglia mit Shuttlebus nach Rivera ist erhältlich!) auf die Alpe Foppa hochfahren. Eine Besichtigung der Kapelle Santa Maria degli Angeli des Tessiner Architekten Mario Botta lohnt sich auf jeden Fall, bevor man die Tour antritt.

Auf der Nordseite steige ich im Schatten auf einem breiten Natur-Strässchen im Zickzack hoch. Es ist empfindlich kalt, die Pfützen sind gefroren und Rauhreif liegt auf den Gräsern. Auf 1856m nach der letzten Kurve stehe ich bei der Telekom-Anlage Manera und erreiche kurze Zeit später die Cap. Tamaro UTOE (1867m). Auf der Nordseite passiere ich den Motto Rotondo, leicht ausgesetzt, aber gesichert bis zum Einschnitt auf 1842m, wo es dann steil den Ostgrat hinauf auf den Monte Tamaro geht. Der Abstieg über den Südgrat auf die Bassa di Indemini 1723m ist steil und erfordert etwas Trittsicherheit. Variante: vom Einschnitt 1842m aus auf der Ostseite umgehen.

Die Gräser sind trocken und mehr braun als grün, Blumen gibt es kaum noch, aber jede Menge Heuschrecken in unzähligen Arten. Die Sonne wärmt langsam, während ich auf den Monte Gradiccioli hochgehe. Ich bin noch allein und geniesse während einer kurzen Pause die Aussicht. Ostwärts sieht man am Morgen im Dunst noch nicht viel, aber im Westen tut sich das ganze Panorama der Walliser 4000er auf: Monte Rosa- und Mischabel-Gruppe unter dem wolkenlosen Himmel. Es wird sehr warm und ich bekomme Durst.

Es folgen Monte Pola, Monte Magno und Monte Magino. Ich begegne immer mehr anderen Berggängern, die, aus der Gegenrichtung kommend, auch den schönen Herbsttag nützen. Nach dem Zottone wird es am Poncione di Breno etwas ausgesetzter. Vom Piano del Poncione geht es runter in die Forcola d'Arasio Sparavera, wo es dann ein letztes Mal ansteigt auf den Monte Lema (www.montelema.ch). Da hat man die freie Wahl, ob man erst einkehrt oder vorher noch den Gipfel erklimmt. Ich habe mit Rücksicht auf meinen Durst einem Bier den Vorzug vor dem Gipfel gegeben.

Eigentlich wollte ich ursprünglich mit der Seilbahn runterfahren, aber da ich ziemlich schnell vorwärts gekommen bin, habe ich genügend Zeit und nehme den Abstieg nach Miglieglia unter die Füsse. Recht steil und in vielen Kehren geht es unter den Seilbahnkabeln anfangs in voller Sonne, später in leichtem Wald den Südosthang in 1.5 Std. hinunter nach Miglieglia.

Tourengänger: CampoTencia

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