Fluebrig-Quartett


Publiziert von Zaza , 13. Mai 2007 um 20:40.

Region: Welt » Schweiz » Schwyz
Tour Datum:13 Mai 2007
Wandern Schwierigkeit: T5 - anspruchsvolles Alpinwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-SZ   Östliche Sihltaler Alpen 
Zeitbedarf: 7:00
Aufstieg: 1900 m
Abstieg: 1900 m
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Zug bis Einsiedeln, Bus bis Studen/Ochsenboden
Kartennummer:1153

Start um 9.00 in Ochsenboden und zum Einstieg der Gross Sienen (vgl. Eintrag von ironknee von gestern). Der untere Teil ist ganz schön stotzig, aber vielleicht habe ich die optimale Route nicht gefunden. Ab 1300 m wird die Sache besser gangbar (dennoch eine der schwierigsten EB-Routen, die ich kenne). Dann zum NE-Grat und auf den Diethelm.

Auf der Normalroute (Kette) bis zur Verzweigung und ein Schneefeld abrutschen. Links dem Fuss von P. 2018 (Fluebrigspitz) entlang, dann über eine grasig-schuttige Rampe wieder rechts aufwärts und direkt zu diesem Gipfel.

Zurück auf den Grat und ohne Probleme weiter zum Turner. Nun erst wieder auf dem Grat zurück, dann den Hang queren und zum Chrüz (P. 1972). Absteigend bis zum Beginn der Felsen des Wändlispitz, der von hier aus recht happig wirkt. Die ersten Felsen links umgehen, dann noch kurz links einen Abstecher zu den beiden Felsfenstern und über den Grat hinauf. Zuerst auf der Kante kraxelnd, später meist etwas rechts auf Trittspuren bis zum Gipfel des Wändlispitz.

Abstieg über den NE-Rücken bis auf etwa 1650 m. Ein roter Bändel weist auf den Einstieg zum Schäferweg Richtung Unterwand. Da soll es irgendwo eine Eisenleiter drin haben. Von einem Weg kann aber nicht die Rede sein. Zuerst bin ich über felsdurchsetztes Steilgras eher östlich abgestiegen. Dann kam eine Verzweigung, wo rechts (nun westlich) ein relativ deutlicher Pfad über ein Band verlief. Sehr ausgesetzt, das Band endet und von der Eisenleiter ist nichts zu sehen. Damn...alles zurück zur Verzweigung und weiter östlich abwärts. Das Gras wird immer steiler und von einer Leiter ist immer noch nichts zu sehen. Für den Abstieg auf gut Glück war mir das Gelände zu heikel, also zurück auf den NE-Rücken und über Obergross runter nach Ochsenboden. So reichte es noch gut auf den letzten Bus um 16.00 Uhr.

Fazit: Die BG-Routen der NW-Flanke des Fluebrig sind im Abstieg nicht so der wahre Jakob...

Edit 29.9.2007: Dank einer Information von Guido21 (merci!) weiss ich nun, dass ich die Segel ein paar Meter zu früh gestrichen hatte, nämlich knapp oberhalb der Leiter. Sie ist kurz und von oben wirklich kaum zu sehen. Hier seine Beschreibung des Zugangs:

Der Weg geht von 707692/213205 zu 708284/212702 und dann zu 708560/212940//1429m.Von dort -wahrscheinlich etwas an Höhe verlierend - gehts in Richtung "gelber Höhle". 20m vor dieser ist die Leiter versteckt.

 


Tourengänger: Zaza

Galerie


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