Nach der Absage einer geplanten Tour stand ich alleine da und so habe ich die beiden Breithörner heute in Angriff genommen. Das Wetter war schlechter als verheissen und leider habe ich nicht viel gesehen. Die Wolkenobergrenze muss wohl nur wenige Meter über dem Gipfel gewesen sein, denn der blaue Himmel war förmlich zu spüren und teilweise sichtbar. Dummerweise nur nach oben...... Immerhin war die Tour sehr lehrreich punkto Orientierung. Ich habe schon viel gelesen, dass an diesem Berg bei schlechter Sicht Berggänger sich verirrt haben. Heute stand ich vor einer schwierigen Aufgabe, alleine den Abstieg wieder zu finden. Zwar war ich nicht alleine am Berg, aber nach kurzer Zeit war eine Gruppe vor mir nicht mehr sichtbar. So bin ich der Aufstiegspur gefolgt und wohlbehalten am Ausgangspunkt angekommen. Es galt Ruhe zu bewahren und gut zu überlegen. Meist waren nämlich entfernt Stimmen zu hören und das gab mir doch eine gewisse Ruhe. Man kann also plötzlich alleine da stehen und ist froh, Karte, Kompass, Höhenmeter usw. bei sich zu haben
Der Grat zum Mittelgipfel war schön verwächtet, aber es waren einige Spuren und gut angelegt. So war dies technisch kein Problem, eher ein psychisches, so alleine in den Nebel hinein und erst noch auf einem verwechteteten Grat. Glücklicherweise sah ich für ein paar Minuten vorher die Spuren durchgehend bis zum Mittelgipfel und so bin ich ihnen gefolgt. Auf dem Mittelgipfel hatte ich überhaupt keine Sicht und konnte keine Fotos machen.
So wurde einer der leichtesten Viertausender für mich zu einer kleinen Herausforderung. Ich bin stolz, dass ich nicht schon bei der Luftseilbahn umgekehrt bin :-)










Freiheit
Dank dem schlanken Packsack und dem geringen Gewicht fühlt man sich mit dem "Cruise 24" auch am Rücken frei. Ausserdem hat er eine Skihalterung und einen seitlichen Zugriff. Perfekt für Skitouren.


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