Trekking Hoher Atlas, Marokko
|
||||||||||||||||||||
Vom 15. - 21. April habe ich mit meiner Frau ein Trekking im Hohen Atlas in Marokko gemacht. Ausgangspunkt ist Marrakech, eine quirlige Stadt am Rande der höchsten Berge Nordafrikas. Von dort aus ist der höchste Berg, Djebel Toupkal sichtbar. Er ist 4'165m hoch und die Besteigung nicht schwierig, wenn die Verhältnisse entsprechend sind. Im Winter kann der Berg mit Ski's begangen werden und im Sommer ist es eine T4 Wanderung, allerdings sehr heiss.
Jetzt im April ist Hochtourenausrüstung angesagt, Gletscher sind keine zu begehen. Der Anmarsch erstreckt sich über drei Tage auf Bergrücken und Täler um die 2'500m. Unser Trekking wurde begleitet von Einheimischen, die das Gepäck mit Maultieren transportieren. Ein Koch und ein Guide sorgten für gute Laune und es blieb uns ein leichter Tagesrucksack. Abends wurde ein kleines Camp errichtet mit einem Mannschaftszelt und Zweierzelt. Die ganze Tour war einfach super organisiert, jeden Abend war schon alles bereit, es blieb nur das kleine Zelt zum Aufstellen und viel Musse für die Umgebung. Zwei Nächte konnte ich im Freien schlafen und die Sterne bestaunen........
Leider kamen wir in einen Wettersturz, genau zum geplanten Aufstieg auf den Djebel Toupkal. Alles ausharren half nichts. Viel Neuschnee, Unmengen von Triebschnee und in der Höhe ein orkanartiger Wind vertrieb alle Anwärter auf den Gipfel. Die stärksten schafften es auf eine Höhe von 3'900m. Dort sei der Wind so stark gewesen, dass selbst ein Weiterkommen auf allen vieren nicht mehr möglich war!
Auch wenn mir der Gipfel vergönnt blieb, habe ich diese Tage in einer exotischen Bergwelt genossen und doch täglich etwa 1'500 HM gemacht. Dank meiner Sprachkenntnisse habe ich viel von den Einheimischen mitbekommen und konnte an ihrem Leben etwas teilhaben. Für einmal hat sich der Wüstenfuchs in die nordafrikanischen Berge gewagt und ist begeistert:















Comments (1)