Vom Maschgenkamm nach Mühlehorn über Erdisgulmen, Murgsee, Schwarzstöckli, Schilt und Fronalpstock


Publiziert von dulac Pro , 21. November 2010 um 21:09.

Region: Welt » Schweiz » Glarus
Tour Datum:21 September 2010
Wandern Schwierigkeit: T3 - anspruchsvolles Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-SG   Spitzmeilengruppe   CH-GL   Schilt-Mürtschengruppe 
Zeitbedarf: 10:30
Aufstieg: 1300 m
Abstieg: 2600 m
Zufahrt zum Ausgangspunkt:ÖV Bus von Flums zum Flumserberg
Zufahrt zum Ankunftspunkt:cff logo Mühlehorn
Kartennummer:LK 2512 Flumserberge - Walensee 1:25.000

Für mein Début hier bei hikr habe ich mir eine Tour ausgesucht, die zwar bereits einige Wochen zurückliegt, mir aber besonders gut gefallen hat, und für die auch viele Anregungen aus Tourberichten anderer Hikrs ursächlich waren.

 Ausgangspunkt waren die diversen Berichte über Besteigungen von Fronalpstock und Schilt hier in letzter Zeit sowie ein Tourenvorschlag im Rother-Führer „Glarnerland“.

Nun war der übliche Aufstieg von der Glarner Seite für mich etwas unpraktisch, außerdem hat mich der Höhenunterschied von rund 1.800 m, wenn man nicht mit dem Pkw bis zum Berghaus Fronalpstock fährt, etwas abgeschreckt. Und so kam ich auf die Idee, statt dessen mit ÖV auf den für mich einfacher zu erreichenden Flumserberg zu fahren und die Bergbahn zum Maschgenkamm zu nehmen. Von dort wollte ich dann in einer großen Runde über die Murgseen am Ende noch auf den Fronalpstock. Ob ich von dort dann auf (mir noch unbekannten Wegen) auf der Glarner Seite ins Tal absteigen würde oder auf einer Route unterhalb des Mürtschenstocks zum Walensee, die ich einige Wochen zuvor schon einmal gegangen war, wollte ich erst an Ort und Stelle entscheiden.

 Soviel zu den grundsätzlichen Überlegungen, jetzt brauchte es nur noch einen Tag mit passenden Wetterverhältnissen. Am 21. September war es dann soweit, um 6h30 in St. Margrethen in den Zug gestiegen, in Sargans umgestiegen, in Flums weiter mit dem Bus war ich gegen 8h auf dem Flumserberg und mit einer der ersten Kabinen eine Viertelstunde später dann auf dem Maschgenkamm. Es konnte losgehen.

Erstaunlicherweise konnte man selbst in der näheren Umgebung der Bergstation die anderen Wanderer an den Finger einer Hand abzählen. Nach dem Erdisgulmen wurde es dann ganz einsam. Erst ab der Murghütte bis zur Murgseefurggel war es kurzzeitig wieder belebter. Im Aufstieg zum Schwarzstöckli wieder Einsamkeit pur, ab da auf dem aussichtsreichen Gratwanderweg bis zum Fronalpstock dann wieder vereinzelte Berggänger.

Daß es nach dem Abstieg vom Erdisgulmen hinter Abedweid eine „Seenplatte“ mit vielen kleinen Bergseen geben würde, kam für mich überraschend, hat mir gut gefallen und bot schöne Fotomotive.

Auf dem weiteren Weg zum Murgsee mußte ich dann feststellen, daß die LK 1:25.000 Ausgabe 1999 die aktuelle Situation an einer Stelle nicht mehr korrekt darstellt: Nach Passieren von Punkt 2235 etwa in Höhe von „Chilbiweid“ führt der markierte Weg zum Murgsee jetzt auf gleicher Höhe geradeaus weiter um dann (vermutlich) erst später nach rechts abzubiegen. Ich war an dieser Stelle zunächst etwas irritiert, habe mich dann aber gegen den Wegweiser entschieden und bin statt dessen auf dem direkten Weg entsprechend LK zum Murgsee abgestiegen. Dieser ursprüngliche Steig wird offensichtlich nicht mehr unterhalten, ist teilweise überwachsen, aber noch gut zu begehen. Die RWR-Markierungen sind etwas verblaßt, aber noch gut erkennbar.

Was es sonst noch zu der Tour zu sagen gibt, findet sich in den Bemerkungen zu den Fotos. Mit Ausnahme der letzten Wegstrecke vom Fronalppass nach Mühlehorn. Da waren zum einen die Lichtverhältnisse nicht mehr die besten und außerdem war ich etwas in Eile. Ich habe deshalb für diesen Teil der Tour einige Fotos verwendet, die ich bereits ein paar Wochen zuvor bei einer anderen Tour aufgenommen habe,

 

Fazit: Eine überaus lohnende abwechslungs- und aussichtsreiche Tour, zudem nicht überlaufen. Länge und Höhenmeter über meinem Durchschnitt, aber sie waren es wert.

Tourengänger: dulac


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