Katzberg-Süntel-Mattenberg


Publiziert von Alpenorni Pro , 30. Oktober 2010 um 16:27.

Region: Welt » Deutschland » Westliche Mittelgebirge » Weser-/Leinebergland
Tour Datum:29 Oktober 2010
Wandern Schwierigkeit: T1 - Wandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: D 
Zeitbedarf: 5:00
Aufstieg: 570 m
Abstieg: 510 m
Strecke:19 Km
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Altenhagen, Bus 381 ab Springe/Bhf.
Zufahrt zum Ankunftspunkt:Hamelspringe, Bus über Bad Münder nach Springe

Nach 1 1/2 Stunden Anreise steige ich in Altenhagen 1 endlich aus dem Bus. Solange brauche ich, um zu Fuß, mit der Stadtbahn, mit dem Regionalzug und zuletzt per Überlandbus am Ausgangspunkt meiner heutigen Wanderung anzukommen. Schnell noch die obligatorischen zwei Wanderwürste gekauft und auf geht`s, zunächst auf den Katzberg, einem eigentlich sehr umfassenden Aussichtspunkt, aber leider ist es alles noch etwas sehr dunstig und diesig. Doch momentan liegen die Reize dieser Landschaft auch deutlich mehr im Nahbereich, sprich : Die Laubfärbung, speziell der ausgedehnten Buchenwälder hier, wie sie sich Ende Oktober/Anfang November für etwa 2-3 Wochen einstellt, wirkt mit voller Kraft auf den Betrachter. Man möchte sich versenken in diese gelben, gelb-grünen Farben, die zu leuchten und strahlen beginnen, sobald auch nur ein Sonnenstrahl die Wälder berührt.
Vom Katzberg hinab, durchs Mathildental, mit Wiesen, Schafen und einem Trupp nordischer Bergfinken dazu, gelange ich, zuletzt auf kleinem Schleichweg, zum Deisterbahnhof bei Bad Münder.
Für eine Süntelwanderung auf den Aussichtsturm ist dies ein geeigneter Ausgangspunkt. Auf dem Weg dorthin variiere ich etwas meine Route - hier ein kleiner wegloser Abstecher zu einer alten Bergbauhalde, dort ein kleiner Umweg auf noch unbekannten Pfaden... So habe ich im Laufe meiner Touren so manchen idyllischen Fleck gefunden, der auf keiner Karte gekennzeichnet ist.
So ist es nach dem Aufstieg auf den Süntelkamm auch kein Problem, dass der Aussichtsturm auf 437m Höhe wegen Renovierungsarbeiten geschlossen ist. Ich kenne ja ein stilles Eckchen mit Panoramablick etwas abseits des Wanderweges. Dort empfängt mich gar ein Tannenhäher mit seinen markanten Rufreihen ( ein schnarrendes "rä-rä-rä-rä", ganz anders als die Rufe des Eichelhähers ! ). In den Alpen häufig, ist er hier sehr selten und besiedelt nur einige wenige Hochlagen der Fichtenforsten, und es freut mich immer sehr, wenn ich mal einem begegne.
Nach Norden absteigend, nehme ich noch den dem Süntel vorgelagerten Mattenberg mit und erreiche schließlich Hamelspringe, von wo aus die Rückfahrt mit Bus und Bahn beginnen kann.




Tourengänger: Alpenorni


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