Irrwege im Tösstal


Publiziert von xaendi , 22. Oktober 2010 um 00:07.

Region: Welt » Schweiz » Zürich
Tour Datum:21 Oktober 2010
Wandern Schwierigkeit: T5 - anspruchsvolles Alpinwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: Zürcher Oberland   CH-SG   CH-ZH 
Zeitbedarf: 5:00
Aufstieg: 1200 m
Abstieg: 1200 m
Strecke:Steg ZH - Orüti - Chleger - Früetobel - Bärloch - Hinter Warten - Tierhag - Schnebelhorn - (Hirzegg) - (Roten) - Hulftegg - Regelsberg - Hörnli - Steg ZH
Zufahrt zum Ausgangspunkt:cff logo Steg ZH
Zufahrt zum Ankunftspunkt:cff logo Steg ZH
Kartennummer:LK 1093 Hörnli

Erstens kommt es anders - und zweitens als man denkt. Spontane Nachmittagstour im Tösstal mit einigen Irrungen und Wirrungen.

Einige Vorlesungen fallen aus - also nichts wie los! Wanderschuhe schnüren, mit dem Zug nach Steg im Tösstal fahren und loswandern. Vom Bahnhof Steg folge ich der Strasse via Orüti bis zum 'Chleger'. Hier verlasse ich den Weg und folge dem Bachlauf ins Früetobel. Mein Ziel ist der u.a. von ossi beschriebene Mittelsporn am Ende des Tobels. Schlussendlich lande ich jedoch auf dem 'breiten Sporn' (*Beschreibung von ossi), merke dies aber erst, als ich bereits die Höhe der Felsen erreicht habe (anfänglich T4+, anschliessend zunehmend Richtung T2-3, aber weglos). Auf dem breiten Sporn wird zur Zeit viel Holz geschlagen.

Angekommen beim Bärloch geht es weiter unter die Hinter Warten Nordwand, die ich auch schon länger mal machen wollte. Von der Vorderschür (P.1026) direkt unter die Felsen. Hier hat vor kurzem noch Schnee gelegen; es ist nass bis zum Abwinken. Die erste Felsstufe schaffe ich noch knapp (T5), doch dann muss ich passen. Ich hole rechts aus und gelange etwas unterhalb des Gipfels auf den Grat (T4). Von dort weiter auf das Schnebelhorn, das heute noch eine weisse Mütze trägt.

Vom Schnebelhorn geht es auf dem Wanderweg weiter zur Hulftegg und zum Hörnli (T1).
Ich bin in den letzten Monaten bestimmt schon ein halbes Dutzend mal über die Westwand aufs Hörnli. Diesmal will ich es im Abstieg versuchen. Die ersten Meter sind dabei am heikelsten (T5): Keine Trittspuren und nasser Boden. Unterhalb des Wandbuchs wird der Boden trockner und lässt mich schneller absteigen, auch sind deutliche Wegspuren sichtbar (T4).

Dank einem kurzen Sprint erwische ich auch gleich den nächsten Zug zurück nach Winterthur.

Fazit: Ziele nicht erreicht! Trotzdem: Es ist immer wieder schön, das Tösstal. Eine detaillierte Begehung des Früetobels wird folgen!

Tourengänger: xaendi


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Geodaten
 3888.kml Route (auf SwissMap nachgezeichnet)

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