Maggia – Puncio (1854 m) – Madone (2018 m) – Pizzo Peloso (2064 m) – Passo della Garina – Aurigeno


Publiziert von johnny68 Pro , 20. Oktober 2010 um 19:37.

Region: Welt » Schweiz » Tessin » Locarnese
Tour Datum:19 Oktober 2010
Wandern Schwierigkeit: T3 - anspruchsvolles Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-TI   Gruppo Pizzo Cramalina 
Zeitbedarf: 6:30
Aufstieg: 1850 m
Abstieg: 1750 m
Strecke:Maggia - Pizzo Peloso - Aurigeno
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Mit dem Bus nach Maggia
Unterkunftmöglichkeiten:in Maggia

Meine Wanderung bzw. Bergtour bei schönstem Herbstwetter begann im Dorf Maggia (332 m). Man überquert die Maggia auf einer schaukelnden Hängebrücke und gelangt ins Dorf Moghegno (314 m). Hier schlägt man den Bergweg (Alpsträsschen, zum Teil mit Abkürzungen) in Richtung Cortone (1137 m) und Piano (1274 m) ein. Nach der Alp Piano wird der Weg steiler; man geht den ersten Gipfel (Puncio) praktisch in gerader Linie auf dem Bergrücken steil den Wald hinauf an. Hie und da findet man Wegspuren. Vom Puncio geht es 50 m hinunter in eine Senke. Hier beginnt der leichte Anstieg auf den Madone, zum Teil über Schrofen, zum Teil über steile Grashalden. Bei meinem Besuch lag hier noch etwas Neuschnee.
 
Vom Madone sieht man den weiteren Wegverlauf über einen schönen, leichten Grat auf den Pizzo Peloso vor sich (man könnte den Grat auch in der steilen Südflanke umgehen, was meines Erachtens aber mühsamer ist). In 20 Minuten ist man vom Madone auf dem Pizzo Peloso, man überschreitet dabei den Passo della Maggia (1973 m).
 
Der Pizzo Peloso hat eine gleichmässige Pyramidenform mit 3 Bergrücken. Er steht im Angelpunkt des Maggia-, Onsernone- und Vergelettotals mit einer weiten Aussicht über die Tessiner Bergwelt und mit Fernblicken auf die Walliser, Berner und Bündner Alpen sowie bis zum Apennin.
 
Ich kehrte vom Pizzo Peloso zuerst auf den Passo della Maggia zurück. Hier nahm ich den Weg in Richtung Pino (1659 m), von dort stieg ich auf den Passo della Garina (1076 m)ab. Von diesem Pass geht es in einem langen Abstieg meistens durch dichten Wald nordostwärts nach Aurigeno bzw. Ronchini (305 m) ins Maggiatal zurück.
 
Die Tour bot neben der beträchtlichen Höhendifferenz keine besonderen Schwierigkeiten. Hie und da waren die Bergwege wegen des dicht liegenden Laubes kaum mehr erkenntlich; ich verlief mich denn auch einige Male. Heikel waren auch die unter dem Laub liegenden schrägen Steinplatten, auf welchen man auszurutschen droht. 

Tourengänger: johnny68


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