Herbst im Tessin: Cima della Trosa


Publiziert von hgu , 19. Oktober 2010 um 20:51.

Region: Welt » Schweiz » Tessin » Locarnese
Tour Datum:19 Oktober 2010
Wandern Schwierigkeit: T2 - Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-TI   Gruppo Poncione Piancascia 
Zeitbedarf: 7:00
Aufstieg: 1525 m
Abstieg: 600 m

Cima della Trosa

Eine tolle Wanderung im herbstlichen Tessin:
Von der Talstation in Orselina geht es über unzählige Stufen, zuerst zwischen den Häusern hindurch und dann den steilen Wald hinauf. Wir erreichen San Bernardo, wenige noble Häuser, die liegen hoch oben über dem Lago Maggiore und betten sich feinfühlig in die Landschaft ein.
Cortaccio, wenige typische Tessiner Steinhäuser bilden dann den nächsten kleinen Weiler. Hier ist unser Abzweig.
Wir queren nun nach Cardada und erreichen die Talstation des Sesselliftes, der fussmüde Wanderer hinauf zur Cimetta befördert.
Wir wandern weiter aufwärts und verpassen den direkten Weg zur Cimetta. Ich kürze den Weg ein wenig ab und übersehe so den Abzweig. 
So wandern wir nach Norden in Richtung Pianosto, bis hinüber zur Alpe Vegnasca. Nach kurzer Zeit bemerken wir zwar den Fehler, doch da wir einen wirklich schönen Weg gefunden haben, folgen wir diesem über die Alpe Vegnasca und erreichen so nach steilem Anstieg durch einen herrlichen Buchenwald die Bassa di Cardada, nord-östlich der Cimetta.
Von hier scheint die Cima della Trosa schnell erreicht und so sind wir schon auf dem Weg dort hin.
Der zieht sich nun aber um den ganzen Gipfelaufbau herum und so benötigen wir doch noch 45 Minuten ab der Bassa di Cardada bis zum Gipfel. Bei herrlicher Aussicht und tollem Wetter genießen wir hier eine wohlverdiente Rast mit leckerer Rucksackverpflegung.  Gut gestärkt geht es den gleichen Weg retour bis zur Bassa di Cardada und von dort in kurzem Anstieg zur Cimetta.
Hier schmeckt uns ein heißer Cappuccino und wir genießen erneut das herrliche Panorama. Ein Abstecher zur Alpe Cardada, welche uns im Vorbeigehen bestens gefällt und schon sind wir auf der Aussichtsplattform in Cardada. Spektakulär geht es hinaus, wobei der Blick auch ohne dieses Stahlwerk super wäre! Scheint halt auch eine touristische Attraktion zu sein!
Mit der Bahn fahren wir dann zügig wieder hinab nach Orselina und blicken nach 6:30 Stunden Wanderzeit und 1525 hm nochmals zufrieden zum Lago Maggiore hinab!
Fotos: http://picasaweb.google.com/ueberberg/LagoMaggiore19102010#

Tourengänger: hgu


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Kommentare (1)


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Seeger Pro hat gesagt: Das ist wie Balsam...
Gesendet am 20. Oktober 2010 um 16:29
...auf meine Seele. Die Verhauer passieren mir am Laufmeter. Und bescheren mir einesteils neues Wildnis-Erlebnis und andernteils Herausforderungen.
Ciao HgU
Danke für Deinen Beitrag. Er tut so wohl beim Blick durch das Fenster ins neblige und verschneite Appenzellerland ;-)
Cari saluti
Andreas


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