Stanser Joch (2102m) und Bärenkopf (1991m)


Publiziert von Tef Pro , 18. Oktober 2010 um 22:32.

Region: Welt » Österreich » Nördliche Ostalpen » Karwendel
Tour Datum:11 Oktober 2010
Wandern Schwierigkeit: T2 - Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: A 
Aufstieg: 1500 m
Abstieg: 1500 m
Zufahrt zum Ausgangspunkt:von Maurach-Zentrum Richtung Pertisau, dann links ab in den Ortsteil Lärchenwiese, immer geradeaus bis zum Fahrverbot. Dort einge wenige Parkmoglöchkeiten
Kartennummer:Kompass Nr.28

Der hübscheste Berg ist das Stanser Joch nicht, da er von einem Kranz von Lawinenverbauungen umbgeben ist. Jedoch bietet er eine sehr gute Aussicht und läßt sich auf schönen und auch einsamen Pfaden überschreiten.
Er läßt sich mit dem Bärenkopf kombinieren, der zwar wegen der Nähe eines Liftes nicht gerade einsam ist, jedoch einen phantstischen Blick auf den Achensee bietet. Alles in allem eine schöne und abwechslungsreiche Runde ohne technischen Schwierigkeiten.
Los geht es vom Fahrverbotsschild in Maurach-Lärchenwiese auf breitem Weg in das Weißenbachtal. Eine erste Abzweigung noch auf der Wiese wird ignoriert, bei der zweiten Verzweigung geht es schräg links bergab (Richtung "Rodelhütte"). Der Forstweg macht eine 180° Kurve und kutrz dahinter zweigt rechts ein Pfad ab (blaue Markierungen am Baum).
Der Pfad führt durch das Bachbett und auf der anderen Seite leicht ansteigend durch den Waldhang. Dann beginnt der Pfad abwärts zu führen. Bei einer Lichtung folgte ich einem alten, feuchten Forstweg nach rechts, um nicht zu viel an höhe zu verlieren, und traf bald wieder auf einen breiten Forstweg.
Diesen geht es nun gleichmäßig steil bergauf in südwestlicher Richtung rechts des Tiefenthaler Grabens, den man dann weiter oben auch erreicht. Nun jedoch nicht auf der Straße hinüber, sondern bereits vorher dem Wanderschild rechts folgen und auf einem Pfad durch Wald weiter zügig empor zur Lichtung der Heiterlahnalm-Niederleger. Weiterhin geht es steil empor, machmal durch Wald, manchmal über Weidewiesen zur wunderschön in einem Sattel, das sog. Halsl, gelegenen Heiterlahnalm-Hochleger (1576m).
Der Pfad führt nun nach links (Süd) weiter druch lichten, immer wieder von Wiesen unterbrochenem Lärchen/Latschenwald empor zum langezogenen Ostgrat. Ab hier geht es hoch über dem Inntal mit tollem Blick nach Süden zum Hauptkamm in westlicher Richtung im leichten Auf und Ab hinüber zum Gipfelkreuz. Da dies von Lawinenzäunen umgeben ist, lohnt hier keine Pause, zudem pfeift ein eisiger Wind. Bessere Plätze gibt es noch weiter westlich mit wunderschönem Blick ins Karwendel.
Noch etwas weiter kommt man in einen Sattel mit Verzweigung. Nach rechts (Nord) geht es nun das Weißenbachkar hinab bis zum Weißenbachsattel (1695m).
Nun könnte man rechts wieder absteigen, aber es lohnt sich über den breiten Rücken nach Osten weiterzugehen. Man nähert sich nun dem Bärenkopf und nach einer Einschartung geht es nochmal fast 300 Höhenmeter empor. Doch es lohnt sich, denn der Ausblick vom Gipfel auf den Achensee ist wirklich hervoragend.
Um mir den Rückweg bis zum Weißenbachsattel zu ersparen, folge ich von der vorher erwähnten Einschartung einfach dem Graben nach Süden. Der ist zwar steil, aber er hat keinerlei Kletterstellen.Unten kommt man direkt bei der Weißenbachhütte auf die Almstraße, der man nun noch durch das Tal über mehrere Kilometer hinaus folgen muß

Tourengänger: Tef


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Kommentare (1)


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mahu99 hat gesagt: Fantastisch
Gesendet am 29. Januar 2011 um 15:39
Super Bilder vom Naturpark Karwendel. Die Farben einfach perfekt, das türkis vom Achensee und die gefärbten Blätter. Wow. Ich will gleich los...


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