SPAss, SPAnnung und SPAlten am SPAnnort


Publiziert von HADi , 11. Oktober 2010 um 15:09.

Region: Welt » Schweiz » Obwalden
Tour Datum:10 Oktober 2010
Hochtouren Schwierigkeit: WS
Klettern Schwierigkeit: II (UIAA-Skala)
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-UR   CH-OW 
Aufstieg: 2100 m
Abstieg: 2100 m
Strecke:Herrenrüti- Alp Stäfeli- Spannorthütte- Schlossberglücke- Gross Spannort

.....und dann SPAghetti im SPA....!? (Also ganz alles soll hier nicht verraten werden) :-)

Frühmorgens bei Dunkelheit und Nebel zuckelten wir mit dem Bike und Stirnlampe von Herrenrüti zur Alp Stäfeli. Beim Gedanke, was für eine Erleichterung das wird, wenn wir uns abends nach dem anstrengenden Abstieg auf den Sattel schwingen und die 3 km zum Auto zurückrauschen werden, hatten wir immer mal wieder ein schelmisches Lächeln im Gesicht. ;-)
Bei der Alp deponierten wir unsere Bikes und schraubten uns in knapp einer Stunde zur Spannorthütte hoch. Nach einer kurzen Teepause ging es weiter auf dem markierten Weg zur Schlossberglücke. Ein kleiner, rutschiger Abstieg im Geröll-Schnee-Mix brachte uns auf den Gletscher, wo wir uns anseilten. Von dort überquerten wir den Glatt Firn in einem angemessen Bogen bis zum Spannortjoch. Der Gletscher ist gut eingeschneit, einige grosse Spalten sind gut sichtbar und problemlos zu umgehen. Der Einstieg zum Gross Spannort ist wirklich ganz oben beim Joch- man soll sich also nicht von diversen Spuren verleiten lassen, die früher nach rechts hochdeuten. Die erste Kletterstelle ist etwas eng, man zwängt sich durch einen Spalt (zwei Bohrhaken) und gelangt auf ein Band mit Schotter. Nach ein paar Schritten im Gehgelände erreicht man die 2. Kletterpassage, die sich etwas ausgesetzter, aber einfach erklettern lässt. Es folgt eine längere Strecke Gehgelände bis man zur 3. Wandstufe gelangt. Diese ist zwar senkrecht, aber ebenfalls grosszügig gestuft und nach Überwindung dieser Passage geht es über ein grosses Schneefeld hoch zum Gipfel. Auf der ganzen Strecke liegt viel loses Gestein herum, einen Helm zu tragen ist empfehlenswert.
Auf dem Gipfel empfing uns eine grandiose Rundsicht. Atemberaubend fällt der Fels hinter dem Gipfelkreuz senkrecht in die Tiefe! Weit unten, unter dem dicken Nebelmeer, liegt das Engelbergertal.
Auf dem Abstieg verfolgten wir die gleiche Route wie beim Aufstieg, bei den kurzen Kletterpassagen sind Abseilstellen eingerichtet und so kommt man ohne echtes Abklettern zurück auf den Gletscher. Hier begann nun der lange Abstieg über die Schlossberglücke zurück zur Spannorthütte. Nach einer schmackhaften Stärkung ging es steil abwärts direkt in die Nebelsuppe- wie herrlich, dass wir fast den ganzen Tag an der Sonne verbringen konnten. Bei der Alp Stäfeli setzten wir uns auf unsere Bikes und gleiteten entspannt zurück zum Ausgangspunkt.

Erneut ein toller Tourenmix- Bergwanderung, Gletscherüberquerung, Kletterpassagen- am Spannort ist alles dabei!

Tourengänger: HADi


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