Dent Blanche-Wandfluhgrat


Publiziert von garaventa , 5. Oktober 2010 um 10:21.

Region: Welt » Schweiz » Wallis » Oberwallis
Tour Datum:24 August 2007
Hochtouren Schwierigkeit: ZS+
Klettern Schwierigkeit: III (UIAA-Skala)
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-VS 
Zufahrt zum Ausgangspunkt:mit dem Auto bis Ferpecle
Unterkunftmöglichkeiten:Cabane de la Dent Blanche

Dent Blanche-Wandfluhgrat-24.08.2007


Unser im Vorfeld geplantes Tourenprogramm musste ich aufgrund der Witterungs- und Schneeverhältnisse zwar umstellen, dennoch ist es mir mit meinem Führer wieder einmal gelungen, ein abwechslungsreiches und anspruchsvolles Tourenprogramm zusammen zustellen:

Die Besteigung der Dent Blanche fand am 23-24 August statt. Die Bedingungen waren eher winterlich.
Es gab trotz der Südausrichtung des Wandfluhgrates sehr viel Schnee, was die Tour zwar schwieriger als üblich, dafür aber auch umso interessanter gestaltete.

Der Hüttenanstieg zur Cabane de la Dent Blanche (3504 m.ü.M) alleine ist schon eine Tour für sich, müssen zwischen Ferpecle und der Hütte doch immerhin 1700 Höhenmeter überwunden werden.

Die Hütte selbst liegt hoch oben über dem äußersten Ende des Val d´Herens und eröffnet den Blick auf ein imposantes Gletschergebiet zwischen Zermatt und Arolla.


Winterlich zeigte sich die imposante Nordwestflanke der Dent Blanche während des Hüttenaufstieges. Der Berg ist weiß, beinahe wie im Winter. Die Wand wird begrenzt von Nord- und Ferpeclegrat (Westgrat)

Während des Hüttenaufstieges kommt die Westflanke, die von Ferpecle- und Wandfluhgrat eingerahmt wird,  langsam ins Blickfeld

Erst kurz vor dem Tagesziel kommt die Hütte in Sicht. Die letzten 300Hm müssen über die oberen Firnfelder des Mazeratte-Gletschers gewonnen werden.

Wir geniessen die Abendstimmung und Blick von der Hütte zum Ziel des kommenden Tages
Die Hauptschwierigkeiten wird der mittlere Teil des Grates bieten!


Der Grosse Gendarm wird auf der Westflanke umstiegen und dann durch ein sehr steiles Firncoliour gewonnen. Danach betritt man wieder den eigentlichen Grat.

Trotz der winterlichen Verhältnisse und der Tatsache, dass mein Führer spuren musste, waren wir recht schnell unterwegs.
Von der Hütte, die wir um 4:40 verliessen benötigten wir bis zum Gipfel 4:10h.

Da die ursprünglich geplante Überschreitung des Weißhorns infolge der Schneemengen, die Anfang August gefallen waren nicht möglich war, kam die Dent Blanche zunächt völlig unerwartet ins mögliche Tourenprogramm.
Im Nachhinein muß ich sagen, daß diese Tour eine der imposantesten und anspruchsvollsten war die ich bisher machen dürfte.

Ein echter Hammergipfel.

Gruss garaventa





 

Tourengänger: garaventa


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