....vier Doggen


Publiziert von Henrik Pro , 2. Oktober 2010 um 23:32.

Region: Welt » Schweiz » Tessin » Bellinzonese
Tour Datum: 4 Februar 2007
Wandern Schwierigkeit: T1 - Wandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-TI 
Zeitbedarf: 5:30
Abstieg: 250 m
Strecke:Acquarossa - Malvaglia - Loderio - Biasca
Zufahrt zum Ausgangspunkt:ÖV
Zufahrt zum Ankunftspunkt:ÖV
Kartennummer:Leventina 1 : 50 000

.... Arth-Goldau als Drehscheibe, Treffpunkt und Zwischenraum ist den meisten Bahnreisenden, die ins Tessin fahren, bekannt. Wer in die Höhe will, kann das auch von hier. Wer einen Zoo besuchen will, ebenfalls und wer einen der wenigen historischen Geländebewegungen (in Zeitlupe) nachvollziehen möchte, geologische Kenntnisse erweitern, kann das auch hier – am Berg! Wer nach Zürich will, muss hier umsteigen, wenn er im Basler Zug sitzt. Wer zum Lauerzersee will auch – nicht allein zum Fischen, auch zum Campen. Wer hier etwas das „Melide-CH-en-miniature“ erleben will, ist auch richtig. Wer von hier z. B. nach St. Gallen weiterreisen möchte, findet auf Gleis 6 den richtigen Zug. Oder auf Gleis 2 die SOB nach Biberbrugg.
 
 .... Regula findet den Weg von Zürich her nach Arth-Goldau und zusammen fahren wir nach Biasca. Sonntagsausflug ins Bleniotal, wo wir für diesen Tag Schneefreiheit gewiss sind. Es ist ein sonniger Sonntag. Die Massen halten sich in Grenzen, mit der Autolinée Bleniesi gelangen wir nach Acquarossa – steigen dort aus auf dem ehemaligen Bahnhofsgelände und spüren sofort eine mediterrane Gemütlichkeit. In der Beiz sur place schlürfen wir den ersten Espresso des Tages. Wandern die Strasse hinab zur Brenno, queren diese und stehen am Beginn des WW, der auch nach Biasca führt. Die alte Therme können wir zwar nicht besuchen, aber das Gelände besichtigen wir, in dem wir das Privatgelände betreten und bis zum Palazzo, das am Hang liegt, aufsteigen ... die paar Meter.
 
 .... zurück auf dem WW folgen wir hier der Beschilderung – ausschliesslich in der Ebene verweilend. Beim Pt. 488 trifft der WW auf die  Verbindungsstrasse, auf der wir knapp eine Stunde zuvor auch gefahren wurden: Dongio. Der Hartbelag-Weg bleibt erhalten bis wir nach Motto kommen. Unterwegs Gewerbeareale, leerstehende Häuser, die Wind- und andere Geistergeschichten zu erzählen haben. Apropos Wind – er zwingt uns dazu, die mitgebrachten Windjacken überzustreifen.
 
 .... in Motto setzen wir uns kurz hin, für den zweiten Espresso. Das alte Bahntrasse ist zugleich Wanderpfad und dient auch als Korso für Biker – Staub hinterlassend. Malvaglia durchstreifen wir noch in der Siesta-Zone – Besuch der Kapelle in Rongie am Dorfplatz. Den Brenno querend hinüber nach Ganna, daselbst ein Ristorante, das aber gar nicht einlädt. Leider ist ab hier meist nur Hartbelag unter den Füssen,  Winter sei Dank! Die orografisch  rechte Brenno-Seite im Unterlauf dessen mit dem Ort Semione ist mir weiterhin unbekannt, wir spazieren nun am Dorfrand auf der alten Schwemmebene mit sichtbarer landwirtschaftlicher Tätigkeit einem Kanal entlang, der bei Loderio in die Brenno einfliesst.
 
 .... Hunde, ein nicht nur freudiges Thema: vier Doggen halten unsere bisher unbeschwerte Wanderung für eine halbe Stunde auf – unausweichlich! Beide, Regula und ich, sind halt als Agglomeristen eher auf sozialisierte Hunde „getrimmt“. Wir ziehen uns vom WW zurück aufs offene Gelände beim Punkt 368 (Semione) und harren und hoffen der Dinge .... die Hunde kommen an die Leine, sei Dank!
 
 ....bei Loderio queren NEAT-Konstruktionen und Strasse die Brenno, auch wir tun das und finden uns am Zaun des NEAT-Schüttgeländes (Deposito di materiale) wieder, an dessen Rand der WW weiterführt. Unablässig Hartbelag, der mich zu nerven beginnt – Regula und übrigens auch Edith können das nicht nachvollziehen ...
 
 .... Wir fallen hinterrücks in Biasca ein, durch Quartierstrassen gelangen wir zum Bahnhof.
 
 .... in Arth-Goldau scheiden sich  Basler und Zürcher – meist nur bahntechnisch! 
 


Tourengänger: Henrik


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