Jezerski Vrh (1657m)


Publiziert von Tef Pro , 27. September 2010 um 21:31.

Region: Welt » Montenegro (Crna Gora) » Lovcen
Tour Datum: 5 September 2010
Wandern Schwierigkeit: T2 - Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: MNE 
Aufstieg: 700 m
Abstieg: 700 m
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Von Kotor auf äußerst kurvenreicher, aber sehr schöner und aussichtsreicher Straße über den Krstac-paß nach Njegusi. Hindurch und noch einige Serpentinen weiter hoch. In der ersten Serpentine nach Bukovica mit dem ältesten Cafehaus von Montenegro beschränkte Parkmöglichkeit

Das Lovcen Gebirge ist für die Montenegriner etwas besonderes, da auf dem Jezerski Vrh ihr Nationalheiliger Petar Petrovic II Njegos ein Mausoleum hat.
Man kommt mit dem Auto fast ganz hoch und die letzten Meter schnaufen die Besucher über eine breite Treppe durch ein Tunnel zum Mausoleum im Sozi-Stil.
Klingt für Wanderer eigentlich nicht besonders verlockend, doch ist die Aussicht vom zweithöchsten Lovcengipfel (den höchsten Stirovnik hat das Militär versperrt) sehr schön, sie reicht vom Meer zum Skadarsee und bis zu den meisten Gebirgsgruppen des Landes, zudem ist der Anstiegsweg auf weite Strecken ganz nett.
Wir starten in der ersten Straßenkehre hinter Bukovica. Ein breiter Weg führt aussichtsreich nach Süden zu einem Sattel mit Kreuzung und Autowrack.
Dahinter führt der Pfad kurz über eine Wiese in lichten Laubwald hinein. Schräg nach rechts geht es hinauf, bald wird es wieder flacher und auf gutem Pfad geht es weiter nach Süden. Ab einen Sattel nehmen nun die freien Ausblicke vor allem nach Westen zu, der Weg geht wieder etwas abwärts. Nachdem es so eine Weile dahin ging, wird der Wald dichter und der Weg beginnt zu steigen.
Man kommt zu einer Verzweigung, wo sowohl geradeaus als auch links der Gipfel ausgeschildert ist. Wir gehen links, aber evtl wäre es geradeaus interessanter gewesen. Links geht es nämlich nun stets durch etwas monotonen Wald bergan, bis man auf die Fahrstraße trifft. Dieser folgt man bergauf bis zum Parkplatz.
Wir sind nun nicht über die Treppen durch den Tunnel, sondern blieben überirdisch auf dem Weg (man will ja die Aussicht genießen). Der führt quasi über den Tunnel unschwierig über Serpentinen zwischen Fels aufwärts zum höchsten Punkt.
Das Mausoleum kostet viel Eintritt und ist kunsthistorisch unbedeutend, deswegen gingen wir gar nicht rein. Nach unserer Brotzeit stiegen wir auf gliechem Weg wieder ab

Tourengänger: Tef


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Kommentare (2)


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Ich hat gesagt:
Gesendet am 21. Februar 2015 um 23:21
"Das Mausoleum kostet viel Eintritt und ist kunsthistorisch unbedeutend, deswegen gingen wir gar nicht rein."

Entschuldigen Sie bitte, aber das stimmt so nicht! Können Sie sich vorstellen, wieviel Mühe es gekostet hat, um so ein Mausolem zu bauen?! Und wissen Sie was für Materialien verwendet wurden? Njegos's Statue wurde aus 28 Tonen Granit errichtet, 2 Karyatiden aus schwarzem Marmor, usw. Wären Sie durch das Mausoleum gegangen, würden Sie zu einem wundervollen Aussichtspunkt kommen. Von da aus sieht man die Bucht von Kotor, die Berge im Norden Montenegros, den Skutarisee... Und historisch ist das Mausoleum SEHR BEDEUTEND! Einiges haben Sie leider, wegen nur 3 Euro Eintritt, verpasst!

Ich hat gesagt: RE:
Gesendet am 22. Februar 2015 um 00:08
Und Petar II Petrovic Njegos war nicht nur ein Nationalheiliger, sondern auch ein Fürst, sowie ein Priester (er hatte die geistliche und weltliche Macht in Montenegro inne). Weiterhin war er auch noch ein ausgezeichneter Schriftsteller und Philosoph. Er konnte 6 Fremdesprachen sprechen. Also ein sehr vielseitiger und geistreicher Herrscher.


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