Großer Feistringstein 1840m


Publiziert von petz , 26. September 2010 um 22:12.

Region: Welt » Österreich » Nördliche Ostalpen » Hochschwabgruppe
Tour Datum:21 September 2010
Wandern Schwierigkeit: T3 - anspruchsvolles Bergwandern
Zeitbedarf: 7:00
Aufstieg: 1300 m
Abstieg: 1300 m
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Bruck/Mur - Thörl - Fölz
Kartennummer:ÖK Aflenz

Eine Wanderung im östlichen Teil des Hochschwabs sollte dazu dienen, das wunderbare Herbstwetter der letzten (leider  Wochen) Tage nicht ungenutzt verstreichen zu lassen.


Das Ziel durfte natürlich ohne Herbert kein 2000er sein, daher fiel die Wahl auf den eher selten besuchten Großen Feistringstein. Markant thront er mit steil abfallenden Felswänden zum Seetal hin. Nicht weniger imposant seine Südseite.


Für gewöhnlich wird er von Seewiesen aus erstiegen, aber um mir nicht nur ein paar Autokilometer zu ersparen, sondern auch ein bisserl länger den sonnigen Tag zu genießen, entscheide ich mich für den Anstieg aus der Fölz.  Hier führt der anfangs steil ansteigende Leitner-Alpinsteig von Gh. Schwabenbartl ausgehend durch steilen Wald in gut eineinhalb Stunden auf die Aflenzer Bürgeralm.

Wenn nicht gerade der Altweibersommer mit Nebel in der Früh…

 

 

 

 

und allem Drumherum seinem Namen alle Ehre macht,…

 

 

 

 

…dann kann man bei diesem Aufstieg -obwohl im Wald- gelegentlich herrliche Ausblicke auf Fölz- und Mitteralm sowie deren beeindruckender Felsszenerie genießen.

Leider –und das dürfte irgendwann in den letzten Jahren erst passiert sein- wurde der letzte Teil dieses schönen Waldsteigleins gut 1km vor Erreichen der Aflenzer Bürgeralm durch eine neu angelegte Forststraße „ersetzt“, wodurch diesem Anstieg sein Charme genommen wurde.

Daher nichts wie weg von den Forststraßen rund um die Aflenzer Bürgeralm…

 

 

 

 

… und in Richtung Zlackensattel. Auf dem Weg dorthin, der über Almmatten zieht, zeigt sich bereits der „Feistringsteinzug“ von seiner Südseite.

 

 

 

 

Am östlichen Rand der Mitteralpe gelegen wirkt er in seiner Erscheinung nicht gerade einladend, umso überraschender –für den, der den Hochschwab nicht kennt ;-)- dann sein doch relativ sanfter Zustieg über ein kleines sich auftuendes Plateau.

 

 

 

 

 

Obwohl die Wiesen  zum Weiterwandern einladen, und man –den Ostgipfel immer vor Augen habend- davon ausgeht, ihn auf gemütlichem Wege zu erreichen, steigt man bei diesem Taferl…

 

 

 

 

 

…ziemlich abrupt über einen versicherten Schrofenhang (A/B)….

 

 

 

 

 

….in diese kleine Scharte ab.

 

 

 

 

 

Um danach wieder über einen seilversicherten Risskamin (B mit einer kurzen, ca. 6m hohen C-Stelle)….

 

 

 

 

…in Richtung Gipfel weiter zusteigen.

 

Über einen kurzen ausgesetzten Grat wird nicht nur der Gipfel des Gr. Feistringsteins erreicht,…

 

 

 

 

…sondern auch der Bergwanderer mit einem herrlichen Rundumblick belohnt.

 

Hier nach Seewiesen:

 

 

 

 

Oder zum Gebirgshöchsten mit seinen imposanten Südwänden:

 

 

 

 

Über den Aufstiegsweg erfolgt der Abstieg zurück bis unterhalb der Mitteralm:

 

 

 

 

Über diese und die Fölzalm…

 

 

 

 

…mit ihrer beeindruckenden Felsszenerie (nicht nur im Bereich des „Im Winkel“ und der Schartenspitze)…

 

 

 

 

…führt mich der Weg via Fölzklamm wieder zurück zum Ausgangspunkt. Ein schöner Altweiberherbsttag am Hochschwab, auch überraschend einsam.


FALLS JEMAND EINE ARMBANDUHR AN EINEM KARABINER HÄNGEND VERMISSEN SOLLTE, SIE WURDE AM PARKPLATZ IN DER FÖLZ GEFUNDEN UND BEI DER POLIZEI IN THÖRL ABGEGEBEN.

 

 

 

 

 

 

 

 


Tourengänger: petz


Galerie


Slideshow In einem neuen Fenster öffnen · Im gleichen Fenster öffnen


Kommentare (1)


Kommentar hinzufügen

Herbert hat gesagt:
Gesendet am 29. September 2010 um 15:31
Traumwetter und wunderschöne Gegend!
Schad, daß ich nicht dabei sein konnte.


Kommentar hinzufügen»