Morgentour über 3 von 7 Churfirsten


Publiziert von 560 , 25. September 2010 um 21:52.

Region: Welt » Schweiz » St.Gallen
Tour Datum:12 Juli 2010
Wandern Schwierigkeit: T5 - anspruchsvolles Alpinwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: Churfirsten   CH-SG 
Zeitbedarf: 7:30
Aufstieg: 2705 m
Abstieg: 2028 m
Strecke:20.72km

Gipfel:
Selun (2204m ü. M.)
Frümsel (2263m ü. M.)
Brisi (2278m ü. M.)
 
Tour:
Starkenbach (906)- Vorder Selun (1580)- Selun (2204)- Frümsel (2263)- Brisi (2278)- unterhalb vom Zuestollen (2057)- Vorder Selun (1580).
 
Schwierigkeitsstufe:
Bis auf den Selun hat es keine besonderen Schwierigkeiten, diese Strecke ist mit T3 anzuschreiben. Der Abstieg vom Selun ist allerdings sehr steil und rutschig am Morgen, wenn es noch nass ist. Dieser Abstieg hat den Schwierigkeitsgrad von T5. Der Aufstieg auf den Frümsel ist auch wieder sehr steil und auch T5. Die Strecke vom Frümsel auf den Brisi ist mit T4 anzuschreiben. Der letzte Aufstieg auf den Zuestollen (bis etwa 2200m) ist wieder T5, denn es hat teils sehr steile Passagen. Der letzte Abstieg bis wieder zur Starkenbachbahn ist T3-T2.
 
Höhendifferenz:
Starkenbach- Brisi- Vorder Selun:               Aufstieg: 2705hm  
                                                                     Abstieg:  2028hm
 
Distanz:
Starkenbach- Brisi- Vorder Selun: 20.72km
 
Zeit:
Starkenbach- Vorder Selun:            53min                 Frümsel- Brisi:                                 1h 18min
Vorder Selun- Selun:                        53min                 Brisi- unter Zuestollen:                     1h 28min
Selun- Frümsel:                               1h 20min            unter Zuestollen- Vorder Selun:       1h 34min
 
Ausgangspunkt:
Starkenbach 906m ü. M.
 
Text:
Heute wollte ich wieder einmal eine Bergtour unternehmen. Nach einiger Zeit beschloss ich zuerst auf den Selun zu wandern und dann je nach Lust und Laune noch weitere Churfirsten von Westen nach Osten besteigen könnte. Am Morgen um 3 Uhr riss mich der Wecker erbarmungslos au dem Bett. Nach einem kalten Kaffee und ein wenig Brot fuhr ich mit meinem Mofa nach Starkenbach, wo ich dann um 4.30 Uhr loswanderte. Um diese Zeit war es noch sehr dunkel und meine Taschenlampe konnte ich sehr gut gebrauchen. Ich lief dem Wanderweg entlang bis zum Vorder Selun und von dort aus bis auf den Gipfel vom kleinsten Churfirsten. Den Punkt erreichte ich um 6.30Uhr. Der Sonnenaufgang war wunderschön und um diese Zeit hatte es natürlich auch noch keine anderen Berggänger auf dem Gipfel. Nach einer kurzen Pause entschloss ich, dann endgültig noch auf den Frümsel und auch noch auf den Brisi zu steigen. Ich wanderte darauf etwa 50 Meter nach Südosten der Krete entlang, bis ich unter einem kleinen Vorgipfel des Seluns stand. Dort konnte man den Weg nach unten sehr gut sehen. Ich stieg in einer Grasrinne in Richtung Nordosten ab. Dieser Abschnitt war der technisch anspruchsvollste Teil von dieser Route. Während dem Abstieg vom Selun konnte ich auch sehr gut den Aufstieg auf mein zweites Ziel studieren. Nach der steilen Grasrinne steuerte ich direkt auf den Frümsel zu. Ich stieg nicht über den Rücken vom Frümsel auf, sondern über eine Westliche Gras- und Geröllrinne. Der Weg führte mich dann wieder etwa 100 Meter unter dem Gipfel in den offiziellen Wanderweg. Auf dem Gipfel vom Frümsel (8.00Uhr) machte ich wieder eine viertel Stunde Pause, bevor ich mein nächstes Ziel in Angriff nahm. Zuerst lief ich den Wanderweg entlang bis ich den Rücken vom Frümsel verlies. Dann weiter zum Punkt 1848 und von dort aus nach Westen bis ich wieder in einer Geröllhalde auf den Rücken steigen konnte. Von dort aus bog ich in den Wanderweg ein. Um etwa 9.45 Uhr erreichte ich den höchsten Punkt vom Brisi. Auf dem Brisi genoss ich wieder ein wenig den schönen Tiefblick auf den Walensee, bevor ich dann entschloss noch auf den Zuestollen zu steigen. Also stieg ich wieder bis unter unterhalb des Punktes 1792 ab. Dort verliess ich dann den Wanderweg und marschierte über das Felsplatt, gerade neben der Felswand über die den offiziellen Wanderweg. Auf einer Höhe von etwa 2100 Meter klingelte mein Handy und am Apparat war mein Vater, der gar nicht davon überzeugt war, dass ich jetzt schon auf den vierten Churfirsten steigen wolle. Obwohl ich auf jedem Gipfel das Einverständnis von meiner Mutter geholt habe, noch einen weiteren Berg zu besteigen. Also beschloss ich noch bis zum Wanderweg aufzusteigen und dann über markierte Wege zurück zum Vorder Selun (oder auch Strichboden genannt) wandere. Ich wollte die Bahn erreichen, welche um 13Uhr fuhr. Zum Glück schaffe ich es noch ganz knapp. Fazit: Es war zwar schade, dass ich nur auf drei Churfirsten stand. Ich merkte aber, dass meine Beine immer müder wurden und ich habe mir fest vorgenommen, dass ich die Churfirsten Überschreitung im nächsten Jahr nochmals probiere werde. Beim nächsten Mal schaue ich darauf, dass es nicht so ein heiss ist wie an diesem Tag. Habe mir auch gemerkt, dass es etwa 100 Meter weiter unten, wo die Wege vom Zuestollen und vom Schibenstoll zusammenkommen, einen kleinen Brunnen hat. 
 
Persönliches:
Es war eine sehr schöne Tour. Schade, dass ich nicht alle 7 Churfirsten an diesem Tag machen konnte. Auf dieser Tour sah ich zwei Zuestollen auf dem Selun, Murmeltiere auf dem Brisi und noch etwa sechs Gämsen auf dem Zuestollen.

Tourengänger: 560


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