Herbe Entäuschung am Lochberg
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Vor der Winterlücke, bzw. dem Abstieg auf die Göschenerseite hat ja
tschiin76 schon gewarnt. Ebenso hat Altmeister
Shepherd den Aufstieg von der Winterlücke auf den Lochberg gfürchig beschrieben. D. h., er nannte wegen dem Steinschlag den oberen Teil "Couloirs des Grauens". Tatsächlich kann ich beidem zustimmen.
Aber von Anfang an: Vom Hotel Tiefenbach startet man die landschaftlich schöne Tour. Wer etwas Kleingeld hat, der kann noch rund 150 Höhenmeter weiter rauf fahren (Fr. 7.--). Auf jeden Fall gilt es dann so oder so die Albert-Heim-Hütte SAC anzupeilen.
Von dieser steigt man dann etwas hinab Richtung Göschener Höhenweg. Alsbald erspäht man dann den riesigen Wegweiser Richtung Lochberglücke. Diesem Pfad nun folgend und dann auf der Fläche mit den vielen kleinen Pfützen links abzweigen (gelbe Markierungen). Diese Markierungen leiten einem mehr oder weniger gut durch die Schotterlandschaften. Kurz vor der Lücke wirds dann noch etwas steiler, jedoch nicht wirklich tragisch.
Tragisch wirds aber ab jetzt: Der Weiterweg Richtung Göschenen sieht schmieriger aus als John Travoltas Haarpracht in Grease. Ok, da wollten wir ja nicht runter, jedoch erwähne ich es hier für andere Hikr: Nicht empfehlenswert!
Und unser Weiterweg auf den Lochberg konnten wir von hier glatt vergessen. Im Minutentakt polterten da Steine die extrem steile Flanke hinunter. Tatsächlich, Couloirs des Grauens! Es wäre wohl sinnvoller diesen Aufstieg im Winter zu machen (Steigeisen und Pickel nicht vergessen). Eine Zeit wars dann etwas ruhiger geworden. Evtl. hätte ich es nun alleine schnell gewagt?! Meine Begleitung war an diesem Tag schlicht zu langsam. So hätten wir viel zu viel Zeit in diesem gefährlichen Gelände verbracht. Handkehrum gingen wir ja zusammen auf diese Tour. So verzichtete(n) ich/wir!
Nun, die Entäuschung bei mir war dann auf jeden Fall sehr gross. Ok, nichts im Vergleich zum dritten verlorenen WM Finale der Niederländer. Das schmerzt heute noch, jedoch der Lochberg ist eigentlich vorderhand schon abgehackt. Er liegt bei meinen Pendenzen, dann aber beim nächsten Mal von der Göscheneralp her.
So gingen wir also den gleichen Weg bis zur Hütte retour. Von da krallten wir uns immerhin noch den aussichstreichen Schafberg (mit riesigem Gipfelkreuz). Der kleine Umweg lohnt sich allweil.
Meine Bewertung bezieht sich bis zur Winterlücke + back. Im Führer wird der Aufstieg von der Lücke auf den Berg mit WS bewertet. Dem kann man zustimmen, so denn man überhaupt rauf könnte (ohne ständigen Steinschlag).
Via Winterlücke runter auf die andere Seite wird im Führer mit EB taxiert. Das ist eher ein sehr ungemütliches BG. Es gibt sinnvollere Übergänge in dieser Region.
Entgegen meiner Gewohnheiten nehme ich dieses Mal auch ne Lücke bei meinen Wegpunkten auf. Aber so kann ich besser andere Hikr davor warnen.
Aber von Anfang an: Vom Hotel Tiefenbach startet man die landschaftlich schöne Tour. Wer etwas Kleingeld hat, der kann noch rund 150 Höhenmeter weiter rauf fahren (Fr. 7.--). Auf jeden Fall gilt es dann so oder so die Albert-Heim-Hütte SAC anzupeilen.
Von dieser steigt man dann etwas hinab Richtung Göschener Höhenweg. Alsbald erspäht man dann den riesigen Wegweiser Richtung Lochberglücke. Diesem Pfad nun folgend und dann auf der Fläche mit den vielen kleinen Pfützen links abzweigen (gelbe Markierungen). Diese Markierungen leiten einem mehr oder weniger gut durch die Schotterlandschaften. Kurz vor der Lücke wirds dann noch etwas steiler, jedoch nicht wirklich tragisch.
Tragisch wirds aber ab jetzt: Der Weiterweg Richtung Göschenen sieht schmieriger aus als John Travoltas Haarpracht in Grease. Ok, da wollten wir ja nicht runter, jedoch erwähne ich es hier für andere Hikr: Nicht empfehlenswert!
Und unser Weiterweg auf den Lochberg konnten wir von hier glatt vergessen. Im Minutentakt polterten da Steine die extrem steile Flanke hinunter. Tatsächlich, Couloirs des Grauens! Es wäre wohl sinnvoller diesen Aufstieg im Winter zu machen (Steigeisen und Pickel nicht vergessen). Eine Zeit wars dann etwas ruhiger geworden. Evtl. hätte ich es nun alleine schnell gewagt?! Meine Begleitung war an diesem Tag schlicht zu langsam. So hätten wir viel zu viel Zeit in diesem gefährlichen Gelände verbracht. Handkehrum gingen wir ja zusammen auf diese Tour. So verzichtete(n) ich/wir!
Nun, die Entäuschung bei mir war dann auf jeden Fall sehr gross. Ok, nichts im Vergleich zum dritten verlorenen WM Finale der Niederländer. Das schmerzt heute noch, jedoch der Lochberg ist eigentlich vorderhand schon abgehackt. Er liegt bei meinen Pendenzen, dann aber beim nächsten Mal von der Göscheneralp her.
So gingen wir also den gleichen Weg bis zur Hütte retour. Von da krallten wir uns immerhin noch den aussichstreichen Schafberg (mit riesigem Gipfelkreuz). Der kleine Umweg lohnt sich allweil.
Meine Bewertung bezieht sich bis zur Winterlücke + back. Im Führer wird der Aufstieg von der Lücke auf den Berg mit WS bewertet. Dem kann man zustimmen, so denn man überhaupt rauf könnte (ohne ständigen Steinschlag).
Via Winterlücke runter auf die andere Seite wird im Führer mit EB taxiert. Das ist eher ein sehr ungemütliches BG. Es gibt sinnvollere Übergänge in dieser Region.
Entgegen meiner Gewohnheiten nehme ich dieses Mal auch ne Lücke bei meinen Wegpunkten auf. Aber so kann ich besser andere Hikr davor warnen.
Hike partners:
Axi







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