Böse Mauer 1651m - Schroffe Felsen - jedoch ein leichter Zustieg!


Publiziert von mountainrescue Pro , 19. September 2010 um 19:04.

Region: Welt » Österreich » Nördliche Ostalpen » Ennstaler Alpen » Eisenerzer Alpen
Tour Datum:19 September 2010
Wandern Schwierigkeit: T2 - Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: A 
Zeitbedarf: 4:30
Aufstieg: 936 m
Abstieg: 936 m
Strecke:Von Radmer an der Hasel dem markierten Weg folgen
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Über Leoben-Präbichl-Eisenerz nach Radmer an der Hasel und dort in den Finstergraben abzweigen. Nach 50m ein Parkplatz.

Nachdem es gestern den ganzen Tag, mehr oder weniger, intensiv geregnet hatte, musste heute, da auch leidliches Wetter vorausgesagt worden war, endlich wieder einmal eine Bergtour unternommen werden. Bei meiner letzten Canyoningtour in der Weißenbachschlucht waren mir die steilen Felswände der Bösen Mauer ins Auge gestochen und ich beschloß diesem Berg einen Besuch abzustatten. Hans war sofort dabei und Luca ist sowieso "für jeden Blödsinn = Bergtour" zu begeistern. Vor allem auch, weil jetzt in den Bergen der Herbst Einzu gehalten hat und angenehme "Wandertemperaturen" herrschen.
In der Früh hingen zwar die Wolken und Nebelfelder noch tief in die Täler herunter, aber der Tag sollte ganz leidlich werden, vor allem ohne längere Regenschauer.

Der Start erfolgte um 8.30 Uhr im Ortszentrum von Radmer an der Hasel. Zuerst geht es kurz eine Straße entlang, bis der Weg sich nach links wendet und in mehr oder minder steilem Waldgelände sich nach oben schwingt.

Auf 1240m Seehöhe überquert man die letzte Forststraße und blickt auf die steilen Felswände des Senkkogel. Unter diesem quert man gemütlich bis zur Bösen Mauer. Man sieht den Gipfel steil aus dem Wald aufragen und denkt nicht, dass ein einfacher Weg direkt zum Gipfelkreuz führt - genau das ist aber der Fall.

Allerdings geht es rund um das Gipfelkreuz Richtung Senkkogel, Richtung Hochkogel und auch Richtung Weißenbachschlucht senkrecht, teilweise etliche hundert Meter in die Tiefe. Leider gewährte uns der dichte Nebel, der die höheren Berge rundherum einhüllte, keine Sicht auf sie.

Nach kurzer Rast erfolgte der Abstieg zurück ins Tal.

Wie auf dem Track ersichtlich wollte Hans einen, auf der Karte punktiert eingezeichneten Weg erkunden. Falls jemand diesem folgen möchte - vergesst es. Wie sagen wir Steirer: "Es woar a wülde Kralerei!" Auch ist der Weg nur mehr in Ansätzen erkennbar und verliert sich dann im nirgendwo... Wir sind dann auch mittel GPS direkt zur Forststraße senkrecht abgestiegen - war interessant, steil, rutschig... ;-)

Trackauswertung Twonav 2.2.1 mit CompeGPS 7.0.3
Dauer: 4:37:02
Zeit in Bewegung: 3:59
Stillstand: 0:38:02
Strecke: 9,715
Maximale Höhe: 1606 m
Kum.Steigen: 1030 m
Ges.Abstieg: 980 m
Mittlere Geschwindigkeit: 2.1 km/h


Tourengänger: mountainrescue


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Geodaten
 3531.gpx Böse Mauer

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