Ofenloch


Publiziert von KraxelDani , 13. September 2010 um 17:59.

Region: Welt » Schweiz » St.Gallen
Tour Datum:11 September 2010
Wandern Schwierigkeit: T3 - anspruchsvolles Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-SG   CH-AR   Alpstein 
Zeitbedarf: 5:00
Aufstieg: 375 m
Abstieg: 600 m
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Postauto nach cff logo Schwägalp, Passhöhe
Zufahrt zum Ankunftspunkt:Postauto ab cff logo Ennetbühl, Bernhalde/Lutert.
Kartennummer:1:25'000: 1114 Nesslau

Ein Samstag mit schönem Wetter! Bekannte laden für eine Tour ins Ofenloch ein. Da ich noch nie dort war, komme ich gerne mit meinen Kindern mit. Und wir werden nicht enttäuscht! Eindrücklich, diese Felswände und Wasserfälle am Neckerursprung.

Der Start von der Schwägalp Passhöhe zum Chräzerenpass führt mit einigen kleinen Auf und Abs durch Wald- und Moorlandschaft. Der Weg ist teils mit Brettern befestigt, teils aber auch etwas sumpfig. Es folgt ein Stück auf einer Waldstrasse bis nach Horn (1297 müM.), eine Alp mit Ausblick in den Alpstein.

Wir folgen nun dem markierten Weg Richtung Ampferenboden, abwechslungsreich durch Wald und Fels, Auf und Ab. Bei Neuwald (1317 müM.) nehmen wir den steil absteigenden Bergweg zum Ofenloch. Bald bewundern wir die beiden Schluchten bei Punkt 1174 müM., umgeben von eindrücklichen Nagelfluhwänden. Für die Kinder speziell ist der Weg hinter dem Wasserfall durch, leider ziemlich rutschig.

Der nun folgende Aufstieg nach Engi (1259 müM.) hat einige gefährlichen Stellen, nichts für stolpernde Kinder oder Eltern mit schwachen Nerven. Dafür grosse Tiefblicke zum Necker und dem "richtigen" Ofenloch, dem grossen höhlenartigen Felsvorsprung. Kurz darauf das Mittagessen aus dem Rucksack in einer Waldlichtung.

Für den ursprünglich geplanten Hinterfallenchopf finden sich keine Interessenten mehr, wir steigen alle ab zur Passstrasse (Punkt 948 müM.) Meinen beiden Kinder genügt es langsam. Sie sind froh als wir endlich unten ankommen. So peilen wir die Postautohaltestelle "Bernhalden/Luttertannen" an und tragen sie einige Schritte. Die Häfte der Gruppe setzt die Wanderung fort mit dem Rückweg zur Passhöhe.

Als ich im Rückblick die gemachten Höhenmeter addiere, weiss ich weshalb die Kinder so müde sind. Hut ab, eine gute Leistung! Spannend wars, wir kommen wieder, vielleicht nächsten Sommer mit ossi und seinem Sohn...


Tour mit neun Erwachsenen und meinen beiden Kindern (3¼- und 5½-jährig).
Unterwegs von 9:15 bis 14:15 Uhr.
 
 

Sollte Dich diese Tourenbeschreibung zu einer Nachahmung animiert haben oder falls Du bei einer ähnlichen Begehung ein besonderes Erlebnis hattest, so freue ich mich auf ein Echo!
Sende mir eine Nachricht über hikr.org oder per
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Tourengänger: KraxelDani

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Kommentare (3)


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Runner Pro hat gesagt:
Gesendet am 13. September 2010 um 22:21
muss ich von der Seite auch mal begehen. Merci für den Bericht.

Runner

KraxelDani hat gesagt:
Gesendet am 13. September 2010 um 22:47
... und ich muss wohl auch mal von unten zum Ofenloch gehen...

Danke auch für Deinen Bericht!
Dani.

Runner Pro hat gesagt: RE:
Gesendet am 14. September 2010 um 11:14
Gut, ob's von unten spektakulärer ist als von oben weiss ich nicht, aber ich denke mir ihr vergebt euch nichts, wenn ihr das Ofenloch nochmals besucht. Das schöne ist ja eben, dass man zu Fuss gehen muss. Da herrscht dann auch kein Massenauflauf wie auf der Schwägalp :-D !!!


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