Streifzüge durch den Osterwald


Publiziert von Alpenorni Pro , 8. September 2010 um 11:01.

Region: Welt » Deutschland » Westliche Mittelgebirge » Weser-/Leinebergland
Tour Datum: 7 September 2010
Wandern Schwierigkeit: T2 - Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: D 
Zeitbedarf: 2 Tage
Aufstieg: 970 m
Abstieg: 970 m
Strecke:36 Km
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Eldagsen bzw. Wülfinghausen. Buslinie 385 ab Springe.

Hier einige Impressionen von zwei Wanderungen, die ich im Osterwald unternommen habe. Der Osterwald liegt am Nordrand des Leineberglandes. Man steht hier genau an der Grenze zwischen der norddeutschen Tiefebene und dem Berg- und Hügelland an Weser und Leine.
Stunden- ja tagelang kann man hier in ausgedehnten vielgestaltigen Wäldern herumstreifen, auf den Nordhängen mehr Laub- , auf der sonnigen Südseite mehr Nadelforsten. Dereinst wurde hier (oberhalb vom Bergort Osterwald) Steinkohle gewonnen. Die mittlerweile überwachsenen Spuren in Form von alten Halden und Rampen kann man noch an vielen Stellen erkennen. In Osterwald /Ort Bergwerksmuseum und Stollenbesichtigung.
Ich habe in diesem Gebiet mittlerweile so gut wie alle Forstwege begangen und stelle nun oft Touren zusammen, auf denen viele weglose Passagen und Geheimpfade zum Einsatz kommen. Dazu benötigt man allerdings auch sehr genaue Ortskenntnisse und eine Beschreibung würde hier den Hikr-Rahmen sprengen.
Mit der Wanderkarte 1:50.000 (Naturpark Weserbergland) ist man ausreichend orientiert, wenn man sich auf den (meist auch ausgeschilderten) Hauptwanderwegen bewegt.
Sehr zu empfehlen ist zum Start einer Osterwaldwanderung der Ausgangspunkt Wülfinghausen. Hier sollte man sich die "Barenburg" und die "Königskanzel" als erste Ziele vornehmen (zwei schöne Aussichtspunkte) und dann weiter auf die Hochlagen bei der "Sennhütte" aufsteigen. Steigt man dann nach Osterwald/Ort an der Südseite ab, so hat man beide Seiten des Höhenzugs kennengelernt. Und kann auf dem Rückweg z.B. auch noch auf den "Fast" (419m), den höchsten Punkt, wandern ( nahebei NSG St. Avold ). Günstigerweise gibt es mehrere Bushaltestellen, die man für die Rückreise ansteuern kann. Vom Fast aus empfiehlt sich z.B. der Abstieg durch das teilweise sehr idyllische Gehlenbachtal und über "Holzmühle" (Kaffegarten) zur Buslinie 385 zurück, z.B. an der Haltestelle "Forsthaus Mühlenbrink".
Mal abgesehen von Wochenenden und in der Nähe der paar Gasthäuser hat man allerbeste Aussichten auf eine sehr ruhige Tour, auch weitab von Verkehrslärm und ähnlichem. Auf meinen zahlreichen Touren hier habe ich oft auf 4,5,6 Stunden Marschzeit kaum einen Menschen angetroffen. Die Tiere des Waldes sind hier klar in der Überzahl !


Tourengänger: Alpenorni

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