Seen sehen im Alpstein


Publiziert von wapulajala , 5. September 2010 um 17:24.

Region: Welt » Schweiz » St.Gallen
Tour Datum: 2 September 2010
Wandern Schwierigkeit: T3 - anspruchsvolles Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: Alpstein   CH-AI   CH-SG 
Zeitbedarf: 2 Tage
Unterkunftmöglichkeiten:Plattenbödeli

Bevor hier bei uns die Schule wieder los geht, wollten wir -und wenn es nur 2 Tage sind- dem Alpstein einen Besuch abstatten. Diesmal waren 'wapulaja' in 2er-Gruppen unterwegs, da für 'pu' und den kommenden Nachwuchs die grosse Runde zu anstrengend geworden wäre und 'ja' seine Mami begleiten wollte. Kurz vor zehn Uhr kamen wir in Brülisau an, parkten unser Auto auf dem P vor der Hohen-Kasten-Bahn. Hier trennten sich unsere Wege bis wir uns am späten Nachmittag beim Sämtisersee wieder treffen wollten.

wala
 
Von Brülisau fahren wir mit der Bahn auf den Hohen Kasten. Dort geniessen wir bei schönstem Wetter zuerst einmal die Aussicht bevor wir gegen 10.45 Uhr los laufen. Auf unserem Weg Richtung Stauberen können wir immer wieder einen Blick auf den Sämtisersee werfen. Wir versuchen die kleinen Pünktchen dort unten 'pu' und 'ja' zu zu ordnen. Ob die beiden schon dort sind?

Kurz vor Stauberen findet 'la' einen Schuhabdruck. Wie sich herausstellt, haben sich dort oben ein paar Künstler was einfallen lassen. Keramische Schuh- und  Fussabdrücke, Throne, Goldnuggets, ... Schön an zu sehen, aber zu viele Leute für uns. Wir gehen noch ein Stück weiter bevor wir unter den Hüsern Rast machen. Von dort konnten wir den Gleitschirmfliegern an der Ebenalp zu sehen und unten wieder nach den Pünktchen suchen ;-)
Auch den Fälensee und den Bodensee konnten wir von hier aus sehen. Nach ausgiebigem Vesper machen wir uns auf den Weg Richtung Saxerlücke. Dort begegnen wir einem der Bluthunde, der mit seinem Herrchen nach einem vermissten Berggänger sucht. Davon hatten wir bei der Anfahrt am Morgen schon im Radio gehört. Auf unserem Weiterweg sind unsere Gedanken bei dem Gesuchten.

Vor der Bollenwees konnten wir noch ein Murmeltier beobachten, bevor wir am Fälensee und dem Klettergarten Stifel vorbei auf unsere heutige 'Zielgerade' in Richtung Sämtisersee bzw. Plattenbödeli einbogen.
An der Kalthütte trafen wir dann auf 'puja', die uns ein Stück entgegen kamen.
  puja

Nachdem wir der Bahn beim Losfahren noch zugeschaut haben, sichten wir die vielen Wegweiser um den Parkplatz der Bahn, um nach einem Abstecher zurück zum Auto den Weg Richtung Pfannenstil und dann weiter zum Plattenbödeli anzutreten. Wir haben viel Zeit und können daher noch ein bisschen beim Sportunterrricht der Brülisauer Grundschüler zuschauen und die schöne Kirche auch von innen noch eines Blickes würdigen.

Gegen 10.45 Uhr starten auch wir unseren Tagesausflug. Die 11 Uhr Glocken hören wir bereits am Parkplatz Pfannenstil, obwohl wir uns viel Zeit lassen die ersten Fotos zu machen und die Baustelle der dortigen Materialbahn zu sichten.

Der Weg zum Plattenbödeli ist wegen dem Bach, der fast dreiviertel der Strecke neben uns seinen Weg ins Tal sucht, für 'ja' nie langweilig. Er versucht ihn fleißig mit noch mehr Steinen aufzufüllen.

Gegen 12.30 Uhr sind wir oben an der Kapelle neben dem Gasthaus und entschließen uns am See das erste Vesper einzulegen. Gegen 13 Uhr haben wir zwei gemütliche Felsen gefunden und fragen uns natürlich wo und wieweit unser zweites Expeditionsteam wohl gekommen ist.

Im Laufe des Nachmittags erkunden wir den gut gefüllten Sämtisersee mal auf der einen, mal auf der anderen Seite -sichten dabei Enten, Krähen,  einen Falken und Fröschlein- bevor wir 'wala' in Richtung Bollenwees entgegen gehen.

 
Von hier aus ging es also wieder als 'wapulaja' weiter.
Da 'puja' sich hier schon auskannten, übernahmen die beiden die Führung. Natürlich musste 'ja' jeden Stein, den er heute schon mal gesehen hatte ausgiebig kommentieren. Auf kleinen Pfaden kamen wir am Plattenbödeli an, das für die kommende Nacht unser Quartier sein sollte. Frisch geduscht machten wir uns über die Speisekarte her, bevor wir uns in unser nostalgisches Familienzimmer zur Nachtruhe zurück zogen.

Nach einem ausgiebigen Frühstück ging es am nächsten Morgen durch den Brüeltobel und am Pfannenstil vorbei zum P an der Bahn.

Zuhause erfuhren wir hier auf hikr.org, dass es sich beim verunglückten Berggänger um Zwieback handelte. Er gehört -auch wenn wir Ihn nicht persönlich kannten - zu den Erinnerungen an diese Tour.




Tourengänger: wapulajala

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