Basodino (3272m), Umkehr auf Gletscher


Publiziert von MichaelG , 3. September 2010 um 21:44.

Region: Welt » Schweiz » Tessin » Locarnese
Tour Datum: 1 September 2006
Wandern Schwierigkeit: T3 - anspruchsvolles Bergwandern
Hochtouren Schwierigkeit: L
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-TI   I   Gruppo Basodino   Gruppo Pizzo Castello   Gruppo Cristallina   Gruppo Pizzo San Giacomo 
Zeitbedarf: 9:00
Aufstieg: 1100 m
Abstieg: 1100 m
Strecke:Robièi - Randinascia - Basodino Gletscher - Lago del Zött - Robièi
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Bergbahn bis Robièi
Zufahrt zum Ankunftspunkt:Auto ab Locarno
Kartennummer:1271 - Basodino

Eine schöne Tour bis (fast) zum höchsten Tessiner Gipfel...

Wir waren am Vortag mit der Seilbahn von San Carlo nach Robièi hochgefahren. Der moderne Hotelbau mutete in dieser alpinen Umgebung etwas seltsam an. Nach der Übernachtung kamen wir nicht schnell genug auf die Beine (die Gefahr eines Hotelbettes...) und brachen zu spät auf.

Über Randinascia führte die Route hoch zum Einstieg am Gletscher. (Einstieg durch Gletscherschwund jetzt wahrscheinlich deutlich höher, als auf meiner Landeskarte von 1989). Unterwegs zeigten sich drei Steinböcke völlig unbeeindruckt von unserer Nähe.

Nach dem Anseilen stiegen wir noch bis zur halben Höhe des Gletschers an. Eine Neuschneedecke liess uns vorsichtig agieren. 

Wir brachen die Tour dann auf einer Höhe von ca. 3000m ab. Es war schon deutlich nach Mittag, der späte Aufbruch am Morgen rächte sich. Doch vor allem der schwere Rucksack hatte mich die üblichen Gehzeiten deutlich überschreiten lassen.
Für den Abstieg wählten wir die östlichere Route über den Lago del Zött. 

Gehzeiten und Bewertung

Robièi - Einstieg Basodino Gletscher
4,5 Stunden (Bewertung T3)
 
Gletscher bis auf ca. 3000m, Umkehr bis Einstieg
1,5 Stunden (Bewertung L)
 
Gletscherbeginn - Lago del Zött - Robièi
3,5 Stunden (Bewertung T3)
 
Gesamt 9,5 Stunden
 


 


 


Tourengänger: MichaelG

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Kommentare (2)


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Foioi hat gesagt: Ja die Namen der Berg
Gesendet am 5. September 2010 um 19:56
Gratuliere Michael, da hast du ja die Schweizer Berge schön durchgeschüttelt. Die Berner werden sich nicht sehr freuen, wenn ihr Finsterar-, Lauteraar- und Schreckhorn pötzlich in den Walliser Alpen stehen. Die Cristallina hast du auch etwas weit in den Süden verschoben, wie auch den Lago Sfundau. Der See auf dem Bild ist der Lago Nero mit dem Pizzo del Ghiacciaio di Sasso Nero dahinter. Die Cristallina findest du links der Bildmitte, links dahinter als höchsten übrigens den Tödi!

nüt für unguet, Walter

MichaelG hat gesagt: RE:Ja die Namen der Berg
Gesendet am 5. September 2010 um 21:13
Hallo Walter, danke für die Aufklärung!
Mit welcher Selbstverständlichkeit ich die falschen Ortsangaben machte, ist mir im Nachhinein doch peinlich...
Ich hätte einfach nach dem Grundsatz vorgehen sollen: "Wenn man keine Ahnung hat, nix schreiben!".


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