Tschuggen 2521m - Aussichtsgipfel par excellence


Publiziert von Jackthepot , 13. September 2010 um 17:35.

Region: Welt » Schweiz » Bern » Jungfraugebiet
Tour Datum:26 August 2010
Wandern Schwierigkeit: T2 - Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-BE 
Zeitbedarf: 1:15
Aufstieg: 365 m
Abstieg: 365 m
Strecke:Honegg - Tschuggen(Gipfel) und zurück
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Mit der Gondelbahn von Grindelwald auf den Männlichen 2222m.
Zufahrt zum Ankunftspunkt:Zurück mit der Zahnradbahn von der Kleinen Scheidegg 2106m nach Grindelwald.

Der Tschuggen steht mit unverbaubarem Blick auf Eiger, Mönch und Jungfrau in der ersten Reihe der berühmten Aussichtsberge in den Alpen. Einzig das südlich gelegene,aber niedrigere Laubhorn wagt es einen kleinen (unwichtigen) Teil der gewaltigen Nordabstürze der Jungfrau zu verdecken.

Der Aufstieg: Von unserem schattigen Rastplatz der Bergstation des 4er Sessels Gummi (nur Winterbetrieb), geht's zuerst mäßig steil, nordwärts über die grasige Südflanke bergan in Richtung der modernen Bergstation des Honegg 6ers (nur Winterbetrieb) -  zuerst weglos, doch irgendwann stößt man auf deutliche Pfadspuren.
An der Bergstation links vorbei und dahinter auf deutlichem Pfad durch größere Felsblöcke empor bis zu einer Funkstation(?) der Seilbahngesellschaft. Dann hinauf in die weite Südflanke des Tschuggen. Der Weg wird zunehmend steiler und orientiert sich meist rechts an dem undeutlichen südlichen Bergrücken und weicht 2x in weitem Zickzack in die steile, schotterige Flanke aus. Weiter oben ist eine Felsstufe einfach zu überklettern (Schlüsselstelle) - unangenehmer im Abstieg. Schon bald neigt sich der Berg zurück und man steht auf dem flachen Gipfel (ohne Kreuz). Am Erdboden, mit einem Stein beschwert, liegt die rostige Blechschachtel mit dem Gipfelbuch.
An diesem Tag war ich der Einzige dort oben - auch der Einzige, der sich an diesem Tag im Gipfelbuch verewigte...erstaunlich bei dem Massenbetrieb wenige 100 Höhenmeter tiefer.

Die Aussicht vom Tschuggen-Gipfel ist überwältigend - in alle Himmelsrichtungen und auch hinunter ins Tal: man steht quasi direkt über den Dächern von Wengen und Lauterbrunnen.

Der Abstieg erfolgt über den gleichen Weg. Erwähnt sei nur: oberhalb der besagten 'Schlüsselstelle ziehen deutliche Wegspuren nach rechts und man endet / viele endeten nach einer Serpentine in der Südflanke weglos vor einer mit losen Schotter übersähten glatten Felsrinne. Die Mutigen hüpfen hinüber zum Südrücken, die Wenigermutigen kehren um und steigen die im Abstieg (Richtung Ostflanke) recht luftige Felsstufe ab. Schon bald ist man wieder am Ausgangspunkt.

Aufstieg ca. 45min (incl. eines 5min Anrufs aus D) / Abstieg 30min (incl. des kurzen Verhauers).

Tourengänger: Jackthepot

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