Stauberen - Stauberenchanzlen


Publiziert von dani_ , 28. August 2010 um 20:36.

Region: Welt » Schweiz » St.Gallen
Tour Datum:25 August 2010
Wandern Schwierigkeit: T3 - anspruchsvolles Bergwandern
Klettern Schwierigkeit: II (UIAA-Skala)
Wegpunkte:
Geo-Tags: Alpstein   CH-AI   CH-SG 
Zeitbedarf: 3:45
Aufstieg: 1360 m
Abstieg: 1360 m
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Frümsen, Talstation der Seilbahn
Kartennummer:2598 Werdenberg - Alvier

Kurz vor 18:00 bin ich bei der Talstation Frümsen angekommen. In 1:28 von dort bei sehr schönem Wetter die 1250 Hm hoch zur Stauberen (T2). Das war deutlich schneller als die 1:48 vom letzten Mal, damit war ich sehr zufrieden, zumal es an einigen Stellen im mittleren Teil matschig war.

Der Wirt der Staubernhütte meinte, dass der Rekord hoch 0:53 wäre und er hinunter schon in 0:28 gelaufen wäre. Die 0:53 hoch werde ich wohl nie erreichen und die 0:28 runter möchte ich nicht erreichen. Er meinte auch, so schnell hinunter würde er nicht empfehlen.

Als Ausklang bin ich noch die 110m hoch zur Stauberenchanzlen (T3, eine Stelle II Klettern). Meinen Eindruck vom letzten Besuch der Stauberenchanzlen (siehe) habe ich revidiert. Ich finde den Ausblick von der Kanzel doch deutlich schöner als von der Stauberenhütte. Man hat von dort oben einen besseren Rundblick, sieht Altmann, Säntis und mehr vom Bodensee, ausserdem weiter Richtung Zürich und Deutschland.

Um 20:24 bin ich von der Stauberenhütte aus nach unten aufgebrochen. Es wurde auf dem Weg nach unten dunkel und die Sicht war stellenweise im Wald sehr schlecht. Da ich ursprünglich mit der Bahn hinunter fahren wollte, hatte ich keine Lampe dabei.

Bei 680m habe ich mich verhaun und bin ungewollt Richtung Tratt / Sax abgezweigt. Habe recht schnell gemerkt, dass ich auf dem Weg nicht aufgestiegen war, dachte aber, dass ich eh schon ganz in der Nähe der Talstation bin und dass sie ja da gleich sein muss. Bin nach kurzer Zeit auf einen Wegweiser gestossen. Mit Klettern und Klimmzügen habe ich meine Augen ganz nahe an die Schrift gebracht. Dort waren Wildhaus und Sennwald angeschrieben aber nicht Frümsen, obwohl das ja ganz in der Nähe ist. Das fand ich schon sehr merkwürdig. So war ich gezwungen, mich auf meinen Orientierungssinn zu verlassen. Dass ich zwischen Wildhaus und Sennwald war, wusste ich. Da hätte genauso gut Turin und Stuttgart auf dem Wegweiser stehen können. Im Endeffekt bin ich im Vergleich zum Wanderweg einen kleinen Umweg gegangen, aber doch noch um 21:50 bei der Talstation angelangt.

Tourengänger: dani_

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T3
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