Bergseeschijen (2816m) & Gwächtenhorn (3420m)


Publiziert von Pasci Pro , 8. August 2010 um 19:42. Fotos von den Tourengängern

Region: Welt » Schweiz » Uri
Tour Datum: 7 August 2010
Wandern Schwierigkeit: T4 - Alpinwandern
Hochtouren Schwierigkeit: L
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-UR   CH-BE 
Zeitbedarf: 2 Tage
Aufstieg: 2600 m
Abstieg: 2600 m
Strecke:Göscheneralp - Bergseehütte - Bergseelücke - Bergseeschijen - Bergseehütte - Chelenenalphütte - Sustenlimi - Gwächtenhorn - Tierberglihütte - Umpol

Bergseehütte - Bergseeschijen - Chelenalphütte
Diese abwechslungsreiche Tour haben wir auf der Göschnenalp begonnen und sind auf dem Hüttenweg zur Bergseehütte aufgestiegen. (1.5, T2, 600HM) Dort haben wir das nicht benötige Material deponiert und haben uns auf den Weg zum Bergseeschijen gemacht. Wer nicht zwingend zur Hütte muss, spart sich die 300 Meter Distanz (nicht Höhenmeter!)! ;-)

Die Strecke an den Fuss des Bergseeschijen verläuft erst über riesige Felsblöcke, dann steil aufwärts bis unter die Bergseelücke. Endlich beginnt die Kraxlerei. Erst auf die Bergseelücke, dann alles nebem dem Ostgrat, eigentlich auf dem 'Ostrücken', bis auf den Gipfel. Die heiklen Stellen sind mit Drahtseilen gesichert, geübte Kraxler kommen aber ohne Hilfsmittel aus. Auf dem Rücken kann man den Markierungen folgen oder man entscheidet sich für einen eigenen Weg mit ein paar zusätzlichen, kurzen Kletterstellen. Die Route ist bis auf den Aufstieg zur Bergseelücke nicht ausgesetzt. (1.5h, T4, I-II, 450HM)

Abstieg auf der selben Strecke zurück zur Bergseehütte wo wir uns eine leckere Spargel-Curry-Suppe gönnten (1.25h, T4). Wer sich für eine Tageswanderung entscheidet, steigt auf dem selben Weg wieder ab zur Göscheneralp.

Weil wir am Sonntag aber noch das Gwächtenhorn bezwingen wollten, sind wir auf dem Höhenweg zur Chelenalphütte gequert. Auf der Homepage der Chelenalphütte ist die Dauer für diese Route mit 4h angegeben, SwissMap berechnet 2h. Wir hatten das Ziel nach 2 3/4h erreicht ... ohne uns zu beeilen. Der Weg steigt laufend leicht an und verläuft grösstenteils über Geröll und Felsbrocken die teilweise grosse Schritte erfordern. Er ist nirgends ausgesetzt. Die letzten Meter steigt man steil ab zur Hütte. (T3, 2.75h, 450HM)

Chelenalphütte - Ein kulinarisches Deja vu! Wir waren vor 2 Jahren schon einmal hier und hatten damals keine grosse Freude an der Spaghetata weil die Teigwaren zu weich waren (en bloc) und die Saucen zu knoblauchlastig (Pesto, Aglio&Olio und Napoli). Es war heute genau gleich, ausser das die Spaghetti zu fest al dente waren! Der Rest des Z'Nacht war allerdings tadellos, muss man auch sagen! ;-)

Gwächtenhorn - Tierbergli - Umpol
Um von der Chelenalphütte auf den Steingletscher zu gelangen wandert man gleich hinter der Hütte steil und direkt Richtung Sustenlimi. Der Weg ist ziemlich gut markiert, wenn auch nicht ganz einheitlich. Blau-weisse und rot weisse Striche sowie blaue Punkte und Steinmännchen weisen den Weg. Bei Punkt 2974 haben wir die Steigeisen angezogen und sind am Seil bis zum Sustenlimi gelaufen. (2h, L, T4) Das Sustenlimi ist eine rund 3 Meter hoher Felsriegel den es zu überwinden gilt. (I)

Mittlerweilen müsste eigentlich die Sonne scheinen, aber dicke Wolken lassen Ihr keinen Platz und Richtung Nordwesten regnet es sogar.. keine guten Voraussetzungen. Wir laufen trotzdem weiter nach Westen, alles ziemlich direkt auf das Gwächtenhorn zu. Die Spalten sind nur sehr spärlich vorhanden und einfach zu überwinden. Nach 1.5 Stunden sind wir auf dem Gipfel, unterdessen hat es angefangen zu schneien. Dafür sind wir alleine auf dem Gipfel und wir geniessen eine kurze Gipfelrast. (L)
 
Für den Abstieg zur Tierberglihütte nehmen wir die Normalroute und 90 Minuten später geniessen wir bereits eine warme Ovo mit einem Stück Haslikuchen. Frisch gestärkt geht es auf dem normalen Hüttenweg hinunter zum Umpol (T3+, 1.5h)

Hier werden wir zum Glück vom Alpentaxi "Esthi" abgeholt, sodass wir schnell und sicher zurück in Wassen sind. Herlichen Dank Esthi für diesen tollen Service...!!

Tour mit Illy, Esthi (Samstag), Gismu und Mäsi


Tourengänger: Pasci, Gismu, Maesi66

Galerie


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