Lac de Salanfe - Col d'Emaney - Col de Barberine - Lac d'Emosson


Publiziert von Baeremanni Pro , 1. August 2010 um 17:30.

Region: Welt » Schweiz » Wallis » Unterwallis
Tour Datum:31 Juli 2010
Wandern Schwierigkeit: T3 - anspruchsvolles Bergwandern
Zeitbedarf: 6:45
Aufstieg: 1435 m
Abstieg: 1406 m
Strecke:Lac de Salanfe - Col d'Emaney - Col de Barberine - Lac d'Emosson
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Wanderung vom 30.7.2010
Zufahrt zum Ankunftspunkt:öV Postauto (nur 13:35 h und 17:10 h) nach Finhaut
Unterkunftmöglichkeiten:Nicht rekognosziert
Kartennummer:5027 T Grand St-Bernard Combins - Arola und eigene Ausschnitte aus SwissMap 25

Nach einem trotz der vielen Leute gemütlichen Abend im Hotel-Restaurant Lac de Salanfe ging es wieder rechtzeitig aus den Federn. Es reichte sogar noch dazu das Morgenrot am Tour Sallière und Haut Cime zu fotografieren. Ich war wohl der erste Tourengänger als ich kurz vor sieben Uhr loszog.
Also runter auf und über die Staumauer. Zurück auf dem Weg vom Vortag bis zum bereits bildlich erfassten Wegweiser. Noch etwa 200 m westlich dann südlich fast in der Fallinie der Combe du Col d'Emaneyhoch zum Col d'Emaney. Steilere und flächere Wegstücke lösen sich ab und ermöglichen einen schönen Aufstieg.
Kurze Rast auf der Passhöhe, doch der sehr starke und noch frische Windkühlt zu sehr.Durch eine Windböe macht sich mein Hut auch noch selbständig. Ich wage mich nicht diesem nach zu springen und mache mich nun hutlos an den Abstieg in das Vallon d'Emaney. Fast 650 Höhenmeter geht es hinunter zu P.1998 Belle Combe. Immer entlang der Pointes d'Aboillon, welche den Talabschluss mit der eindrücklichen Felsenflanke dominieren.

Nun halt wieder hoch durch die Combe du Col de Barberine. Allerdings fast immer sehr steil und grösstenteils durch Geröllhalden. Die Sonne heizt nun auch noch ein und brennt mit aufs Dach. Doch auch dieser Aufstieg wird geschafft. Hat zwar einige Schweisstropfen gekostet, aber die Aussicht vom Pass ist gewaltig. Der Abstieg ist wesentlich angenehmer und bis auf ein paar kurze Steilstufen richtig angenehm. Bei P. 1944 komme ich auf den gelben Wanderweg in Form einer asphaltierten Strasse vom Kraftwerkbau her. Dieser muss man, ob man will oder nicht 3.5 km folgen. Nach ein paar kürzeren Tunnels kommt zum Schluss noch eines von rund 270 Metern. Da nur schlecht beleuchtet, empfiehlt sich die Taschenlampe auszupacken um nicht mit entgegen kommenden Wandern zusammen zu stossen. Der Ausgang führt auf den grossen Parkplatz bei der Staumauer. (Bekomme fast einen Schock) Nur noch wenige Meter und ich bekomme in der Gartenwirtschaft des Restaurantes einen wohlverdienten Schluck Gerstensaft. Dabei geniesse ich bis zur Abfahrt des Postautos die grandiose Aussicht in das Mont-Blanc-Gebiet. Eine 2-tägige, strenge aber genussvolle Wanderung liegt hinter mir.


Tourengänger: Baeremanni

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