Portlesspitze (3075m), Ötztaler Alpen


Publiziert von Tef Pro , 20. Juli 2010 um 21:10.

Region: Welt » Italien » Trentino-Südtirol
Tour Datum:17 Juli 2010
Wandern Schwierigkeit: T3 - anspruchsvolles Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: I 
Aufstieg: 1400 m
Abstieg: 1400 m
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Aus dem Vinschgau etwas talabwärts nach Mals links auf guter Straße hoch nach Matsch. Durch den Ort und weiter bis fast zum Talschluß. Kleiner Parkplatz vor der Brücke, bevor es zu den Thanaihöfen hochgeht
Unterkunftmöglichkeiten:eine tolle Unterkunft bietet: http://www.ausserglieshof-theiner.com/ von hier kann man zahlreiche 3000er besteigen, ohne das Auto zu bewegen
Kartennummer:Tabacco Nr. 043

Nach unserer Tour von Anfang Juni statteten wir dem wunderschönen Matschertal oberhalb von Mals eine weiteren Besuch ab. Hier kann man ettliche Tage verbringen um die umliegenden Berge zu erkunden.
Da heute eine Kaltfront mit Gewitter durchziehen sollte, suchten wir uns ein schnell ereichbares Gipfelziel. Dazu bietet sich die aussichtsreiche Portlesspitze an, die aus dem Matschertal auf einem ziemlich direkten Steig unschwierig zu erreichen ist.
Kurz vor dem Erreichen der Äußeren Glieshöfe zweigt links die Straße zu den Thaneihöfen ab. Kurz nach den Höfen weist uns ein Schild nach rechts "Portlesspitze", Weg Nr.8. Direkt geht es über die Weidewiese rechts vom Bach steil bergan. Oben überqueren wir den Bach nach links und gelangen nach einem kurzen Stück durch Wald auf die schön uns aussichtsreich gelegenen Kalten Wiesen.
Entlang des Holzzaunes geht es bergan zu einer Verzweigung. Hier ein kurzes Stück nach links und bald wieder rechts hoch (erneut gibt es einen Wegweiser "Portlespitze, Nr.8") über die Wiesen.
Wir überqueren einen kleinen Bach nach links, dann geht es einen schwach ausgeprägten, mit einzelnen Bäumen bestandenen Graben steil empor. Immer wieder helfen rote Markierungspunkte, sich nicht auf einen der zahlreichen Pfadspuren zu verirren. Wir kommen an einer Quelle mit leckerem Wasser vorbei, bald darauf quert ein Wanderweg unseren Aufstiegsweg. Wir steigen weiter den Hang in direkter Linie empor, die Vegetation wird langsam spärlicher.
Der Pfad führt nun aus einem Graben heraus und bringt uns etwas nach links zu Füßen eines steilen Schotterhanges. Diesen überwinden wir, in dem wir schräg nach rechts zu dessen oberen Ende hinauf steigen. Gegen Ende ist der Pfad erosionsbedingt etwas abgerutscht, doch ist auch dieser Abschnitt problemlos zu begehen. Nun schwenkt der Pfad nach links und führt nun deutlich flacher auf dem breiten Moränenhügel dahin. Dieser zieht bis zum Grat hoch und könnte auch als Aufstieg benutzt werden. Doch überaschenderweise verläßt der Pfad den Grat nach rechts und steuert direkt auf den steilen Gipfelhang zu. Und wir werden nochmal überascht, denn der Hang ist gut zu gehen, die rötliche Erde recht fest.
So erreichen wir die Grathöhe. Nun geht es noch über Blockwerk rechts hinauf zum Gipfelkreuz.
Zwar quillt es bereits kräftig (mit faszinierenden Wolkenspielen), doch ist die Aussicht trotzdem formidabel: von der Wildkugel im Norden bis zum Ortler im Süden.
Nach langer Pause steigen wir wieder ab, bleiben jedoch dann weglos auf dem Grat nach Süden. Dieser stellt sich als sehr einfach heraus (bei richtiger Routenwahl nicht mal I). Zuerst geht es über den Vorgipfel (3023m), dann über die gutmütige Edelrautknott hinüber zum Jafaut (2899m). Hier legen wir eine weitere Pause ein. Schön ist von hier unsere Tour vom 3. Juni zu sehen.
Weiter südwärts steigen wir nach der Pause ab in eine Senke. Nun wenden wir uns nach links und steigen einfach den Wiesenschrofenhang mit wechselnder Steilheit ab. So bald es etwas flacher wird, queren wir nach links und erreichen so wieder unsere Aufstiegsroute.

Tourengänger: Tef


Galerie


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