Gamsjoch (2452 m) aus der Eng


Publiziert von Max Pro , 12. Juli 2010 um 23:03.

Region: Welt » Österreich » Nördliche Ostalpen » Karwendel
Tour Datum:10 Juli 2010
Wandern Schwierigkeit: T3 - anspruchsvolles Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: A 
Zeitbedarf: 6:30
Aufstieg: 1300 m
Abstieg: 1300 m
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Bad Tölz, Lenggries, Sylvenstein Speicher, Fall, Vorderriss, Hinterriss, Eng (Maut), Parken an der Engalm
Unterkunftmöglichkeiten:Alpengasthof Eng
Kartennummer:UK 50-51, DAV 5/2

Bei den aktuellen Temperaturen wird jede Bergtour zur Hitzeschlacht. Deshalb wählen wir zum Aufstieg die mässig steile Variante über das Hohljoch zum Gumpenjöchl und dann weiter zum Gipfel. Der Abstieg erfolgt über das steile Gumpenkar.
Vom Parkplatz am Alpengasthof Eng laufen wir auf Spazierwegen Richtung Südwesten zu den Engalmen und weiter über freie Almwiesen Richtung Hohljoch, die imposanten Wände der Dreizinken-Spitze immer vor Augen. Auf knapp 1800 m wenden wir uns nach rechts, auf einem breiten Weg geht's zu dem Hochleger der Lalidersalm. Hier endet der breite Almweg und zieht als Pfad weiter Richtung Nordost ohne Höhengewinn um die Gumpenspitze herum. Nachdem wir das Gumpenkar erreicht haben, steigen wir endlich wieder bergauf zum Gumpenjöchl auf knapp 2000 m Höhe. Der Weg wendet sich nun wieder nach Nordost und steigt mässig steil an, bis er scharf nach links schwenkt. Hier hat man einen tollen Blick auf das Vordere Gumpenkar und den ganzen Gebirgsstock des Gamsjochs.
Nun wird's steiler, der Pfad windet sich durch Schrofengelände, wird aber so ab 2300 m Höhe wieder flacher und strebt direkt nach Norden zum (Südwest)Gipfel zu. Hier enden die Markierungen, zum Nordostgipfel sind's noch 10 Minuten, hier kann am Grat Trittsicherheit und Schwindelfreiheit nicht schaden.
Im Internet haben wir von der Gipfelmaus am Gamsjoch gelesen. Wir haben sie (und ihre Freunde) gesehen, leider sind sie für ein Foto viel zu scheu.
Der Rückweg bis zum Gumpenkar ist identisch mit dem Aufstiegweg. Der Einstieg in's Gumpenkar auf ca. 1750 m Höhe unterhalb eines markanten Latschenfeldes ist nicht beschildert, die Pfadspur ist aber recht gut zu erkennen. Zwischen zwei Bächen (Trinkwasser nachfüllen) windet sich der schmale Steig bergab und nach einiger Zeit können wir sogar Markierungen erkennen. Der linke Bach wird überquert und mal im Schutt abfahrend, mal absteigend folgen wir dem nun deutlich erkennbaren steilen Weg bis in den Enger Talgrund. Über eine Wiese und Spazierwege geht's zum Parkplatz oder noch besser gleich in's Wirtshaus nebenan zum Durst Löschen.


Tourengänger: Max


Galerie


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