Lagginhorn und Jegihorn
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Mein erster Viertausender! Ich ging wie viele Viertausendernovizen auf das Lagginhorn. Die vielen Berichte auf Hikr hatten mich angefixt. Ebenfalls stieg ich, wie schon von vielen Lagginhornbesteigern beschrieben, zur Akklimatisation über den Klettersteig dem Jegihorn aufs Haupt. Diesen Drahtweg hatte ich zwar schon vor zwei Jahren einmal gewählt, aber einen so kurzweiligen Steig kann man ruhig noch einmal begehen. Allerdings musste ich diesesmal die deftige Headwall mit dem Spinnennetz aus muskulären Gründen auslassen. Das verhiess nichts Gutes für den kommenden Tag...
Schlussendlich kam es aber dann doch anders und zwar sehr gut! Nach sehr kurzer Nacht in der Weissmieshütte machte ich mich um 4:45 auf den Weg in Richtung Lagginhorn. Die Route ist ja schon sehr gut dokumentiert. Deshalb nur ein paar Informationen über die aktuellen Verhältnisse. Oberhalb der Engstelle auf dem Grat liegt noch recht viel Schnee. Die Crux an der ganzen Geschichte ist, dass dieser teilweise auf einer eisigen Unterlage liegt. Als reine Wanderroute, wie das häufig beschrieben wird, taugt das Lagginhorn -derzeit zumindest- nicht. Die Schlüsselpassage war für mich nicht das eigentliche Gipfelfirnfeld, das derzeit eine gute Spur aufweist, sondern die Passage darunter bis zur Engstelle. Weiter unten ist der Grat fast gänzlich trocken. Der Lagginhorngletscher, sofern man ihn denn noch so bezeichnen mag, ist unschwierig zu begehen und der Schnee schon am Vormittag weich. Der Restgletscher zerinnt einem bei den derzeitigen Temperaturen unter den Füssen.
Zur privaten Dokumentation: Gipfel erreicht um 08:15, macht in Summe 3 1/2 h Aufstieg ab Weissmieshütte. Traumhafte Sicht! Herrlich! Noch einen schönen Gruss an die beiden Jungs aus Züri. Hab euch unten leider nicht mehr getroffen. Gratulier euch zu der schönen Tour und hoffe ihr seid gut runter gekommen!
Schlussendlich kam es aber dann doch anders und zwar sehr gut! Nach sehr kurzer Nacht in der Weissmieshütte machte ich mich um 4:45 auf den Weg in Richtung Lagginhorn. Die Route ist ja schon sehr gut dokumentiert. Deshalb nur ein paar Informationen über die aktuellen Verhältnisse. Oberhalb der Engstelle auf dem Grat liegt noch recht viel Schnee. Die Crux an der ganzen Geschichte ist, dass dieser teilweise auf einer eisigen Unterlage liegt. Als reine Wanderroute, wie das häufig beschrieben wird, taugt das Lagginhorn -derzeit zumindest- nicht. Die Schlüsselpassage war für mich nicht das eigentliche Gipfelfirnfeld, das derzeit eine gute Spur aufweist, sondern die Passage darunter bis zur Engstelle. Weiter unten ist der Grat fast gänzlich trocken. Der Lagginhorngletscher, sofern man ihn denn noch so bezeichnen mag, ist unschwierig zu begehen und der Schnee schon am Vormittag weich. Der Restgletscher zerinnt einem bei den derzeitigen Temperaturen unter den Füssen.
Zur privaten Dokumentation: Gipfel erreicht um 08:15, macht in Summe 3 1/2 h Aufstieg ab Weissmieshütte. Traumhafte Sicht! Herrlich! Noch einen schönen Gruss an die beiden Jungs aus Züri. Hab euch unten leider nicht mehr getroffen. Gratulier euch zu der schönen Tour und hoffe ihr seid gut runter gekommen!
Hike partners:
Solanum

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