Die Schafskälte bringt Schnee in den Bergen


Publiziert von goppa , 20. Juni 2010 um 20:44.

Region: Welt » Österreich » Nördliche Ostalpen » Bregenzerwald-Gebirge
Tour Datum:20 Juni 2010
Wandern Schwierigkeit: T2 - Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: A 
Zeitbedarf: 4:00
Aufstieg: 829 m
Abstieg: 831 m
Strecke:Badbrücke - Garnitza - Saluver - Hoher Freschen - Freschenhaus - Badbrücke (lt. GPS 6,76 km bei 829 Hm, 3:37 Std)
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Rankweil - Laterns - Bad Laterns, auch mit VVB-Bus (Öffis) möglich
Unterkunftmöglichkeiten:Freschenhaus: http://www.alpenverein.at/huettenHome/DE/Home/index.php?huetteNr=0067
Kartennummer:SLK 228, Hohen Freschen 1:50000

Sonntag - immer noch Regen, Schneefallgrenze unter 2000m - darum war klar: "Voraussetzung für eine Bergtour ist eine gemütliche Hütte in Gipfelnähe!"

Hape möchte auch etwas unternehmen. Nach einem etwas ausgedehnteren Frühstück sind wir um 09:30 bei der Badbrücke, 1193m, hinterm Bad Laterns. Neben dem Bach laufen wir taleinwärts Richtung Garnitzen Alpe. Hier sehen wir, daß es bis etwa 1400 Meter herunter alles weiß angezuckert hat. Aber zum Laufen ist es angenehm, der leichte Regen stört nicht. Hinter der Alp überqueren wir den Bach und steigen aufwärts Richtung Unterer Saluver Alpe 1565m. Hier mündet auch der Steig von Gapfohl/Fallenboden ein, später dann auf 1606m der Leseweg vom Tschuggen/Alpwegkopf. Unser Weg führt Richtung Norden, hinauf zur Geländekuppe mit der Oberen Saluver Alpe 1797m, wo das Freschenhaus (ÖAV) nicht mehr weit ist. Hier liegen etwa 10 cm Schnee und es ist stürmisch und kalt als wir in einem weiten Linksbogen hinaufsteigen auf den 2004m hohen Hoher Freschen Gipfel, den wir um 11:30 erreichen. Zehn Minuten Gipfelpause und ein Foto im stürmischen Schneegraupel bevor wir absteigen zur Hütte.

Knapp 20 Minuten später öffnen wir die Tür zum Freschenhaus, 1846m, welches jetzt im Juni vom Pächter Martin Eberhard neu übernommen wurde. Alles ist frisch herausgeputzt, ein angenehmer Duft zieht durch den Flur. "Oben im Lager und den Schlafräumen habe ich heute nach dem Großputz der letzten Tage geräuchert," sagt die freundliche Wirtin, und erklärend dazu "es ist ja Sonntag!"
Es ist genau 12:00 Uhr und Appetit vorhanden. Deshalb bestellen wir uns das empfohlene Gulasch mit Spätzle zum Weizenbier, beides mundet hervorragend.

Am Nachmittag hellt es etwas auf, für den Abstieg entlang unseres Aufstiegsweges benötigen wir noch cirka 70 Minuten und sind zum Nachmittagskaffee schon wieder daheim.


Tourengänger: goppa, abcdefgh12

Galerie


Slideshow In einem neuen Fenster öffnen · Im gleichen Fenster öffnen


Kommentar hinzufügen»