Velotour von Thun nach Schüpfheim


Publiziert von MatthiasW , 11. Juni 2010 um 23:54.

Region: Welt » Schweiz » Bern » Berner Voralpen
Tour Datum: 5 Juni 2010
Mountainbike Schwierigkeit: L - Leicht fahrbar
Wegpunkte:
Geo-Tags: Schrattenflue-Gruppe   CH-BE   CH-LU 
Aufstieg: 1200 m
Abstieg: 1040 m
Strecke:63 km

Endlich einmal ein Samstag mit super Wetter, an dem ich Zeit für eine Velotour habe! Ich bin wohl nicht der einzige, der das schöne Wetter geniessen will, und so überlege ich, wie ich einerseits allzu Motorrad- und Autovergiftete (Pass-)strassen meiden kann und andererseits nicht plötzlich wegen überfüllter Veloabteile in den Zügen nicht mehr weiterkomme. So entscheide ich mich für die Region Emmental und fahre mit der S1 nach Thun.

Von Thun aus folge ich zunächst der neuen Herzroute Richtung Heiligenschwendi. Der Aufstieg erfolgt zuerst angenehm auf einem kleinen Strässchen durch den Wald. Dann werden die Bäume rarer, und da ich nicht gerade früh losgefahren bin, brennt die Sonne schon ziemlich stark. So entscheide ich mich bei 'Buchen', auf den Abstecher nach Heiligenschwendi zu verzichten (trotz der sicher schönen Aussicht auf den Thunersee), die Herzroute zu verlassen und direkt Richtung Horrenbach und dann Eriz weiterzufahren. Ausser einigen Traktoren begegne ich kaum anderen Fahrzeugen. Überall wird geheuet, und der Duft von Heu und frisch geschnittenem Holz ist eine gute Ergänzung zur idyllischen Hügel- und Waldlandschaft, durch die sich die Strasse mit einigem Auf und Ab schlängelt, ganz nach meinem Geschmack.

Ich setze den Weg fort nach Innereriz. Von dort geht es auf einem Natursträsschen hoch Richtung Rotmoos. Die 'Passhöhe' ist bald erreicht, und durch das schöne Naturschutzgebiet führt der Weg weiter, anschliessend zuerst fast flach, dann ziemlich steil das Tal hinunter Richtung Schangnau. Noch vorher zweige ich jedoch rechts ab Richtung Bumbach und folge dann der Strasse nach Kemmeriboden.

Der Veloroute 4 folgend möchte ich Richtung Sörenberg fahren. Nach einer kurzen Strecke durch das schmaler werdende Tal und einem ersten Aufstieg wird der Weg immer steiniger, so dass ich mit dem Trekkingvelo an meine Grenzen komme. Ich habe die Karte nicht so genau studiert und eigentlich nicht mit einem solchen Weg gerechnet, doch schlimmstenfalls kann man das Velo ja immer noch schieben. Bald folgt jedoch wieder eine Kiesstrasse, und der restliche Aufstieg nach Salwidili ist kein Problem.

Wenig spektakulär führt die Strasse von hier ins Tal hinunter, und auf der Hauptstrasse fahre ich weiter nach Schüpfheim. Erwartungsgemäss herrscht hier mehr Verkehr, aber bei der Abfahrt stört das weniger.

Tourengänger: MatthiasW


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