Einsam auf dem Pizzo Lucendro
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Der Titel ist für diejenigen, die diesen Gipfel im Frühling mit den Ski besteigen vielleicht ein wenig provokativ. Im Spätsommer oder Herbst hat man diesen Gipfel in der Regel aber für sich allein. Dann kann man die tolle Rundumsicht, die dieser Gipfel bietet auch in aller Ruhe geniessen.
Der Gipfel ist relativ einfach zu erreichen. Von der Staumauer an ist die Route via Alpe di Lucendro bis hinauf auf den gleichnamigen Pass gut markiert und nicht zu verfehlen. Kurz nach dem Pass biegen dann Pfadspuren, weiss/blau markiert rechts ab. Die Markierungszeichen verlieren sich bald, aber viele Steinmännchen und Pfadspuren weisen den Weg. Die einzige Schwierigkeit könnte je nach Verhältnissen ein Schneefeld bieten, das man überqueren muss, um den Grat zu erreichen. Im Herbst ist es meist hart gefroren und dann ist das Mitführen eines Pickels empfohlen. Der Grat selbst bietet keine Probleme.
Mit Ausnahme eines zweier weiterer Personen hatten wir den Gipfel für uns alleine. Wir hielten uns über eine Stunde auf diesem wundervollen Aussichtspunkt auf. Wir den Abstieg wählten wir die gleiche Route wie für den Aufstieg. Vom Passo die Lucendro gäbe es auch diverse Alternativen wie den Punkt 2758 oder die Fibbia.
Vorne wieder bei der Staumauer, bewunderten wir noch eine schöne lange Adlerfeder, die ein Senn in seinem Auto hinter der Windschutzscheibe plaziert hatte. Wer weiss, vielleicht finden wir auch mal eine, sie bekäme mit Sicherheit einen prominenten Platz in unserer Wohnung.
Vorne wieder bei der Staumauer, bewunderten wir noch eine schöne lange Adlerfeder, die ein Senn in seinem Auto hinter der Windschutzscheibe plaziert hatte. Wer weiss, vielleicht finden wir auch mal eine, sie bekäme mit Sicherheit einen prominenten Platz in unserer Wohnung.
Hike partners:
bulbiferum
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