Die Tour auf die Bütlasse war eine grandiose Herbstbegehung und für meinen Freund Thomas eine (kleine) Herausforderung. Start auf der Griesalp auf dem ausgeschilderten Wanderweg zur Sefinenfurgge. Hier eine erste Rast, der Wind auf diesem Sattel lässt uns aber keine lange Ruhe gönnen.
Kurze Traverse zum Grat, der an die vorderi Bütlasse führt. Wir wollten über diese aufsteigen, aber wegen etlicher cm Neuschnee war uns dies doch zu riskant und wir sind dann einige Meter wieder abgestiegen und zu dem bekannten Couloir gequert. Das Couloir war ebenfalls schneegefüllt und zudem etwas eisig. Mit Pickel und etwas schimpfen gings aber doch recht gut und endlich auf dem Sattel war der Gipfel schon zum Greifen nah.
Der Gipfelhang war ebenfalls verschneit, so dass wir den Weg suchen mussten, aber es geht ja immer obsi und dort muss der höchste Punkt ja sein. Der Blick auf das gegenüberliegende Gspaltenhorn ist eindrücklich, dieser Grat wird auch mich irgendwann wiedersehen. Der Abstieg zurück ist einfacher als gedacht. Zurück in der Nähe der Sefinenfurgge zweigen wir ab Richtung Gspaltenhornhütte und von dort geht's zurück auf dem Hüttenweg zur Griesalp.
Diese Tour ist landschaftlich sehr eindrücklich, lang und zu gewissen Jahreszeiten sehr einsam. Wir haben den ganzen Tag niemanden angetroffen!










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