Bützi & Stockflue


Publiziert von Zwieback , 9. April 2010 um 11:27.

Region: Welt » Schweiz » Schwyz
Tour Datum: 6 April 2010
Wandern Schwierigkeit: T5- - anspruchsvolles Alpinwandern
Klettern Schwierigkeit: II (UIAA-Skala)
Wegpunkte:
Geo-Tags: Rigigebiet   CH-SZ 
Zeitbedarf: 3:45
Aufstieg: 720 m
Abstieg: 720 m
Strecke:Brunnen – Wylen – Struss – Dörfli – Stöck – Bützi – Stockflue – Ober Brunniberg – Unter Brunniberg – Teuffi – Schränggigen – Wylen - Brunnen

Das Wetter war absolut prächtig und warm an diesem Tag, doch auf den Bergen hier in der Umgebung lag überall noch Schnee. Ich wollte aber die Schneeschuhe lieber da lassen, wo sie sind und stattdessen die Kraxelsaison eröffnen. Eigentlich hatte ich für diesen Tag ja die Tour durch die Kastenwand geplant, doch auch dort lag immer noch Schnee. So entschied ich mich dann, einmal den berühmten Kalkzacken oberhalb Brunnen, Bützi und Stockflue, einen Besuch abzustatten, zumal dort gemäss darkthrone's Bericht vom Vortag kein Schnee mehr liegt.


Start um 13:35 in Brunnen, nach zweieinhalb Stunden Zugfahrt. Die Route wurde auf Hikr oft beschrieben, ein detailierter Routenbeschrieb erübrigt sich daher. Ich habe mir für die Orientierung den Bericht von budget5 sowie einen A4 grossen 1:20000 Kartenausschnitt von map.geo.admin.ch ausgedruckt und kam damit gut zurecht.
Da ich allerdings nicht genau wusste, wo denn nun der Einstieg zur weiss-blau-weiss markierten Route sein würde, nahm ich nach der Brücke über die Muota die Strasse links aufwärts nach Dörfli und weiter über den steilen Zickzackweg nach Stöck. Dort traf ich auf eine Kiesstrasse, die nach rechts leicht abwärts den Hang quert. Nach ein paar hundert Metern wird sie von der  weiss-blau-weiss markierten Route aufs Bützi gekreuzt. Schneller wäre es wohl gewesen, den Weg nach Chräjen zu nehmen, wo die Route anfängt.


Der Aufstieg zum Hüttli bei der Stockflue führt im letzten Teil über eine Rampe aus wunderschönem Schrattenkalk, einfach Traumhaft. Beim Hüttli unterhalb der Stockflue konnte ich es nicht lassen, direkt über den Südgrat zum Gipfel hochzuklettern (II, nicht markiert aber bombenfest und wunderschön). Da ich noch ein wenig mehr von der Gegend sehen wollte wählte ich für den Rückweg nach Brunnen den Umweg über unter Brunniberg und Schränggigen, verpasste dafür dann auch meinen Zug.


Die Tour und die Gegend sind extrem schön, werde ich irgendwann wiederholen und dann noch die Rigi-Hochflue dranhängen, auch wenn ich dafür durch die halbe Schweiz reisen muss.

Tourengänger: Zwieback

Galerie


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