überraschend vielseitig - die Wanderung, ob dem Talkessel Schwyz, aufs Gibelhorn 917 m.ü.M.


Published by Felix Pro , 28 March 2010, 13h52. Text and phots by the participants

Region: World » Switzerland » Schwyz
Date of the hike:27 March 2010
Hiking grading: T2 - Mountain hike
Waypoints:
Geo-Tags: CH-SZ 
Height gain: 550 m 1804 ft.
Height loss: 550 m 1804 ft.
Route:Schwyz, Grundstrasse - Immenfeld - Perfiden - Gruebi - Gibelwald - Känzeli - Gibelhorn - Gibel - Aufiberg (Uf Ibrig) - Schattenloch - Lotenbach - Restaurant Windstock - Perfiden - Immenfeld - Schwyz, Grundstrasse
Access to start point:PW oder ÖV bis Haltestelle Grundstrasse (Schwyz, beim Spital)
Maps:1152, 1172

Schnee bis gegen 1000 Meter, dass bedeutet für mich, eine Wanderung zu unternehmen, welche nicht höher führt - noch kann ich keine hohen Schuhe tragen ...
Eben ist die Eingabe für das Baugesuch eines 40 Meter hohen Aussichtsturm aus Holz auf dem Gibelhorn erfolgt: die Sicht von dort oben auf den Talkessel, eh schon prächtig, könne damit noch optimiert werden - Ursula und ich beschliessen, sich diese vielgerühmte Sicht anzusehen. Wir starten dazu weit unten, d.h. bei der Kapelle bei P. 508 an der Grundstrasse ausgangs Schwyz Richtung Muotathal.
Erst ein gemächliches Wandern über Feldwege am prächtigen Herrschaftshaus Immenfeld (privat! [schlecht gekennzeichnet]) und an immensen Obstplantagen vorbei nach Perfiden und über den Ibach. Leider hat man diesen ab dem Huloch unter den Boden verlegt - wo man heute doch solche kleinen Bächlein renaturiert!
Nun länger sanft ansteigend auf breitem Fahrsträsschen dem Vitaparcours entlang durch den Gibelwald Richtung Känzeli: die Aussicht wird tatsächlich immer schöner, der Talkessel Schwyz ist unvergleich gut einzusehen und die Sicht auf Urner und Unterwaldner Berge wird laufend prächtiger. Zusätzlich vervollständigen die östlichen Ausläufer der Rigikette und der Rossberg das Panorama. Seinen Namen verdient das "Känzeli": von hier aus ist der Tiefblick auf die Muota, welche nach der engen Schlucht bei der Suworow-Brücke (jetzt gesperrt wegen Sanierungsarbeiten) als träge dahinfliessender Fluss die Ebene um Ibach und Brunnen prägt, eindrücklich. Nach dem kurz darauffolgenden Picknickplatz geht es rasch auf Trampelpfaden zum Gibelhorn - wo wir unsere Mittagsrast bei angenehmen Frühlingswetter abhalten.
Der weitere Weg an der Gibelflue vorbei eröffnet den Blick ins Muotathal mit seinen noch tief verschneiten Bergen wie Pfannenstock, Silberen und Wasserbergfirst. Und einen ausnehmend hübschen Anblick aus eher ungewohnter Perspektive auf den Grossen Mythen und die Rotenflue ergibt sich bei Gibel - und jener spiegelt sich am Ausgang des Schattenlochs sehr schön im kleinen Tümpel, welcher von unzähligen, den Frühling verspürenden Kröten belebt ist. Der kurze Abstecher zum Chloterlibach oberhalb des Chlingentobels zeigt uns ein Bächlein, welches bereits dort schöne Kaskaden hervorbringt und weiter unten immer wilder die Schlucht herabstürzt.
Nach einem Kurzhalt auf der Terrasse des Restaurant Windstock, beim heute eher überraschend guten Wetter, nehmen wir den als Bergweg (einfach, sehr gut angelegt) gekennzeichneten Abstieg nach Perfiden runter und zurück zum Ausgangspunkt.
Fazit: unterhaltsame Wanderung in unmittelbarer Nähe des Kantonshauptortes mit einzigartiger Sicht auf den Talkessel - ein Muss für jeden Schwyzer!

Hike partners: Ursula, Felix


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