Klettern bei der Glecksteinhütte


Publiziert von Roman , 8. Januar 2007 um 23:44.

Region: Welt » Schweiz » Bern » Jungfraugebiet
Tour Datum: 4 September 2005
Wandern Schwierigkeit: T3 - anspruchsvolles Bergwandern
Klettern Schwierigkeit: IV (UIAA-Skala)
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-BE 
Zeitbedarf: 8:00
Aufstieg: 1160 m
Abstieg: 1160 m
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Interlaken, Grindewald Parkplatz Hotel Wetterhorno der mit sehr gut mit öV.
Unterkunftmöglichkeiten:Glecksteinhütte
Kartennummer:LK 1229

Das erste mal für den bergchaot, dass er mit Seil klettern geht und dann direkt in dieser großartigen Umgebung mit den Berner 3 und 4000er rings um uns herum. Und beinahe wäre es aufgrund des weiten Zu- und Abstieges auch sein letztes mal geblieben ;-).

Wir sind direkt vom Hotel Wetterhorn per pedes mit dem geschulterten schweren Rucksäcken los. Wie wir auf die Idee kamen, dass Bernds erste Klettertour mit so einem weiten Fussmarsch beginnen sollte kann ich im nachhinein nicht mehr wirklich sagen. Auf jeden Fall war es eine sehr lustige Bergquaoten Tour ;-).

Nach knapp drei Stunden erreichen wir dann auch endlich die Hütte und gönnten uns hier zunächst mal eine kleine Stärkung bevor es in den Klettergarten hinter der Hütte geht. Die nächste Überraschung folgte sogleich. Da Bernd bereits fasst die komplette Ausrüstung für alpine klettereien zu diesem Zeitpunkt besaß wollte er diese natürlich auch einweihen. Nichts ahnend kam da im Geröllfeld ein Orginalverpacktes aufgerolltes Bergseil zum vorschein. Wie es uns mit dem ergangen ist könnt ihr euch mit sichem auch ohne Foto vorstellen :-).

Doch auch diese Hürde haben wir gemeistert, so dass wir nach einer kleinen Ausbildungseinheit über die üblichen to does und not to does direkt in die leicht geneigten Plattenfluchten einsteigen konnten. Schon nach wenigen Seillängen fühlte sich der bergchaot fit für den ersten Vorstieg, welchem er auch pravourös mit einem 1a Standplatzbau durchstieg.

Der Tag neigte sich auch bald dem Ende und wir mussten, leider, auch schon wieder an unsere Heimreise denken, da wir beide am anderen Tag in Freiburg wieder arbeiten sollten. Das haben wir zwar geschafft, es hat aber doch für manche Teilnehmer auch ein paar Tage danach noch Probleme bereitet die Treppen im Büro nach oben zu gelangen. Der Verdacht auf ein kaputtes Knie kam recht bald auf, hat sich zum Glück jedoch nicht bestätigt.

Und so machen der bergchaot und ich auch heute noch gerne gemeisam verrückte Touren in der Bergen. Auch wenn es ein bisschen weniger wurde, da zwei Stunden mehr Anfahrt in die Alpen doch den verzicht auf die ein oder andere Tagestour nach sich ziehen.

Fotos von diesem Event gibt es leider keine. Für uns ist er dennoch in Bildhafter Erinnerung geblieben und wir werden den Tag wohl so schnell nicht wieder vergessen.

Tourengänger: Roman, bergchaot


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