Leglerhütte-Elm


Published by tschiin76 , 19 March 2010, 12h24.

Region: World » Switzerland » Glarus
Date of the hike:21 October 2008
Hiking grading: T2 - Mountain hike
Waypoints:
Geo-Tags: CH-GL 
Time: 4:00
Access to start point:cff logo Schwanden Seilbahn Kies-Mettmen und Bus Schwanden-Kies
Access to end point:cff logo Elm

Nicht mit dem ersten Zug aber gerade noch vor ausflugswütigen Schülern erreichen wir Schwanden, nehmen da das Poschti zur Talstation der Kies-Mettmen-Seilbahn und steigen gleich um auf dieselbige, die ersten 600hm sparen wir uns.
Wir steigen eben ein, als eine Schar fröhlicher, lauter Teenager um die Ecke biegt. 
  "Die lassen wir hinter uns liegen"; unser Ehrgeiz ist geweckt. Wir haben erst einmal einen schönen Vorsprung, die Bande wird nämlich ins nächste Bähnli gepfercht.

Da wieder einmal Saisonende ist läuft auf der Mettmenalp gar nichts mehr, alles zu, still liegt der Stausee da. Uns ist das mehr als recht.
Auf rollstuhlgängigem, betoniertem Weg gehts die ersten Meter zum Gasthaus, dahinter ein Lehrpfad. Danach aber wird der Weg etwas ruppiger, es ist aber immer noch eine breite Alpstrasse.
Er führt dem See entlang langsam bergauf. Die paar wenigen Sonnenstrahlen vom Morgen sind hinter dicken Wolken verschwunden, wir hoffen auf den angesagten Föhn.
Am Wegrand "Kunst am Berg", das eine gefällt, das andere nicht.
Ab der Chärpfbrugg ist der Weg dann definitiv ein Wanderweg, schön führt er dem Tal entlang immer höher, duch Mulden und an kleinen Seen vorbei.
Bei der Sunnenbergfurggelen weitet sich der Blick auf die andere Seite, ins Gebiet Änetseeben, zum Fätschenhorn und Co. Wäre sicher noch schön im Winter mit den Ski, denke ich.
Zwischen Blöcken hindurch führt der Weg schliesslich zur Leglerhütte.
Uns immer auf den Fersen aber mit angenehmem Abstand: die Schwandener Schüler.

Nachdem wir die Leglerhütte und die Zimmer, oder besser gesagt die Suiten, im neuen Anbau bestaunt haben (gefällt), widmen wir uns auf der Terrasse anderen Freuden: die Auswahl auf der Karte ist wegen dem Saisonende nur noch dürftig, dafür können wir uns über die Qualität keineswegs beklagen: es gibt feine Suppe und Würstli sowie der obligate Hüttenkaffi.

  Wir staunen: schon nach kurzer Zeit ist der grösste Teil der Klasse auch da und nimmt sogleich alles, was noch irgendwie frei ist in Beschlag. Wir staunen weiter: die Klasse besteht zu einem grossen Teil aus ausländischen Schülern, teilweise mit ordentlichen Reserven um Hüfte und Bauch: aber schlussendlich sind (fast) alle oben angekommen und stolz auf ihre Leistung. Hut ab vor dem Lehrer, der es geschafft hat, diese Truppe für eine solche Wanderung zu motiviern. Und auch sonst hat er den Überblick, der Umgang ist gut.
Sogleich wird das Picknick ausgepackt und auch das übliche Geschupse Richtung Hüttentümpel darf nicht fehlen.

Wir geniessen die Sonne, die nun doch noch gekommen ist, und beobachten interessiert das Treiben um die Hütte.

Weiter gehts dann Richtung Elm: zuerst müssen wir einen Teil des Aufstiegs zurück, wir verlierfen etwa 150hm, Auf ca. 2100m biegen wir auf den Weg zu den Schwarz Chöpf ab.
Die Gegend ist weit und von wilder Schönheit, vor allem jetzt im Herbst.
Bis zum Wildmadfurggeli steigt der Weg gemächlich an, es geht über die Alp.
Die Wildmad selber erinnert an nördliche Landschaften, viele kleine Seen und zerfurchener Fels, jede Minute fast entdeckt man wieder eine andere Perspektive.
Und heute erscheint alles noch intensiver, das Orange/Gelb der Herbstwiesen, das Blau des Himmels und der Seen, es ist fast nicht zum sattsehen.
Wir steigen ab über den Chüebodensee, den Ob. Chüeboden und Chuenz und queren durch den Wald ins Skigebiet von Elm.

Dort erinnere ich mich, dass man bei der Bergstation Trottinets mieten und nach Elm hinuntersausen kann. Das machen wir!
Die Teile haben extra breite Reifen und schon nach den ersten Metern erwische ich die Kurve nicht und lande in der Wiese! Danach habe ichs aber begriffen, wie diese Dinger zu steuern sind und die Abfahrt war ein Genuss!

Hike partners: tschiin76

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