Schneeschuhwanderung aufs Schnebelhorn


Publiziert von budget5 , 8. März 2010 um 12:07.

Region: Welt » Schweiz » Zürich
Tour Datum: 7 März 2010
Schneeshuhtouren Schwierigkeit: WT3 - Anspruchsvolle Schneeschuhwanderung
Wegpunkte:
Geo-Tags: Zürcher Oberland   CH-SG   CH-ZH 
Zeitbedarf: 4:00
Aufstieg: 1150 m
Abstieg: 1200 m
Strecke:Gibswil - Oberegg - Dürrspitz - Brandegg - Überzütt - Tössscheidi - Sennhütte - Tierhag - Schnebelhorn - Hirzegg - Roten - Steg
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Mit dem Zug zum Bahnhof Gibswil
Zufahrt zum Ankunftspunkt:Mit dem Zug zum Bahnhof Steg

Das Schnebelhorn ist der höchste Punkt im Kanton Zürich. Bei seiner Besteigung können die Gipfel Dürrspitz, Brandegg, Hirzegg und Roten ohne Probleme mitgenommen werden. 

Heute Sonntag verschlug es mich ausnahmsweise nicht in die Alpen oder Voralpen, sondern ins Zürcher Oberland. Für einen Zentralschweizer gewiss etwas aussergewöhnlich, jedoch keinesfalls uninteressant. In Rüti traf ich mich mit David, um den höchsten Zürcher, das Schnebelhorn, in Angriff zu nehmen. 

Ausgangspunkt war Gibswil, einige Stationen weiter. Unterhalb der Skisprungschanze zogen wir sogleich die Schneeschuhe an und stampften durch den frischen Pulver. Nach der Überwindung einiger Stacheldrahtzäune erklommen wir nach einer guten Stunde unseren ersten "Gipfel", den Dürrspitz. Hier blies der Wind so stark, dass ein längerer Aufenthalt nicht in Frage kam. Im Wald kämpften wir uns durch den teils ziemlich tiefen Triebschnee auf die Brandegg. Die Sonne war mittlerweile verschwunden und wurde von Nebel und Wolken abgelöst.

Von der Brandegg stiegen wir dann zur Tössscheidi hinunter. Dieser Weg ist nicht immer ganz einfach und man sollte auf die unter dem Schnee versteckten Treppen achten... 
Vom Wegweiser bei der Tösssscheidi führt der Weg nicht allzu steil dem Schnebelhorn entgegen, nur die letzten Paar Meter erfordern nochmals ein wenig Kraft. Auch auf diesem Gipfel warten wir vergebens auf die Sonne und der Wind lässt auch nicht nach. 

Ab dem Schnebelhorn wanderten wir dem Roten entgegen, zuerst über einen Grasgrat, später durch den Wald. Anschliessend folgt der bestens markierte Abstieg nach Steg. Die letzten Meter waren dann die grosse Herausforderung: Ohne Schneeschuhe verloren wir beide einige Male den Halt auf dem total vereisten Steinweg. Zum Glück ohne schwerwiegende Folgen ;-)

Danke David für die tolle Tour und die Impressionen aus dem Zürcher Oberland. Hoffentlich bis bald! 


Tourengänger: dabuesse, budget5


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Kommentare (1)


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UrsMeili hat gesagt:
Gesendet am 6. Februar 2012 um 16:40
also 4 h geht nur, wenn man alles joggt. wir sind nach über 3 h erst bei der Tösscheidi gewesen, und wir sind fast ohne Pause zügig durchmarschiert. Ich denke, für die ganze Tour müsste man sicher 6 h einplanen (+ Pausen).

Ausserdem ist der Wanderweg von Brandegg nach Tösscheidi bis am 31.5.2012 wegen Holzschlag gesperrt. Wenn grad nicht geholzt wird, kann man zwar durch, aber auf eigene Gefahr (dicke Baumstämme im Weg).


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