The Dome 1137 m


Published by basodino Pro , 17 January 2010, 15h33.

Region: World » South Africa
Date of the hike: 2 January 2010
Hiking grading: T4- - High-level Alpine hike
Climbing grading: I (UIAA Grading System)
Waypoints:
Geo-Tags: ZA 
Time: 8:00
Height gain: 1170 m 3838 ft.
Height loss: 1170 m 3838 ft.
Route:15 km
Access to start point:Von Kapstadt bis Sommerset Wes und dann der Beschilderung zum Helderberg Nature Reserve folgen.
Access to end point:siehe oben
Accommodation:In Strand, Gordon's Bay und Kapstadt beliebig, am Berg keine.

In der Nähe von Kapstadt gibt es nicht nur den Tafelberg mit seinen Trabanten, sondern weit mehr zu entdecken. Ca. 40 km weiter östlich liegt der Helderberg. Das kleine Naturreservat lädt zu Spaziergängen und Tierbeobachtungen ein, darüber ragt eine Bergkette auf, die vor allem von Stellenbosch und von Sommerset Wes beeindruckend ist. Die erste Erhebung ist der sogenannte Westpeak, die beiden folgenden Mittelgipfel sind eher unbedeutend, die vierte bildet den Höhepunkt, den Dome (1137 m).
Man beginnt am einfachsten im Helderberg Nature Reserve. Da dieses aber erst um 7.30 Uhr öffnet, benötigt man eine Mitgliedschaft (halbjährig) und ein Permit, um einen Schlüssel zu bekommen. Beides benötigt man für jeden Mitwanderer einzeln, die Kosten halten sich aber gerade noch in überschaubaren Grenzen und man unterstützt das Nature Reserve damit.
Nach der Gate (125 m) folgt man der Straße bis zu Ihrem Ende. Hier gibt es einen Durchgang in das Reserve, wo sich mehrere Wege trennen. Man nehme den rechten (Holzlatten) und folge diesem für ein paar Meter. Man kann rechts abwärts abbiegen und jenseits aufsteigend durch den Wald ansteigen immer mit Zielrichtung hinteres rechts Ende des langgezogenenen Naturreserve. Nach 10 Minuten erreicht man ein T-Kreuzung, an der man den rechten Weg nimmt. Kurz darauf stösst man auf eine Schotterstraße, der man nach links zum oberen Gate (195 m) folgt. Hinter dem Gate schräg rechts aufwärts für ca. 45 Minuten der breiten Schotterstraße folgen, etwaige Wegzeichen ignorieren, an einer Kreuzung rechts, bis sich der Weg verengt und zu einer breiten Rinne führt, die mit Bäumen bewachsen ist (ca. 520 m, sieht man von weitem). Bis hierher läuft man bereits die ganze Zeit in der Sonne, selbst wenn man um 6 Uhr startet. An heißen Tagen sollte man noch früher loslaufen (Sonnenaufgang Anfang Januar gegen 5.30 Uhr).
In der Rinne findet man einen Bach (das einzige richtige Wasser am Berg) und Schatten. Man folgt dem Pfad nur für einige Meter, bis man rechts einen großen Felsblock erblickt, den man links aufsteigend queren kann. Danach ist es mit dem Schatten vorbei und eine enge Spur führt durch hohe Vegetation. Zunächst macht der Weg viele Kehren und ist entsprechend flach. Die steilen Abkürzungen sollte man nicht beachten, damit sich die Natur hier regenieren kann. Schließlich gelangt man an eine Steilstufe. Hier erst rechts raus queren zu einer kleinen Aussichtskanzel, dann direkt und weiter links steil empor über zum Teil sehr hohe Holz- und Felsstufen. So gewinnt man schnell an Höhe. Schließlich erreicht man einen Aussichtsbalkon, den man aber sofort rechts verlässt und weiter an Höhe gewinnt. Der Weg beruhigt sich etwas und man steigt über einen Rücken empor. Bald quert man nach rechts hinaus in eine Steilflanke, die am Ende ein wenig exponiert wird, bevor man den Hang erreicht, der nun in wenigen Minuten zu einem Sattel führt (ca. 850 m).
Wer jetzt schon Mühe hat, sollte hier links abbiegen und lieber nur auf den Westpeak (1003 m) steigen. Nach rechts führt der Weg in eine Traverse hinter die beiden kleinen oben erwähnten Mittelgipfel. In leichtem Auf- und Ab quert man für ca. 20 Minuten Steilhänge und Terrassen. Schließlich landet man unter einem weiteren Einschnitt zwischen 3. und 4. Gipfel. Der Weg wird nochmals wild und führt eher einem Bachbett gleich steil über Felsen und große Steine durch heftige Vegetation beinahe direkt in die Rinne hinauf. Diese wird erst eng, dann weitet sie sich wieder und man erreicht schon reichlich strapaziert einen zweiten Sattel. Hinter dem Sattel führt der Weg flach nach links in eine kurze Querung (eine kurze exponierte Stelle), dann scharf nach links steil hinauf auf eine Schulter. Nun rechts direkt in den Steilhang zum Gipfelplateau mittels hoher Stufen und ein oder zwei kleinen Kraxelstellen. Schließlich erreicht man das niedrigere Eck des Gipfelplateaus, welches leider weder eben noch leicht zu begehen ist. Die Spur verschwindet immer wieder zwischen vielen großen rund anmutenden Felsen, die teilweise umgangen, teilweise überklettert werden müssen, wobei das eher mühsam als schwierig ist. Schließlich erreicht man einen Vorgipfel, von dem es nur noch 5 Minuten zum Hauptgipfel sind. Unter dem Gipfel gibt es einen tollen Überhang, der einem den ganzen Mittag über einen schattigen Platz für 2-3 Personen bietet.

Im Abstieg findet sich in der Traverse vom 2. zum 1. Sattel zuweilen ein Wasserfall, welcher einen sanften Schauer erzeugt. Bei uns reichte es zum Wasserfassen nicht, für ein wenig Abkühlung aber schon.

Vom 1. Sattel (Aufstieg) kann man den Abstieg auch mit der Überschreitung des Westpeaks garnieren. Hierfür sind vom Sattel aber nochmals steile 150 Höhenmeter in Kauf zu nehmen.

Zurück im Nature Reserve gibt es dort ein Cafe, in dem man gut kalte Getränke und einen kleinen Snack kaufen kann.

Hike partners: basodino

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