Wenden - Pfaffenhut - Inuit (6c+)


Publiziert von mde , 14. November 2009 um 20:55.

Region: Welt » Schweiz » Bern » Oberhasli
Tour Datum:29 Oktober 2009
Wandern Schwierigkeit: T5 - anspruchsvolles Alpinwandern
Klettern Schwierigkeit: 6c+ (Französische Skala)
Wegpunkte:
Geo-Tags: Titlis und Wendenstockgruppe   CH-BE 
Aufstieg: 1150 m
Abstieg: 1150 m
Zufahrt zum Ausgangspunkt:... - Innertkirchen - Gadmen - Wendenalp oder ... - Sustenpass - Steingletscher - Wendenalp (im Prinzip Taxe 10 CHF, Münzen bereithalten. Der Automat war aber jahreszeitlich bedingt bereits ausser Betrieb.).

Die erste gemeinsame Wendentour von Jonas und mir liegt erst wenige Wochen zurück. Inzwischen hat der Winter eine erste Stippvisite gehabt: einige der alpinen Sportklettergebiete sind bereits zugeschneit oder durch die Schliessung der Passstrassen nur noch erschwert zugänglich. Abklärungen zeigen aber, dass "an den Wenden noch etwas geht..." - was will man mehr?!?

Vor allem aufgrund der doch schon ziemlich geschrumpften Tageslänge entscheiden wir uns beim Topostudium für einen modernen Klassiker, nämlich die 8 SL-Kombination der Ochsner-Route "Inuit" mit der Remy-Kreation "Stars Away", beide am Pfaffenhut. Es sollte schliesslich anders kommen: am Punkt der Entscheidung angelangt, waren noch genügend Zeitreserven für die 9 weiteren "Inuit"-Seillängen vorhanden, so dass es uns zu schade dünkte, die schon lieb gewonnene "Inuit" zu verlassen und mit dem Wechsel in die "Stars Away" gleich 2 Wendenrouten nur halb geklettert, und damit "vergeudet" zu haben. Lieber würden wir an einem anderen Tag zurückkommen, und auch die toll aussehende "Stars Away" in ihrer ganzen Länge klettern.

Zustieg

Die Zufahrt zur Wendenalp war schneefrei, was beim Zustieg (Start um 7.40 Uhr Winterzeit) nur gerade vom ersten Drittel behauptet werden kann. Während es erst noch gut ging, wurde die Sache nach dem Verzweiger Pfaffenhut/Excalibur doch etwas mühsamer: der Schnee hatte eine Kruste, durch die man durchbrach, um danach hüfttief einzusinken, aargh! So brauchte es doch spürbar mehr Kraft und Zeit (gut 90 Minuten statt 70), um an den Wandfuss zu gelangen, wo der Schnee durch Rutsche bereits meterhoch (!) lag. Zuletzt dann noch etwas gar nicht so triviale Kraxelei an einem Wasserrillen-Vorbau, dann stehen wir in der Nische beim ersten Bolt (9.45 Uhr) und, wie immer etwas angespannt vor einer Wendentour, kann es losgehen mit:

Routenbeschreibung

SL 1, 50m, 6c+:
Zwei, drei Kletterzüge zum ersten Bolt und dann gleich die Crux der Route, eine technisch sehr anspruchsvolle Stelle mit nur wenigen Dellen für die Hände. Noch ganz unaufgewärmt und ungeschmeidig werden meine Onsight-Ambitionen gleich gestoppt und ich kann die Stelle nur mit einigem Hauruck passieren. Sind die nächsten 3-4 Züge mal überwunden, geht es gemütlicher und sehr genussvoll im 6b-Bereich weiter. Zum Schluss verlangt eine Verschneidungspassage (letzter Bolt ca. 3-4m zurück, ok Camalot 1 am Beginn der Verschneidung, dann ca. 6m keine Sicherungsmöglichkeit mehr) Engagement und saubere Piaztechnik, bevor man einen weiteren BH erreicht und nach links an den Stand quert.

SL 2, 40m, 6b+:
Ziemlicher Runout nach dem Stand entlang einer 6a-Verschneidung und rein in die fantastische, steile Wand. Tricky geht es leicht überhängend an den typischen, etwas abschüssigen Löchern aufwärts. Gut, aber luftig abgesichert. Da absolut keine Spuren vorhanden sind, muss alles abgetastet werden, was ziemlich Ausdauer erfordert. Gegen das Ende verflacht sich das Gelände etwas und bietet  plattige Kletterei mit weiten Hakenabständen. Onsight.

SL 3, 30m, 6b+:
Ein erster Wulst wird athletisch und gutgriffig überwunden, danach wiederum die geniale, typische Wenden-Wandkletterei. Bei anhaltenden Schwierigkeiten eher weite Hakenabstände von stets >5m, doch die Bolts stecken zuverlässig genau dort, wo man sie am meisten braucht. Hammer! Im Nachstieg, flash.

SL 4, 25m, 6b+:
Technische Crux, die es in sich hat, gleich nach dem Stand, danach zum ersten Mal ein paar einfachere Meter, im Bereich 6a-6a+. Zum Schluss nach links an den Stand von "Inuit", oder, fast in gerader Linie, über 2 weitere BH an den Stand von "Stars Away". Im Nachstieg, flash.

SL 5, 40m, 6b+: Generell nach links tendierend in sehr schöner Tropflochkletterei, die Crux nach meinem Empfinden obligatorisch, nämlich das Anklettern des 3. BH. Dann Linksquerung und über ein Dächli zum Stand. Onsight.

SL 6, 20m, 6a+:
In griffiger Wandkletterei hinauf zum 1. BH, an die Schuppe und nun über steile Wand nach links (BH) zum Stand von "Inuit". Oder nach dem 1. BH gerade hinauf (weiterer BH) und Rechtsquerung, für die zweite und letzte Wechselmöglichkeit in die "Stars Away". Im Nachstieg, flash.

SL 7, 35m, 6a+: Horizontal nach links zu BH, und gerade hinauf über athletische Wandstelle. Danach kein weiteres, fixes Material mehr vorhanden und etwas unklare Routenführung im Bereich der Quelle: entweder gleich unterhalb davon queren (schwieriger, expo?), oder rechts hinauf und oberhalb queren (meine Variante, Sanduhr, Cam 0.75, Cam 1), bis links der Stand folgt. Onsight.

SL 8, 15m, 6c: Und rein geht's ins überhängende Gelände. Bis auf eine kurze, knifflige Crux bestens abgesicherte, gutgriffige, gutmütige und auch recht gut lesbare Ausdauerkletterei, zuletzt nach links zum Stand. Im Nachstieg, flash.

SL 9, 20m, 6c+: Man denkt und hofft, es gehe gleich weiter wie in SL 8, doch nun wird es deutlich anspruchsvoller. Es bleibt überhängend und athletisch, doch fast alle Griffe sind nun unangenehm abschüssig. Und die sowieso schlechteren, die man nicht benützen soll/muss, teilweise auch etwas "brösmelig". Da selten begangen, absolut ohne Spuren, darum endloses Rumgetaste, bis ich schliesslich doch blöd drin bin, der Saft ausgeht und das Notstromaggregat auch irgendwie klemmt... wer die 2, 3 besseren Löchlein kennt (oder findet), kann das für 6c+ durchsteigen, im Onsight find ich's hart.

SL 10, 40m, 5c+: Nach links über steile, gutgriffige Wandstufe, dann wieder leicht rechtshaltend über sehr schöne Plaisir-Wasserrillen, dafür bei mässiger Sicherung, zum Stand auf dem Ringband. Im Nachstieg, flash.

SL 11, 40m, 6a: Horizontale Querung auf dem Ringband ca. 15m nach links. Hier oben wähnt man sich aufgrund der diversen Schmelzwasserbäche und -fälle mehr in einer Wasserwelt, doch die wir haben Glück und die Tour führt auf einem komplett trockenen Streifen weiter. Knifflige Wandstufe in einfacheres Gelände zu Stand auf dem Pfeilerkopf. Onsight.

SL 12, 25m, 6a: An einer verrotteten Schlinge vorbei zu kniffliger Stufe mit sehr schönem Wasserrillen-Ausstieg, dann leicht linkshaltend zum Stand. Im Nachstieg, flash.

SL 13, 25m, 6a+:
Zuletzt noch die Abschlussprüfung, wo auf einer Platte in abschüssig geschichtetem Fels sanft geschlichen werden muss. Inzwischen geht's super geschmeidig, zum letzten Test, über den Wulst nach rechts hinauf zum Ausstieg. Onsight.

Es ist 15.45 Uhr und Jonas quert heikel über das tief verschneite Band nach rechts zum Steinmann. Ausser einem Eintrag im Gipfelbuch bringt das nichts, ist doch der Beginn der östlichen Abseilpiste schon tief verschneit und für ihn nicht zu lokalisieren.

Darum kommt er zurück und wir seilen direkt durch die Südwand ab. Erst über die auch von uns benutzten Stände, dann zum Wandbuch von Sternschnuppe und weiter über die gerade günstig liegenden Stände von Patent Ochsner bzw. einem (fast fertiggestellten) Projekt westlich davon. Problemlos und rasch erreichen wir den Wandfuss um 16.45 Uhr.

Das Zeitmanagement hat formidabel gepasst, es bleibt sogar noch Zeit für einen Imbiss, bevor es im letzten Tageslicht an den Abstieg geht. Das Waten im Schnee sorgt für nasse Hosen, eiskalte Beine und Fussbäder im Eiswasser (tja, Gamaschen wären nützlich gewesen). Aber das soll ja auch positive Effekte haben. Gerade noch ohne Stirnlampe sind wir um 17.50 Uhr auf der Wendenalp.

Fazit und Materialempfehlung

Bei "Inuit" handelt es sich um eine tolle und abwechslungsreiche Wendentour, die viel Abwechslung bietet. Durch die dem einfachsten Weg folgende Linienführung mit einigen Quergängen hat die Tour mehr alpines Flair als ihre Nachbarn. Die Tour ist weniger athletisch und weniger anhaltend wie z.B. die Voie de Frère oder Patent Ochsner.

Immer wieder sind dafür eher weite Hakenabstände zu überwinden, d.h. die Bohrhaken sind klar spärlicher anzutreffen als in der Voie de Frère oder Patent Ochsner. Trotzdem würde ich die Route als gut abgesichert bezeichnen. Die Bolts sind optimal plaziert, so dass in den Schlüsselstellen immer einer in der Nähe ist. Nicht ganz alle Friend-Placements sind im obigen Text erwähnt, an zusätzlichem Sicherungsmaterial würde ich Camalots 0.3-2 empfehlen, auf Klemmkeile kann verzichtet werden.

Im Rahmen der durch Ruth Ochsner initiierten Routensanierung Haslital wurden kürzlich sämtliche Sicherungspunkte erneuert. Nicht nur die alten Selbsbohrdübel von 1986 wurden an jeweils derselben Stelle durch Inoxanker ersetzt, sondern auch alle Normalhaken, sowie einige dünne, bzw. ohne Hilfsmittel nur schwer fädelbare Sanduhren (die jeweils die typischen, unzuverlässig-verrotteten Schlingen aufwiesen). Insgesamt wurde äusserst vorbildliche Arbeit geleistet, herzlichen Dank!

Von der Kletterführerangabe mit 6b+ obligatorisch lasse man sich nicht blenden. Die Schwierigkeiten gehen gleich nach dem Einstieg los, wenn man mit den Füssen auf dem Silexeinschluss steht. Dann hilft der Haken etwas rechts auf Kniehöhe rein gar nichts mehr zur Fortbewegung. nach links oben Die Stelle ist gut abgesichert, aber zu 100% zwingend, deshalb ist für mich glasklar ein hartes 6c+ obligatorisch. Es wurde auch schon behauptet, jene Stelle sei ähnlich schwierig wie die Crux des "Weg durch den Fisch" an der Marmolada, die ja bekanntlich mit 7b+ bewertet ist.

Schwierigkeits-Hitliste und Charakterisierung der Wendentouren [Edit: 18.8.2010]

Mittlerweile sind es 13 Wendentouren, die ich begehen konnte. Hier die (selbstverständlich subjektive) Liste, geordnet von einfach zu anspruchsvoll. "Inuit" ist nicht ganz einfach einzordnen, da die obligatorische Schwierigkeit zwar hoch ist, dafür nur in einer gut gesicherten Einzelstelle gleich am Anfang liegt, der Rest dann dafür einfacher und wenig anhaltend bei eher grossen Hakenabständen ist. Die Schönheits- (min. 1 bis max. 5 *) und Absicherungsbewertung (min. 1 bis max. 5 x) orientiert sich nach der Skala des Kletterführers Schweiz Extrem.

1.        Spasspartout (6a+, 6a obl., ***, xx, 16.8.1998)
Schöne und interessante Route - sie würde, wäre sie in einem anderen Gebiet, sicher viel mehr Aufmerksamkeit geniessen. Unten geneigte Wandkletterei, im oberen Teil schöne Wasserrillen. Die Route ist (vor allem in den einfacheren SL) nicht so gut abgesichert, wie die Kletterführer suggerieren. Selber absichern ist stellenweise möglich und gefragt.
Material: 10 Express, Klemmkeile, Camalots 0.3-2.
2.       Sonnenkönig (6c, 6a+ obl., ***, xxx, 7.6.1997)
Sehr schöne und beliebte Kletterei, vielfach plattig mit einer steil-griffigen Cruxlänge. Ambiente und Ausgesetztheit bieten (nur) einen Vorgeschmack auf das, was in den Nachbartouren wartet. Die Sicherungspunkte wurden 2010 ersetzt, die Absicherung in der Schlüssellänge ist prima, und auch sonst trotz einigen weiteren Abständen gut.
Material: 10 Express, Camalots 0.3-2.
3.       Excalibur (6b, 6b obl., *****, xx, 15.7.2007)
Äusserst lohnender Klassiker von 1983. Nach einem Einstieg über die grosse Platte (Crux) folgt die Route einer logischen Linie von Verschneidungen. Die harte Bewertung, die oft athletische Kletterei, die wenigen fixen Sicherungspunkte (2010 ersetzt) und die Tatsache, dass viel selber abgesichert werden muss, erfordern gewisse Reserven.
Material: 12 Express, Klemmkeile, Camalots 0.3-3.
4.       El Condor (6c+, 6b obl., ****, xxx, 25.7.2008)
Weniger häufig begangene, aber sehr lohnende, abwechslungsreiche Wendentour. Nebst einer spektakulären, athletischen und gut gesicherten Cruxlänge meist Wandkletterei an wasserzerfressenem Fels (unten) und Knobs (oben). Auch die einfacheren SL sind echte Perlen, und erlauben mit der etwas spärlichen Absicherung kein Durchmarschieren.
Material: 10 Express, Camalots 0.3-2.
5.       Voie de Frère (6c+, 6b obl., ****, xxx, 12.9.2009)
Fantastische, zugängliche Kletterei mit einer leider psychisch anspruchsvollen, knapp abgesicherten Wasserrillen-Einstiegslänge. Danach über mehrere SL griffig, athletisch und fast klettergartenmässig gesichert, bevor zuletzt nochmals einige plattigere Passagen folgen. Man lasse die letzte SL links über den Wulst nicht aus!
Material: 12 Express, Camalots 1-3 (nur für die 1. SL nötig).
6.       Inuit (6c+, 6c+ obl., ****, xxx, 29.10.2009)
Tolle und abwechslungsreiche Wendentour aus der Pionierzeit (1986), die dem einfachsten Weg folgt und dadurch, wie auch durch mehrere Quergänge, mehr alpines Flair als ihre Nachbarn hat, und auch weniger athletisch ist. Die Sicherungspunkte wurden 2009 ersetzt, Bolts stecken nicht allzu häufig, sie sind aber optimal platziert.
Material: 12 Express, Camalots 0.3-2.
7.        Millenium (7b, 6b+ obl., *****, xxxx, 13.9.2007)
Traumlinie in Premium-Fels. Nach 3 Aufwärmlängen an Wasserrillen folgt knapp senkrechte, feingriffige Kletterei. Oben dann steiler und athletischer an scharfem Tropflochfels, mit 2 steilen Dächern (Crux). Die Route ist an den Schlüssenstellen üppig abgesichert. Auf den Platten auch gut, dennoch wollen diese geklettert werden.
Material: 12 Express, Camalots 0.3-1 (für die einfacheren SL zu Beginn und am Schluss).
8.       Patent Ochsner (7a, 6c obl., *****, xxx, 11.9.1997)
Fantastische und direkte Kletterei zentral durch die Pfaffenhuet-Südwand. Eine der besten und beliebesten Routen an den Wenden. Nach einem plattigen Start meist griffige, anhaltende und athletische Kletterei bei guter Absicherung – nicht gerade wie im Klettergarten, aber besser wie bei vielen anderen Touren am Massiv.
Material: 10 Express, Keile und Camalots sind kaum nützlich und einsetzbar.
9.       Sternschnuppe (6c+, 6c obl, *****, xx, 7.7.2010)
Absolute Weltklasse-Tour in meist hervorragendem Fels. Unten direkt durch das „graue Meer“, an den für den Pfaffenhuet typischen Löchern. Gegen oben athletischer werdend über den Steilriegel hinweg. Die Bolts stecken eher spärlich, sind aber immer genau dort wo man sie am meisten braucht. Zusätzlich abgesichert werden kann nur selten.
Material: 10 Express, Camalots 0.3-1.
10.   Caminando (7a+, 6c obl., *****, xxx, 25.7.1999)
Vielleicht die Beste der Besten: lang, grosszügig, perfekter Fels. Unten noch nicht allzu steile Wandkletterei, dann 2 steil-athletische Aufschwünge (Klage- und Brötlimauer), zuletzt eine logische Linie in scharfem Fels. Die Absicherung ist gut mit perfekt gesetzten Bolts, in den einfacheren SL müssen z.T. Klemmgeräte platziert werden.
Material: 12 Express, Camalots 0.3-2.
11.     Lancelot (7a, 6c obl., ****, xx, 31.8.2009)
Schöne, anspruchsvolle und kompromisslos-direkte Linie am Excalibur-Pfeiler, die zumeist steile Tropflochkletterei bietet und Ausdauer fordert. Die Stellen über 6c sind gut abgesichert, darunter ist vielfach etwas Überwindung nötig. Nicht alle BH und erst recht nicht die Stände sind logisch platziert. Selber absichern ist in der 1. SL und am Ende Pflicht.
Material: 12 Express, Camalots 0.3-2, Grössen 1 und 2 evtl. sogar doppelt.
12.    Legacy (7b+, 6c obl., **, xx, 20.7.2010)
Anspruchsvolle, nicht ganz so lohnende Kletterei an steilem Gemäuer. Nebst der nicht immer überzeugenden, teilweise unnötig im Zickzack eingebohrten Linie ist auch der Fels nicht top, vielfach etwas staubig/dreckig mit mehreren etwas brüchigen Stellen. Die Stellen >=7a sind eng gesichert, darunter spärlich behakt, mit öfters heikel-gefährlichen Passagen.
Material: 12 Express, Klemmkeile 4-9, Camalots 0.3-2.
13.    Painkiller (7b, 7a obl., ****, xx, 20.9.2003)
Hammerlinie mit viel Ambiente und meist Topfels durch die eindrückliche Arena des Reissend Nollen. Sehr fordernd und abwechslungsreich, mit plattigen Passagen, scharfen Tropflöchern und dem superathletischen Dach. An den steilen und schwierigen Passagen gut gesichert, in den einfacheren/plattigeren immer wieder wilde Runouts.
Material: 10 Express, Camalots 0.3-2.

Tourengänger: jsp, mde


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