Gipfel der NW-Schweiz: Gerstelflue - Lauchflue - Schällenberg - Ankenballen - Chräiegg


Publiziert von dominik Pro , 25. Oktober 2009 um 22:48.

Region: Welt » Schweiz » Basel Land
Tour Datum:25 Oktober 2009
Wandern Schwierigkeit: T3 - anspruchsvolles Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-BL 
Zeitbedarf: 3:30
Strecke:Waldenburg - Schloss - Gerstelflue - Lauchflue - Ankenballen - Chräiegg Gupf - Hauenstein Passtrasse
Zufahrt zum Ausgangspunkt:"Waldenburgerli" von Liestal bis Endstation
Kartennummer:224T

BL-Gipfel: Gerstelflue - Lauchflue - Schällenberg - Ankenballen - Chräiegg

Von Waldenburg geht es hoch zum Schloss wo man den Turm besteigen kann und von dort aus einen schönen Ausblick auf Waldenburg hat. Der Weg folgt dann der Nordseite der Gerstelflue (ohne Höhenangabe auf der LK 1:50000) und ab und zu bietet sich die Möglichkeit, einen Turm auf dem Grat zu besteigen. Mit Seil und gutem Wetter lässt sich auch der ganze Grat machen. Hier auf hikr.org sind diesbezüglich schon einige Touren beschrieben und auch auf meiner Todo-Liste steht diese schöne Tour. Weiter geht es dann über Pt 1018 zur Lauchflue 1042m.

Auf der Lauchflue steht eine Panzerkuppel aus dem ersten Weltkrieg welche aus dem Kessel einer alten Dampflokomotive besteht. Die ganze Installation gehört zur "Fortification Hauenstein". Den Spähstand kann man betreten und die Enge nachvollziehen, in welcher die Soldaten im ersten Weltkrieg dort oben ausharren mussten.

Am Schällenberg (Auf LK 1:50000 nur Pt 1068m genannt) vorbei führt der Weg Richtung Geissflue, welche aber nicht mein Ziel war sondern der Ankenballen 1023m auf welchen man über den Hof Schattberg gelangt.

Auf dem Gipfel steht immer noch mein Steinmännli vom letzen Mal und das Gipfelbuch ist leider immer noch nicht ersetzt worden. Auf der Südwestseite kann man etwas absteigen und dann den zweiten, etwas vorgelagerten Felsen besteigen - ich nenne ihn mal das Anggebälleli... Von dort aus sah ich unter den Felsen des Ankenballen eine Hütte und interessante Steinformationen. Hat jemand eine Ahnung was das ist? Vielleicht Jäger? Oder Pfadi?

Dem Grat folgend geht der Weg weiter runter Richtung Schöntal, zwischendurch trifft man Sagengestalten und Kunstobjekte.

  Von Schöntal führt der Wanderweg Richtung "Chräiegg". Am besten man umgeht den Berg auf der Nordseite und kann dann auf einem unmarkierten Weg zuerst breit und dann nur noch ahnbar den Gipfel der "Chräiegg Gupf" 926m betreten. Dort hat es ein Gipfelbuch vom Verkehrsverein Langenbruck. In der einbrechenden Dunkelheit eilte ich wieder hinunter und folgte dann dem Wegweiser zur "Römerstrasse". Man findet dort noch Spuren des Karren-Trassees. Ziemlich steil rutschte ich dann weglos zur Oberen Hauenstein-Passstrasse wo mich ein freundlicher Herr in unterdessen beinahe kompletter Dunkelheit bis Waldenburg mitnahm.

Die Tour ist grossteils einfach, an 1-2 Stellen muss man sich mal kurz ein bisschen festhalten, vor allem wenn man auf dem Gerstelflue-Grat ein Türmchen besteigen möchte. Daher vergebe ich ein T3. Wer immer auf dem Weg bleibt wird wohl die Route eher als T2 erleben.

Tourengänger: dominik

Galerie


Slideshow In einem neuen Fenster öffnen · Im gleichen Fenster öffnen


Kommentar hinzufügen»