auf Pfyffer 1315 m.ü.M. und Wachthubel 1415 m.ü.M. im ersten Schnee


Publiziert von Felix Pro , 19. Oktober 2009 um 09:48. Text und Fotos von den Tourengängern

Region: Welt » Schweiz » Bern » Emmental
Tour Datum:18 Oktober 2009
Wandern Schwierigkeit: T2 - Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-BE   CH-LU   Wachthubel-Hügellandschaft 
Aufstieg: 950 m
Abstieg: 950 m
Strecke:Geissbach - Ob. Steinboden - Hint. Rämisgummen - Pfyffer - Wachthubel - Bergegg - Mittlerberg - Niderberg - Reineren (Läber) - Geissbach
Zufahrt zum Ausgangspunkt:via Eggiwil, Heidbüel zum Geissbach
Kartennummer:1188

Schnee bis in tiefe Lagen, in reichlicher Menge, die höheren Voralpenberge kaum mehr "wandertauglich": also ab ins hüglige Emmental, wo noch ohne Schneeschuhe oder Steigeisen eine neue Gegend erkundet werden kann! Nach einer recht kurzen Anfahrt parkierten wir hinter Eggiwil am Geissbach (ungefähr 500 Meter lang darf er sich so nennen, dann geht sein Leben in der Emme auf ...), kurz vor dem Zusammenfluss des Vord. und Hint. Geissbach. Nach 250 Metern auf dem Fahrsträsschen nehmen wir unmittelbar bei jenem den bestens markierten, anfänglich etwas steileren, hübschen Waldwanderweg auf die später sanft ansteigende Krete, welche sich in ostnordöstlicher Richtung zum Pfyffer hin erstreckt.

Kurz vor Obere Steibode machen wir ins schneebedeckte Wiesland hinaus einen Abstecher zum zwar flachen, doch unübersehbaren Findling (auf der Karte mit Err. Bl. eingezeichnet).

Ob der Alp Hint. Rämisgummen wandert man anschliessend in südlicher Richtung leicht auf den Pfyffer, nun stets der Kantonsgrenze Bern-Luzern entlang, auf dem "Grenzpfad Napfbergland", und anschliessend mit einem 150metrigen Schlussanstieg auf den Wachthubel. Auf der dortigen Infotafel wird auf interessante historische Begebenheiten verwiesen und unter anderem vermerkt, dass der kulturelle Graben zwischen Kanton Bern und Luzern wohl grösser sei als der Rösti-Graben ... Mit unserem Eintreffen zeigt sich das Wetter von der besten Seite; zwar ist die Sicht auf die grossen Berner Berge von Wolken versperrt, doch der Blick Richtung Stockhorn über die lieblichen, in oberen Lagen verschneiten, Emmentaler Hügelketten ist beinahe bilderbuchmässig. Wir geniessen unsere Mittagsrast bei erst windstillen, sonnigen Verhältnissen - einmal nur kurz kommt uns ein kurzes Schneetreiben sehr nahe.

Der nachfolgende zweite Teil der Wanderung erfolgt über Bergegg auf der Krete zwischen Äschbachgraben und Bärbach. Via Mittlerberg und Niderberg gelangen wir zu dessen Einmündung in den Sorbach. Auf einem unmarkierten, doch angenehmen Waldweg gelangen wir hinauf zu Reineren, auf Läber.

An überraschend vielen Pferdegruppen vorbei erreichen wir über Strässchen und sanfte Wiesenwege den abschliessenden steileren, waldigen und äusserst hübschen Weg zum Geissbach zurück

Tourengänger: Ursula, Felix

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