Winter an der Staude (Tristenkopf 1741m)


Publiziert von Berglurch , 14. Oktober 2009 um 19:26.

Region: Welt » Österreich » Nördliche Ostalpen » Bregenzerwald-Gebirge
Tour Datum:14 Oktober 2009
Wandern Schwierigkeit: T2 - Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: A 
Zeitbedarf: 3:45
Aufstieg: 1400 m
Abstieg: 1000 m
Strecke:Bezau - Stongeralpe - Lingenauere Alpe - Stongeralpe - Stongerhöghenalpe - Tristenkopf - Tristenalpe - Schetteregg
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Bezau - Bus von cff logo Bregenz und auch sonst überall
Zufahrt zum Ankunftspunkt:Schetteregg - Busverbindungen dito

Ein Versuch bei "sommerlich-winterlichen" Verhälntnissen, die Königin des Vorderwaldes zu erwandern... und die ersten Schneefotos der Saison!

Die Winterstaude wurde auf hikr schon drei Mal beschrieben (z. B. hier) - und zwar als das, was sie am meisten ist, nämlich als ein toller Skiberg. Daher heute mein Versuch, der Grande Dame des Vorderbregenzerwaldes einen Besuch im Sommer abzustatten. Leider ohne Erfolg - der Sommer geht wohl nicht bis in den Oktober....


Was macht man, wenn einem die Ohren Probleme bereiten? Genau, man meidet Lärm. Und da Lärm oft da ist, wo viele Menschen sind, meidet man am Besten große Menschenansammlungen. Da besagte Menschenansammlungen an Tagen wie heute, an denen im Gebirge ca 30cm Neuschnee gefallen ist, besagtes Gebirge meiden, geht man als Otalgiker am Besten in ebendieses Gebirge.
Also los: Start war heute im schmucken Marktflecken Bezau im Bregenzerwald, das mit öV fast schon unverschämt gut zu erreichen ist. Von dort Richtung Bergbahnen (ja, Ossi, das museumsreife Bähnli gibts noch - allen Umbauprojekten zum Trotz) und auf dem bezeichneten Weg Richtung Winterstaude. Zunächst geht es auf Fahrwegen an der Stongeralpe vorbei zur Lingenaueralpe, ab welcher ein gut ausgebauter Wanderweg beginnen sollte. Allerdings lagen sowohl auf Fahrweg als auch auf dem Wanderweg ab ca 1000m ü. N.N. 30cm Neuschnee, was auf dem Fahrweg keinerlei Probleme darstellte, den Wanderweg hingegen man unter dem schönen Weiß kaum ausmachen konnte. So geriet auch ich schnell in unwegsames Gelände und rutschte in den steilen Schrofen gehörig hin- und her... Dies war mir dann doch zu heikel, deshalb Rückzug zur Lingenaueralpe und zurück zur Stongeralpe und von dort links auf dem Fahrweg zur Stongerhöhenalpe. Von dort problemlos über die Stongerhöhe zum Tristenkopf und durch das lichte Wäldchen zur Tristenalpe. Hier waren auch Fußspuren zu sehen, denen ich bis nach Schetteregg folgte. Wie sich herausstellte, waren es die des Alpwirts, der mich dann auf Grund eines verpassten Busses von Schetteregg nach Großdorf mitnahm. Danke an dieser Stelle.

Fazit: Bei Neuschnee im Herbst ist man in seiner Tourenwahl eher eingeschränkt - es kann trotzdem wunderschön sein.

Tourengänger: Berglurch

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